Polizei und Feuerwehr

Polizeiauto kracht gegen Hauswand - Zwei Verletzte

| Lesedauer: 9 Minuten
Zwei Beamte wurden bei einem Unfall leicht verletzt.

Zwei Beamte wurden bei einem Unfall leicht verletzt.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, den 3. Oktober.

+++ Polizeiwagen kracht in Mitte gegen Hauswand - zwei Verletzte +++

Zwei Polizisten sind am Sonnabend bei einem Unfall in Tiergarten (Mitte) leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Einsatzwagen gegen 7 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn auf der Anfahrt zu einer Körperverletzung an der Potsdamer Straße. Der Fahrer des Polizeiautos verlor auf der Potsdamer Straße in Richtung Lützowstraße aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über den Wagen und prallte gegen eine Hauswand.

Durch den Aufprall erlitt ein auf dem Rücksitz sitzender Polizist eine Platzwunde am Kopf. Die auf dem Beifahrersitz sitzende Beamtin erlitt einen Schock. Die beiden Polizisten wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Streifenwagens blieb körperlich unverletzt. Alle drei beendeten ihren Dienst. Die weiteren Ermittlungen zum Hergang des Unfalls hat ein Fachkommissariat der Poliz übernommen.

+++ Feuerwehr löscht Brand in Zehlendorfer Klinik +++

In Zehlendorf hat es am Samtagabend in einer der Kliniken des Theodor-Wenzel-Werks an der Potsdamer Chaussee gebrannt. In einem der Patientenzimmer habe eine Matratze in Flammen gestanden, twitterte die Feuerwehr. Sie war mit 44 Einsatzkräften vor Ort. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt.

+++ 18-Jähriger verletzt in Gesundbrunnen zwei Polizisten +++

Polizisten sind in Gesundbrunnen (Mitte) in der vergangenen Nacht von einem 18-Jährigen attackiert und verletzt worden. Ein Polizist erlitt Prellungen an Kopf und Oberschenkel, sowie mehrere Hautabschürfungen. Seine Kollegin erlitt eine Kieferprellung, eine blutige Lippe und Hautabschürfungen. Zuvor wurden die Beamten an die Swinemünder Straße alarmiert, weil dort rund 20 Personen randalieren sollten.

Als sie ankamen, konnten sie keine Randalierer feststellen, bemerkten aber einen Mann, der wegrannte, als er die Polizei sah. In einem Hinterhof konnte der 18-Jährige gestellt werden. Er schlug einen Beamten gegen den Kopf und nahm ihn vorübergehend in den „Schwitzkasten“. Auch als eine Polizistin eingriff, gelang es dem Mann weiterhin um sich zu schlagen und beide Beamten mehrfach zu treffen. Während die Einsatzkräfte versuchten, den 18-Jährigen zu fixieren, kam ein weiterer Mann bedrohlich auf sie zu. Als dieser weitere Unterstützungskräften ankommen sah, ergriff er die Flucht.

Mit Unterstützung der weiteren Polizisten gelang es schließlich, den 18-Jährigen zu fixieren und ihm die Handfessel anzulegen. Der junge Mann erlitt wie die Polizisten Verletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde ihm auch Blut abgenommen, anschließend wurde er entlassen. Gegen den 18-Jährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs und Widerstands ermittelt.

+++ Brandstiftungen in Neukölln - Drei Frauen flüchten +++

In Neukölln haben in der vergangenen Nacht eine Matratze, ein Motorrad und ein Roller gebrannt. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, bemerkte ein Passant gegen 2.30 Uhr drei junge Frauen, die in der Nogatstraße eine Matratze, die vor einer Ladenwohnung stand, anzündeten. Als er die Frauen ansprach, flüchteten sie in Richtung Karl-Marx-Straße. Anwohnern gelang es, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Die Feuerwehr löschte den Brand vollständig. Die Tür und der Fensterrahmen der Ladenwohnung wurden vollständig zerstört.

Nur wenige Hausnummern entfernt, bemerkten Anwohner zeitgleich Flammen an einem Roller und einem Motorrad. Die Fahrzeuge blieben weitestgehend unbeschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei prüft Zusammenhänge zwischen den Bränden. Die weiteren Ermittlungen zu den Brandstiftungen übernahm ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

+++ Polizei stoppt Autorennen in Tegel +++

Die Polizei hat in der vergangenen Nacht in Tegel (Reinickendorf) ein Autorennen gestoppt. Die Beamten bemerkten gegen 1.40 Uhr in der Berliner Straße zwei hochmotorisierte Mercedes-Fahrer. Das Duo fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in der Straße Alt-Tegel. Die Polizisten stoppten die Autofahrer. Die Fahrer, 26 und 31 Jahre alt, bestritten, dass sie ein Rennen gefahren sind. Eine Atemalkoholmessung ergab bei dem 26-Jährigen rund 1,3 Promille. Nach staatsanwaltschaftlicher Anordnung wurden beide Fahrzeuge sowie die Führerscheine der Männer beschlagnahmt.

+++ Mann in Lichtenberg beleidigt, bespuckt, geschlagen und getreten +++

Ein Mann und eine Frau sollen in der vergangenen Nacht in Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) einen 31-Jährigen mehrfach beleidigt, bespuckt, geschlagen und getreten haben. Der Mann gab gegenüber der Polizei an, dass er gegen 3.30 Uhr auf dem S-Bahnhof Lichtenberg auf seine Bahn gewartet habe, als ihn eine Frau und ein Mann beleidigt hätten. Die Unbekannten sollen ihn dann daran gehindert haben, in die Bahn einzusteigen. Der 31-Jährige stieg durch eine andere Tür in den Zug ein. Dort soll er weiterhin beleidigt worden sein. Zudem soll der Mann dem 31-Jährigen mehrfach ins Gesicht und den Nacken geschlagen haben. Die Frau soll ihn mehrfach gegen die Beine getreten und in seine Richtung gespuckt haben. Am Bahnhof Gehrenseestraße verließen die Unbekannten die Bahn. Der 31-Jährige zeigte den Sachverhalt an. Eine Zeugin bestätigte die Angaben des Mannes. Die Polizei sicherte Videoaufnahmen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung dauern an.

+++ Haus und Gehweg in Weißensee mit Farbe beschmiert +++

In Weißensee (Pankow) haben Unbekannte Schmiererein an einem Haus und auf dem Gehweg hinterlassen. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, stellte am Freitag gegen 12.45 Uhr ein Zeuge an dem Haus Farbflecke an der Fassade fest. An einem vor dem Haus geparkten Pkw wurden ebenfalls Farbanhaftungen festgestellt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite hatten Unbekannte mit Farbe einen Schriftzug mit politischem Inhalt auf dem Gehweg hinterlassen. Der Staatsschutz ermittelt.

+++ Polizei beschlagnahmt Motorräder in Pankow +++

Die Polizei hat in der vergangenen Nacht an einer Tankstelle an der Storkower Straße in Prenzlauer Berg (Pankow) fünf Harley Davidson‘s gestoppt. Bei der Überprüfung der Fahrer soll sich herausgestellt haben, dass es sich um Mitglieder der Rockergruppe Hells Angels handelte. Die Polizei beschlagnahmte die Motorräder und stellte sie sicher.

+++ Reifen eines Transporters brennt in Prenzlauer Berg +++

Die Feuerwehr ist in der vergangenen Nacht zu einem Einsatz nach Pankow ausgerückt. Ein 26 Jahre alter Passant entdeckte gegen 0.50 Uhr Feuer an einem geparkten Kleintransporter an der Richard-Ermisch-Straße in Prenzaluer Berg. Der 26-Jährige alarmierte die Feuerwehr und versuchte die Flammen an einem der Radkästen zu löschen. Die Brandbekämpfer löschten das Feuer schließlich vollständig. Andere Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. Die weiteren Ermittlungen zu der Brandstiftung werden von einem Brandkommissariat übernommen.

+++ Mann in Lichtenberg mit Messer verletzt +++

Ein Mann ist in der vergangenen Nacht in Fennpfuhl (Lichtenberg) durch Messerstiche verletzt worden. Nach Angaben des 23-Jährigen war er mit einer Bekannten im Fennpfuhlpark, als beide kurz vor Mitternacht auf eine etwa siebenköpfige Gruppe junger Männer trafen. Mehrere Männer aus dieser Gruppe sollen den 23-Jährigen dann aufgefordert haben, sein Handy herauszugeben. Der 23-Jährige versuchte zu flüchten, fiel aber hin und soll durch mehrere Personen geschlagen und getreten worden sein. Einer der Angreifer habe ihn mit einem Messer mehrfach ins Gesäß gestochen. Mit dem Handy und der Geldbörse flüchteten die Männer in Richtung Hohenschönhauser Straße/Weißenseer Weg. Passanten alarmierten die Rettungskräfte zur Paul-Junius-Straße. Der 23-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ Verstoß gegen Corona-Regeln - Parks geräumt +++

In der Nacht zu Sonnabend ist es erneut zu einem größeren Polizeieinsatz in Mitte gekommen. Wieder musste eine Hundertschaft den James-Simon-Park räumen, da sich dort knapp 400 Personen aufhielten. Dort feierten sie eng an eng und tranken Alkohol. Auch der Weinbergspark musste geräumt werden. Polizisten mit Helmen drängten die jungen Menschen aus dem Park. Im Einsatz waren auch Polizeihunde.

+++ Motorradfahrer kollidiert in Spandau mit Autofahrer +++

In Spandau ist es am Freitag gegen 20.10 Uhr auf der Kreuzung Magistratsweg / Brunsbütteler Damm zu einem Unfall zwischen einem Motorrad- und Autofahrer gekommen. Nach ersten Erkenntnissen wurde dabei der Motorradfahrer schwer verletzt. Über den Fahrer des Kleinwagens ist derzeit nichts bekannt. Die Kreuzung war während der Unfallaufnahme mehrere Stunden gesperrt.

( BM/dpa )