Blaulicht-Blog

Brandstifter legen Feuer am U-Bahnhof Boddinstraße

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 14. Oktober.

Brandstifter haben am U-Bahnhof Boddinstraße Feuer gelegt.

Brandstifter haben am U-Bahnhof Boddinstraße Feuer gelegt.

Foto: Thomas Peise

+++ Brandstifter legen Feuer am U-Bahnhof Boddinstraße +++

In der Nacht zu Mittwoch ist am Eingang des U-Bahnhofes Boddinstraße (U8) in Neukölln Müll, darunter eine Matratze, in Flammen aufgegangen. Vor dem Eingang eines Aufzugs brannten gegen 02.20 Uhr etwa ein Kubikmeter Unrat, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Polizisten griffen zunächst mit einem Feuerlöscher ein. 24 Einsatzkräfte waren vor Ort und löschten dann die Flammen endgültig. Verletzt wurde niemand. Inwieweit der Aufzug durch den Brand beschädigt wurde, konnte noch nicht gesagt werden. Auch die Brandursache war bislang unklar. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

+++ Menschenverachtender Chat: Ermittlungen gegen Polizeischüler +++

Die Berliner Polizei ermittelt gegen mehrere Polizeianwärter wegen „menschenverachtender Nachrichten“. Diese seien in einer Chatgruppe mit insgesamt 26 Studentinnen und Studenten ausgetauscht worden, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Gruppe habe ursprünglich zum Informationsaustausch gedient. Allerdings seien dort auch sogenannte Memes mit entsprechenden Inhalten geteilt worden. Nachdem eine Dienstkraft einen entsprechenden Hinweis gegeben habe, habe der Staatsschutz ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ Frau um 100.000 Euro gebracht - Betrüger in Berlin gefasst +++

Die Polizei hat in Berlin zwei Männer gefasst, die eine Frau aus Nordrhein-Westfalen mit einer Betrugsmasche um mehr als 100.000 Euro gebracht haben sollen. Die beiden Beschuldigten gehören demnach vermutlich zu einer bundesweit agierenden Bande.

Die Frau aus Coesfeld im Münsterland habe über eine Internetplattform einen angeblichen ausländischen Offizier kennengelernt, der in einem Krisengebiet festsitze, teilten die Ermittler am Mittwoch mit. Dieser habe angegeben, das Geld für die Heimreise aus Afghanistan zu benötigen und den Kontakt zu den beiden nun Festgenommenen hergestellt. In der Hoffnung auf eine Beziehung habe die Frau bei Treffen in Dülmen, Dortmund und Berlin das Geld übergeben.

Nachdem sie später stutzig geworden sei, habe die Frau Ende September Anzeige erstattet. Nach Ermittlungen seien die beiden Männer im Alter von 38 und 42 Jahren ausfindig gemacht und in Zusammenarbeit mit dem Berliner Landeskriminalamt in der Hauptstadt festgenommen worden. Gegen sie wurden Haftbefehle erlassen.

+++ Unbekannte randalieren im Gebäude für geplanten AfD-Parteitag +++

Unbekannte haben in Berlin am Dienstagmittag in einem Veranstaltungsraum randaliert, in dem der Berliner AfD-Landesverband seinen nächsten Parteitag abhalten möchte. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ Botschaft in Westend beschmiert - Festnahme +++

Polizisten haben am Dienstag sieben Personen festgenommen, die zuvor die Botschaft der Republik Kamerun an der Ulmenallee in Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) beschmiert und eine Landesflagge entwendet haben. Die Beamten konnten mehrere Beweismittel, darunter diverse Farbflaschen, Pinsel und die gestohlene Flagge, beschlagnahmen. Die Festgenommenen im Alter zwischen 25 bis 46 Jahren wurden für erkennungsdienstliche Behandlungen in ein Polizeigewahrsam gebracht, welches sie im Anschluss wieder verlassen konnten. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

+++ Gasleck in Charlottenburg ist geschlossen +++

In Charlottenburg ist am Mittwochmorgen an der Fraunhofer Straße Gas ausgetreten. Mitarbeiter der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg konnten am Vormittag das Leck an einer defekten Leitung schließen. Zuvor wurde eine Baustelle durch die Feuerwehr geräumt sowie der Brandschutz sichergestellt. Es wurden keine Personen verletzt. Die Feuerwehr war mit rund 40 Kräften im Einsatz. Die Fraunhofer Straße wurde in beiden Richtungen gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

+++ Corona-Regeln missachtet: Polizeieinsatz in Neuköllner Café +++

In Neukölln sind mehrere Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt worden. An der Hermannstraße wurden in einem Café nach Beginn der Sperrstunde gegen 23.20 Uhr noch Gäste bewirtet. Das Personal trug keine Masken. Kontaktdaten wurde nur unzureichend aufgenommen. Für den Außenbetrieb des Cafés lag keine Genehmigung vor. Als die Polizei anrückte verließen etwa fünf Gäste fluchtartig das Lokal, die auch nicht in der Gästeliste aufgeführt waren. Augenzeugen berichteten, dass die Betreiber des Cafés äußerst aggressiv auf den Einsatz reagierten. Das Café soll bereits in der Vergangenheit durch Verstöße gegen die Corona-Regeln und wegen illegalen Glücksspiels aufgefallen sein.

+++ Gruppenschlägerei in Neukölln - Polizei nimmt Raser fest +++

An der Karl-Marx-Straße in Neukölln sind am Dienstagabend der Fahrer eines Transporters und drei Insassen eines Kleinwagens in Streit geraten. Diese bedrohten den Transporter-Fahrer mit Messern und Gürteln. Die Lage eskalierte in einer Schlägerei, an der noch weitere Personen beteiligt gewesen sein sollen. Die Polizei rückte mit einer Einsatzhundertschaft an und sperrte die Straße weiträumig ab. Das Geschehen wurde noch unübersichtlicher, als plötzlich ein Mercedes-Fahrer an der Polizeisperre mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit vorbei raste und dabei fast einen Beamten und einen Passanten erfasste, die sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnten. Polizisten konnten den Fahrer stoppen, überwältigen und festnehmen. Auch zwei Männer, die den Transporter-Fahrer angegriffen haben sollen, wurden festgenommen. Der Mercedes wurde unter lautstarkem Protest anwesender Familienmitglieder des Fahrers beschlagnahmt.

+++ Polizisten nehmen Auto-Einbrecher in Britz fest +++

Polizisten haben am Dienstagnachmittag einen Mann in Britz (Neukölln) festgenommen, der im Verdacht steht, mehrere Autos aufgebrochen zu haben. Ein Zeuge beobachtete den 37-Jährigen gegen 16 Uhr dabei, wie dieser an der Franz-Körner-Straße einen geparkten Mercedes durchsuchte und dabei einen Hammer in der Hand hielt. Der Zeuge alarmierte daraufhin die Polizei, die dem Mann festnahm. Der Tatverdächtige soll zuvor versucht haben, vom Tatort zu fliehen. Der Zeuge hielt ihn aber bis zum Eintreffen der Beamten fest. Bei der Durchsuchung des 37-Jährigen fanden die Einsatzkräfte Gegenstände, die mutmaßlich aus vorherigen Taten stammen und ein Messer. In der Nähe wurden zwei weitere aufgebrochene Autos festgestellt. Der Tatverdächtige wurde in einen Gewahrsam gebracht. es wird geprüft, ob ein Haftbefehl beantragt wird.

+++ Feuer in Zehdenick ausgebrochen - Feuerwehr warnt Anwohner +++

In Zehdenick (Oberhavel) ist am Dienstagabend in einem unbewohnten Haus ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich auf rund 300 Quadratmetern aus. Am Morgen dauerten die Löscharbeiten noch an. Die Feuerwehr rief die Anwohner wegen der starken Rauchentwicklung dazu auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

+++ Frau randaliert - Großeinsatz der Polizei in Neukölln +++

An der Flughafenstraße in Neukölln ist die Polizei am Dienstagabend gegen 23.40 Uhr wegen Ruhestörung gerufen worden. Aus einer Wohnung aus der vierten Etage wurde auch ein Stuhl geworfen. Eine randalierende Frau wurde festgenommen. Etwa 30 Beamte waren im Einsatz.