Blaulicht-Blog

Wieder Protest vor geräumtem Haus an der Liebigstraße 34

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 16. Oktober.

Am Freitagabend versammelten sich Demonstranten vor dem geräumten Haus an der Liebigstraße 34.

Am Freitagabend versammelten sich Demonstranten vor dem geräumten Haus an der Liebigstraße 34.

Foto: Thomas Peise

+++ Demonstration vor geräumtem Haus an der Liebigstraße34 +++

Mehrere Dutzend Menschen versammelten sich am Freitagabend zu einer Protestaktion vor dem geräumten Haus an der Liebigstraße 34 in Friedrichshain. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Protest blieb in den Abendstunden friedlich.

+++ Tote Frau in Gesundbrunnen: Freund stellt sich der Polizei +++

Eine Frau ist in Gesundbrunnen (Mitte) in der Nacht zu Freitag ums Leben gekommen. Der Freund der 31-Jährigen gestand, seine Partnerin getötet zu haben, wie die Polizei am Freitagvormittag mitteilte. Der 35 Jahre alte Tatverdächtige habe sich gegen 1 Uhr in der Nacht gestellt und sei festgenommen worden. Einsatzkräfte waren daraufhin zu der Wohnung an der Wollankstraße gefahren und entdeckten dort die schwerverletzte Frau. Rettungskräfte versuchten, sie zu reanimieren. Sie erlag ihren Verletzungen noch vor Ort. Nähere Angaben zum Opfer oder den Hintergründen der Tat machte die Polizei zunächst nicht. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Drei Kilogramm Heroin bei Drogenrazzia beschlagnahmt +++

In den Morgenstunden wurden nach umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und des Rauschgiftdezernats beim Landeskriminalamt der Polizei Berlin wegen Verdachts des Betäubungsmittelhandels Durchsuchungsbeschlüsse an insgesamt acht Örtlichkeiten in Neukölln sowie Charlottenburg vollstreckt.

Dabei wurden der 40-jährige Hauptverdächtige sowie seine 37-jährige mitbeschuldigte Lebensgefährtin in einer gemeinsam genutzten Wohnung angetroffen und festgenommen. Die dort aufgefundenen drei Kilogramm Heroin sowie ein durch die Verdächtige genutztes, hochwertiges Fahrzeug konnten beschlagnahmt werden. Bei der mitbeschuldigten Schwester des 40-Jährigen fanden Ermittlerinnen und Ermittler Bargeld, welches ebenfalls beschlagnahmt wurde.

Dem Hauptverdächtigen wird vorgeworfen, seit Februar 2020 in Neukölln aus drei nahezu ausschließlich dafür genutzten Örtlichkeiten heraus, darunter auch zwei Bars, gemeinsam mit den weiteren Mitbeschuldigten durchgehend Betäubungsmittelhandel betrieben zu haben. Die Festgenommenen sollen am Sonnabend einem Richter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden.

+++ Mutter mit Kind bei Fahrradunfall schwer verletzt +++

In Hellersdorf hat sich am Freitagmorgen gegen 8.25 Uhr ein schwerer Fahrradunfall an der Alten Hellersdorfer Straße Ecke Zossener Straße ereignet. Dort wurde eine 30 Jahre alte Frau schwer verletzt, als sie mit einem nach rechts abbiegen Lkw-Fahrer zusammenstieß. Die Mutter hatte ihre zwei Jahre alte Tochter auf einem Kindersitz dabei. Wie die Polizei mitteilte, blieb das Kind unverletzt, befindet sich aber vorsorglich ebenfalls im Krankenhaus. Die Feuerwehr war mit mehreren Rettungswagen und einem Notarztwagen vor Ort. Die Untersuchungen zum Unfallhergang führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3.

+++ Transmensch mit Abschlepphaken und Kleinpflasterstein beworfen +++

Ein transsexueller Mensch ist in Schöneberg bei einer mutmaßlich von Hass motivierten Attacke leicht verletzt worden. Die 41-jährige Person war in der Nacht auf Freitag in der Bülowstraße unterwegs, als ein Mann aus einem Auto heraus einen Abschlepphaken nach ihr geworfen und sie am Schienbein getroffen haben soll, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Den Angaben zufolge fuhr das Auto mit vier Insassen wenig später wieder an dem transsexuellen Menschen vorbei. Dabei habe ein Insasse einen Kleinpflasterstein geworfen und ihn damit am Rücken getroffen. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ Mehrere Gegenstände in Neukölln angezündet +++

Unbekannte haben am Donnerstag in Neukölln mehrere Gegenstände in zwei Hausfluren und in einem Kellergeschoss angezündet. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein Brandkommissariat ermittelt.

Gegen 17.40 Uhr brannte zunächst ein im Hausflur abgestellter Kinderwagen in einem Mehrfamilienhaus an der Hobrechtstraße. Anwohner bemerkten das Feuer und konnten es selbst löschen. Um kurz vor 18 Uhr brannte dann ein Fahrrad im Keller eines Wohnhauses am Kottbusser Damm. Anwohner brachten das Rad nach draußen. Polizisten löschten den Brand mit einem Feuerlöscher. Ebenfalls um kurz vor 18 Uhr brannte an der Pflügerstraße ein im Hausflur abgestellter Fahrradwagen. Die Feuerwehr löschte den Brand.

+++ Auto brennt in Reinickendorf +++

In der vergangenen Nacht hat in Reinickendorf ein Auto gebrannt. Passanten bemerkten gegen 0.40 Uhr an der Aroser Allee Ecke Schillerring den brennenden Mercedes und verständigten die Feuerwehr. Noch vor Eintreffen der Feuerwehrleute erlosch der Brand von selbst, teilte die Polizei am Freitag mit. Das Auto wurde im vorderen Bereich beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat ermittelt.

+++ Brand in Wohnhaus in Schöneberg - Mutter stirbt, Kind wiederbelebt +++

Die Feuerwehr ist am Freitagmorgen zu einem Einsatz an die Steinmetzstraße nach Schöneberg ausgerückt. Dort brannte es in einer Wohnung eines fünfgeschossigen Gebäudes. Bei dem Wohnungsbrand kam eine Mutter ums Leben. Ein Kind konnte wiederbelebt werden, ein weiteres Kind erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung.