Blaulicht-Blog

Tödlicher Unfall in Neukölln: Mann fährt auf Bus auf

| Lesedauer: 7 Minuten
Ein Autofahrer ist in Neukölln auf einen stehenden BVG-Bus aufgefahren.

Ein Autofahrer ist in Neukölln auf einen stehenden BVG-Bus aufgefahren.

Foto: Pudwell

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 12. Oktober.

+++ Mann stirbt bei Auffahrunfall in Neukölln +++

Ein Mann ist in Neukölln mit seinem Auto auf einen stehenden Bus aufgefahren und gestorben. Zuvor soll der Autofahrer mehrere Pkw gerammt haben. Zu dem Unfall kam es am Montagmorgen nahe dem S-Bahnhof Hermannstraße, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Der Fahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften befreit werden. Anschließende Versuche, den Mann wiederzubeleben, blieben erfolglos.

Im Bus saßen zum Zeitpunkt des Unfalls keine Fahrgäste. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Die Siegfriedstraße war aufgrund der Rettungsarbeiten am Morgen gesperrt.

+++ Weltkriegsbombe entdeckt - umfangreiche Sperrungen +++

An der Straße Am Juliusturm in Haselhorst ist am Montag eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) am Abend über Twitter mitteilte, solle diese am Dienstag zwischen 11 und 12 Uhr entschärft werden. Bereits ab 7 Uhr gebe es aber umfangreiche Verkehrsmaßnahmen und damit auch erhebliche Verkehrseinschränkungen in Haselhorst.

Folgende Straßenzüge sind betroffen:

  • Am Juliusturm/Nonnendammallee in beiden Richtungen zwischen Falkenseer Platz und Paulsternstraße
  • Daumstraße in beiden Richtungen zwischen Rhenaniastraße und Ferdinand-Friedensburg-Platz

Eine Umleitung erfolgt über Paulsternstraße, Saatwinkler Damm, Haselhorster Damm, Rhenaniastraße, Daumstraße, Rauchstraße, Streitstraße und Neuendorfer Straße. Zur weiträumigen Umfahrung empfhielt die VIZ, auch die Charlottenburger Chaussee und Heerstraße zu nutzen.

+++ Farbanschläge auf Lübecker Polizeireviere: Verbindung zu Liebig-Räumung? +++

Unbekannte Täter haben in Lübeck eine Scheibe eines Polizeireviers zerstört und den Eingangsbereich mit Farbe beschmiert. Ein Schriftzug an der Hauswand lasse den Schluss zu, dass die Tat im Zusammenhang mit der Räumung des Objektes Liebigstraße 34 in Berlin stehen könnte, sagte ein Sprecher der Lübecker Staatsanwaltschaft. In der Nähe des Tatortes sei ein 21 Jahre alter Mann festgenommen, aber später wieder auf freien Fuß gesetzt worden, teilte die Polizei am Montag mit. Die Beamten hatten am Montag einen lauten Knall gehört und unmittelbar darauf die gesplitterte Fensterscheibe entdeckt.

Bereits am Samstag war ein anderes Polizeirevier in Lübeck mit Farbbeuteln beworfen worden. Auch hier werde ein politischer Hintergrund vermutet, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das Staatsschutzkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

+++ Unfall mit vier Lastwagen auf Autobahn 10 - zwei Schwerverletzte +++

Auf dem südlichen Berliner Ring sind am Montagmorgen bei einem Unfall mit vier Lastwagen zwei Menschen schwer verletzt worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers ereignete sich dieser kurz vor 6.00 Uhr aus bislang unbekannter Ursache in einer Baustelle auf der Autobahn 10 Richtung Potsdam nahe der Abfahrt Niederlehme. Dabei sei ein Sattelzug ungebremst auf einen langsam fahrenden Lastwagen aufgefahren, teilte die Polizeidirektion Süd mit. Dieser sei wiederum gegen zwei weitere vor ihm stehende Lkw geschoben worden.

Zwei Lkw-Fahrer im Alter von 40 und 57 Jahren wurden in ihren Fahrerkabinen eingeklemmt. Sie wurden den Angaben zufolge befreit und mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Die A10 in Richtung Schönefelder Kreuz musste zwischen dem Dreieck Spreeau und Niederlehme gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet. Bis zum frühen Nachmittag gab es nach den Angaben wegen Rettungs- und Bergungsarbeiten erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen.

+++ Feuerwehr bekämpft Kellerbrand in Schöneberg +++

Im Keller eines Gebäududes in der Fritz-Reuter-Straße in Schöneberg ist am Montagnachmittag ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit 40 Kräften im Einsatz, teilte sie über Twitter mit. Wie die Feuerwehr wenig später mitteilte, habe es im Keller eines Hinterhauses gebrannt. Die Einsatzkräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen können, verletzt worden sei niemand.

+++ Polizei zieht unter Drogen stehenden Busfahrer aus dem Verkehr +++

Die Autobahnpolizei hat auf der Autobahn 24 einen unter Drogen stehenden Busfahrer aus dem Verkehr gezogen. Ein Drogenvortest habe ergeben, dass der aus Hannover stammende 32-Jährige offenbar Cannabis konsumiert habe, teilte die Polizei am Montag mit. Der aus Berlin kommende Fernreisebus war den Angaben zufolge am Sonntag einer Polizeistreife aufgefallen. Die Beamten lotsten ihn daraufhin auf das Gelände der Autobahnpolizei Elmenhorst im Kreis Herzogtum Lauenburg und kontrollierten den Fahrer. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ein Ersatzfahrer habe die neun Fahrgäste des Fernbusses an ihr Ziel gebracht, sagte eine Polizeisprecherin.

+++ Betrunkener Autofahrer gerät ins Gleisbett der Tram +++

Ein betrunkener Autofahrer ist am Sonntag in Oberschöneweide (Treptow-Köpenick) ins Gleisbett der Straßenbahn geraten. Wie die Polizei am Montag mitteilte, fuhr der 39-Jährige gegen 22 Uhr aus bisher unbekannter Richtung in den Kreuzungsbereich An der Wuhlheide/ Edisonstraße/ Roedernstraße/ Treskowallee und kam anschließend auf den Gleisen der Tram in der Edisonstraße, Fahrtrichtung Siemensstraße, zum Stehen. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von knapp 1,9 Promille. In einem Gewahrsam wurde ihm Blut abgenommen, danach wurde er entlassen. Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein. Durch die Feuerwehr wurde das Fahrzeug geborgen. Die Tram-Linien 21, 27 und M17 waren wegen der Bergungsmaßnahmen bis 22.15 Uhr unterbrochen.

+++ Motorradfahrer in Baumschulenweg schwer verletzt +++

Bei einem Unfall an der Späthstraße/Chris-Gueffroy-Allee in Baumschulenweg am späten Sonntagabend ist ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen schlug er mit dem Kopf gegen ein Auto und stürzte dann auf die Straße. Der Biker kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

+++ Autos stoßen an Kreuzung zusammen +++

An der Kreuzung Baumschulenstraße und Sonnenallee in Baumschulenweg stießen am späten Sonntagabend zwei Fahrzeuge zusammen. Einer der beiden Fahrer hatten dem anderen die Vorfahrt genommen. Näheres ermittelt die Polizei. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

+++ Mann fällt in Hafenbecken und wird eingeklemmt +++

Ein Urlauber aus Brandenburg ist am Wochenende in Barth (Vorpommern-Rügen) in ein Hafenbecken gestürzt und dabei lebensgefährlich verletzt worden. Der 58-Jährige aus dem Kreis Teltow-Fläming kam nach dem Vorfall am Samstagabend mit starken Unterkühlungen in eine Klinik, wie ein Polizeisprecher am Montag in Stralsund sagte. Nach ersten Untersuchungen hatte sich der angetrunkene Mann bei Dunkelheit mit seiner Frau am Rand des Hafenbeckens aufgehalten. Nach dem Absturz sei der Verunglückte so zwischen einem Boot und der Spundwand der Mole eingeklemmt worden, dass er drohte, zu ertrinken.

Ein Polizist konnte den Verunglückten gerade noch an der Hand hochziehen und dann etwas über Wasser halten, bis Retter da waren. Erst die Rettungskräfte konnten den 58-Jährigen aus dem Wasser ziehen und ins nächste Krankenhaus nach Ribnitz-Damgarten bringen. Warum der Mann ins Hafenbecken gefallen ist, war zunächst noch unklar.

+++ Unfallbilanz: 87 Verletzte am Wochenende in Brandenburg +++

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende 87 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Getötet wurde dabei aber niemand, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg in Potsdam insgesamt 464 Unfälle. Bei 67 davon wurden Menschen verletzt. In den übrigen 397 Fällen entstanden lediglich Sachschäden.

( BM/dpa )