Sperrstunde

Berliner Polizei warnt vor falschen Zeugenaufrufen

Im Internet machen gefälschte Zeugenaufrufe die Runde, Verstöße gegen die Sperrstunde zu melden. Die Polizei distanziert sich davon.

In Friedrichshain wurde sich in der ersten Nacht der Sperrstunde zu Sonnabend nicht überall daran gehalten.

In Friedrichshain wurde sich in der ersten Nacht der Sperrstunde zu Sonnabend nicht überall daran gehalten.

Foto: Morris Pudwell

Berlin. Die Berliner Polizei ruft die Bevölkerung nicht dazu auf, Hinweise auf Verstöße gegen die Sperrstunde zu melden. Das gab die Behörde am Dienstag auf Twitter bekannt. Vorher hatte das Foto eines Handzettel mit dieser Aufforderung im Internet die Runde gemacht. Auch die darauf versprochene Belohnung in Höhe von 500 Euro für jede Überführung eines Täters gibt es laut Polizei nicht.

Auch das Bezirksamt Neukölln warnt vor Betrügern. Dort sind an mehreren Orten Handzettel in den Umlauf gebracht worden, die von einer Gruppe namens „Ärzte für Aufklärung“ stammen. Die Verfasser leugnen die Corona-Pandemie und warnen vor einer vermeintlichen Impfpflicht, die von der Bundesregierung aber bereits ausgeschlossen wurde.