Blaulicht-Blog

Verschiedene Drogen im Auto - Mann festgenommen

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, den 30. September.

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

+++ Verschiedene Drogen im Auto - Mann in Friedrichsfelde festgenommen +++

In Friedrichsfelde (Lichtenberg) ist am Dienstag ein Mann festgenommen worden, in dessen Fahrzeug Polizisten eine Vielzahl von Betäubungsmitteln gefunden hatten. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, stoppten die Beamten gegen 21.15 Uhr einen Renault-Fahrer an der Zachertstraße für eine Kontrolle. Nachdem der Fahrer ausgestiegen war, verriegelte er sofort den Wagen. Bei der Identitätsfeststellung wurde festgestellt, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Als er die Durchsuchung des Autos verweigerte, erwirkten die Einsatzkräfte über die Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss. Im Wagen wurden insgesamt 113 Verkaufseinheiten verschiedenster Drogen wie Kokain, Ecstasy und Cannabis sowie zwei Mobiltelefone und ein vierstelliger Geldbetrag gefunden und beschlagnahmt. Zudem wurde der Renault sichergestellt. Der 32-Jährige kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Er muss sich nun wegen Handels mit Betäubungsmitteln und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Betrunkener E-Scooter-Fahrer fährt gegen Auto +++

Ein betrunkener Mann ist am Dienstag in Alt-Hohenschönhausen mit einem E-Scooter gegen ein Auto gefahren. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war der 32-Jährige gegen 15.50 Uhr mit dem Roller, der keine Haftpflichtversicherung hatte, auf der Simon-Bolivar-Straße in Fahrtrichtung Große-Leege-Straße unterwegs. Dort kam er nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Wagen. Der E-Scooter-Fahrer erlitt Verletzungen am Kopf. Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von etwas über 2,1 Promille. An Roller und Auto entstand jeweils Sachschaden. Er muss sich nun über den Unfall hinaus auch wegen unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeugs sowie Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

+++ Großrazzia wegen Verdachts auf Schwarzarbeit +++

Wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung, nicht gezahlten Lohn und gewerbsmäßige Beihilfe zu anderen Straftaten hat der Zoll Razzien in mehreren Städten durchgeführt. Die Ermittlungen richteten sich gegen rund 50 Verdächtige, teilte der Zoll am Morgen in Frankfurt mit. Schwerpunkt der Einsätze am Mittwochmorgen sei Frankfurt, aber auch Berlin, Hamburg und München sollen betroffen sein. Auch im Taunus und im baden-württembergischen Lörrach gab es Einsätze. Ein Beschuldigter soll etwa Rechnungen in Höhe von 30 Millionen Euro geschrieben haben. Mit diesen seien Schwarzarbeiter bezahlt worden.

Insgesamt soll es rund 100 Durchsuchungsbeschlüsse geben. Nach Angaben eines Zollsprechers wurden insgesamt sechs Menschen festgenommen. Die Verdächtigen seien im Alter von 32 bis 48 Jahren. Es wird von einer Schadensumme von rund 3,5 Millionen Euro allein bei einem der Hauptbeschuldigten ausgegangen.

Zudem soll ersten Informationen zufolge ein in Frankfurt festgenommener 32-Jähriger Verbindungen ins Rocker-Milieu haben. Gegen ihn liefen auch Ermittlungen der Polizei. Der Mann soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Auch in Berlin durchsuchte das Landeskriminalamt Gebäude im Rahmen von Ermittlungen gegen den 32 Jahre alten Mann. In dem Fall sollen aus einem Call-Center in der Türkei heraus ältere Menschen angerufen worden sein, heißt es vom Zoll. Dabei gehe es etwa um Fälle, in denen sich Betrüger als Polizisten ausgegeben haben sollen.

Einschließlich der heutigen Festnahme seien in diesem Verfahren, das schon länger läuft, bisher neun Verdächtige festgenommen worden. Dabei gehe es auch um diejenigen, die Schmuck und Bargeld bei den Betrugsopfern abgeholt haben sollen. Die geschätzte Schadenssumme in diesem Fall betrage 1,2 Millionen Euro.

Wie der Hessische Rundfunk unter Berufung auf das Frankfurter Hauptzollamt berichtete, sind bundesweit 900 Beamte im Einsatz. Laut Zoll waren die Verdächtigen unter anderem im Sicherheitsgewerbe tätig.

+++ Polizei nimmt mutmaßliche Tankstellenräuber fest +++

Die Polizei in Brandenburg hat am Mittwochmorgen zwei mutmaßliche Tankstellenräuber festgenommen. Mit Unterstützung eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) durchsuchten die Beamten die Wohnung des 19-jährigen Mannes in Berlin und seiner 20 Jahre alten Komplizin in Luckenwalde (Teltow-Fläming), wie Polizeidirektion West und Staatsanwaltschaft Potsdam am Mittwoch mitteilten. Dabei wurden Beweismittel sichergestellt.

Die beiden seien wegen gemeinschaftlicher schwerer räuberischer Erpressung dringend tatverdächtig. Sie sollen am 30. Juli eine Tankstelle in Ludwigsfelde überfallen haben. Der 19-Jährige soll dazu am frühen Morgen in das Gebäude in der Zossener Landstraße gegangen sein und dem Mitarbeiter mutmaßlich mit einer Pistole dazu genötigt haben, Geld herauszugeben. Mit der Beute sei der junge Mann dann in einem Auto geflohen.

Eine Suchaktion der Polizei mit Hubschrauber blieb ohne Erfolg. Die Polizei vernahm Zeugen und sicherte Spuren am Tatort. Dadurch kamen die Ermittler auf den Mann und die 22-Jährige. Die beiden sollten noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden.

+++ Fußgänger kollidiert mit Radfahrer in Schöneberg +++

In der vergangenen Nacht hat ein Fußgänger bei einem Unfall in Schöneberg schwere Verletzungen erlitten. Der 59 Jahre alte Fußgänger überquerte gegen 22.30 Uhr die Motzstraße in Richtung Kleiststraße und stieß mit einer 53 Jahre alten Radfahrerin, die in Richtung Eisenacher Straße fuhr, zusammen. Durch den Aufprall stürzte der 59-Jährige und erlitt eine Beule und Hautaufschürfungen am Kopf. Die Radfahrerin stürzte ebenfalls und wurde leicht am Kopf verletzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

+++ Frau in Friedrichshain angefahren +++

Eine Fußgängerin ist am Dienstag in Friedrichshain von einem Auto erfasst worden. Sie erlitt eine Beckenfraktur, ein Schädel-Hirn-Trauma und diverse Knochenbrüche. Als die 26-Jährige am Dienstag gegen 14.25 Uhr die Gürtelstraße betrat, wurde sie von einem 59 Jahre alten VW-Fahrer angefahren, der in Richtung Frankfurter Allee unterwegs war. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht. Bis etwa 16.20 Uhr war die Gürtelstraße in beide Richtungen gesperrt. Die Polizei ermittelt.

+++ Imbissstand in Moabit brannte +++

In der vergangenen Nacht hat in Moabit (Mitte) ein Imbissstand gebrannt. Ein Passant entdeckte die Flammen an dem Laden am Friedrich-Krause-Ufer kurz vor Mitternacht. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Wohngebäude verhindern. Der Imbiss wurde erheblich beschädigt und ist vorerst nicht mehr nutzbar. Verletzte gab es nicht. Ein Brandkommissariat ermittelt.

+++ Mann in Lichtenberg beleidigt - Staatsschutz ermittelt +++

Eine unbekannt gebliebene Frau soll am Dienstag einen Mann in Lichtenberg beleidigt haben. Der 23-Jährige hatte die Frau gegen 18 Uhr an der Frankfurter Allee angesprochen, um Spendengelder für eine Organisation zu sammeln. As Reaktion soll er dann mehrfach von der Frau fremdenfeindlich beleidigt worden sein. Anschließend ging die Frau einfach weiter. Ein 20-Jähriger bekam die Äußerungen mit und stellte sich als Zeuge zur Verfügung. Der Staatsschutz ermittelt.

+++ Autorennen in Mitte - zwei Verletzte +++

Bei einem Unfall am Dienstag in Gesundbrunnen (Mitte) sind zwei Personen verletzt worden. Ein 18 Jahre alter Golf-Fahrer war gegen 20.40 Uhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Badstraße in Richtung Schwedenstraße unterwegs. Zeugen berichteten, dass der VW-Fahrer zuvor bei Rot an der Kreuzung Badstraße/Pankstraße gehalten haben und von dort stark beschleunigend und mit quietschenden Reifen losgefahren sein soll. In Höhe der Buttmannstraße wendete zu diesem Zeitpunkt eine 54-Jährige über einen Fahrbahndurchbruch auf die Fahrbahn des 18-Jährigen. Es kam zu einer Kollision. Der 18-Jährige prallte mit seinem Auto auf das Heck des Renaults, wobei die Fahrerin Kopfverletzungen erlitt. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der 18-Jährige erlitt eine leichte Handverletzung. Polizisten beschlagnahmten sowohl den Führerschein, als auch das Auto des 18-Jährigen. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Durchführung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten.

+++ Unfall mit gestohlenem Motorrad in Weißensee +++

Ein Motorrad- und ein Radfahrer haben am Dienstag bei einem Unfall in Weißensee (Pankow) schwere Verletzungen erlitten. Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 19.30 Uhr an der Kreuzung Große Seestraße Ecke Parkstraße zu einem Zusammenstoß, dessen Hergang bislang unbekannt ist. Der 34 Jahre alte Radfahrer und der 20 Jahre alte Motorradfahrer wurden bei dem Aufprall schwer an Arm, Bein, Kopf und Rumpf verletzt. Der 17 Jahre alte Beifahrer des Motorradfahrers erlitt leichte Schürfwunden. Der 20-Jährige war zum Unfallzeitpunkt nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Das Motorrad konnte als Diebesgut identifiziert werden. Die Polizei ermittelt.

+++ Autofahrer beleidigt Mutter und Tochter in Hellersdorf +++

Ein Autofahrer und seine Beifahrerin sollen am Dienstag in Hellersdorf eine Frau und ihre Tochter beleidigt haben. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wollten eine 38-jährige Frau und ihre 17-jährige Tochter gegen 17.40 Uhr die Fritz-Reuter-Straße in Höhe der Hönower Straße überqueren. Sie blieben aber auf der Straße dann stehen, weil ein Autofahrer von der Hönower Straße nach links auf die Fritz-Reuter-Straße abbiegen wollte. Der Autofahrer hielt auf Höhe der beiden Frauen an und beleidigte die Fußgängerinnen zusammen mit seiner Beifahrerin fremdenfeindlich, um anschließend mit dem Opel auf der Fritz-Reuter-Straße in Richtung der Straße An der Schule zu flüchten. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Späti in Alt-Treptow überfallen +++

Ein Trio hat am Dienstag in Alt-Treptow einen Spätkauf überfallen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, betraten die drei Männer gegen 21.40 Uhr den Laden an der Onckenstraße. Einer sprang sofort über den Tresen, schubste die 54 Jahre alte Mitarbeiterin zur Seite und nahm Geld aus der Kasse. Als die Frau zu flüchten versuchte, soll sie von einem zweiten Räuber zurückgeschubst worden sein, so dass sie einen Verkaufsständer umriss und dadurch eine Kopfverletzung erlitt. Auch dieser Unbekannte griff in die Kasse und nahm weiteres Geld. Der dritte Mann sicherte die Tat ab. Anschließend flüchtete das Trio mit der Beute über die Onckenstraße in Richtung Schmollerplatz. Die Kriminalpolizei ermittelt.