Blaulicht-Blog

Razzia im "Dong Xuan Center" in Lichtenberg

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, den 29. September.

Ein Polizei-Blaulicht (Archivbild).

Ein Polizei-Blaulicht (Archivbild).

Foto: Friso Gentsch / dpa

+++ Großeinsatz der Polizei im "Dong Xuan Center" in Lichtenberg +++

Einsatzkräfte der Polizei haben am Montag einen Schwerpunkteinsatz im "Dong Xuan Center" in Lichtenberg durchgeführt. Gemeinsam mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes Lichtenberg, des Bezirksamtes Pankow und des Finanzamtes Wedding kontrollierten die Beamten insgesamt 143 Geschäfte in dem Großmarkt auf Verstöße gegen die Einhaltung der Corona-Regeln. Dabei stellten sie diverse Verstöße gegen die Infektionsschutzordnung fest, sowie eine Vielzahl gewerbe-, aufenthalts- und arbeitsrechtlicher Verstöße. Elf Personen versuchten vor den polizeilichen Maßnahmen zu flüchten, wurden jedoch überprüft und erkennungsdienstlich behandelt. Anschließend kamen sie wieder auf freien Fuß. Ein Lebensmittelgeschäft musste wegen des unsachgemäßen Umgangs mit lebenden Tieren vorübergehend geschlossen werden. 100 Fische und zahlreiche Schalentiere wurden an einen Amtstierarzt übergeben. Des Weiteren beschlagnahmten die Einsatzkräfte eine Schildkröte aufgrund eines Verstoßes gegen das Artenschutzgesetz. Das Tier kam zur weiteren Versorgung in eine Tierklinik. Der Einsatz, der um 11 Uhr begann, wurde gegen 20 Uhr beendet.

+++ Geländewagen in Prenzlauer Berg ausgebrannt +++

An der Thaerstraße in Prenzlauer Berg (Pankow) ist ein Geländewagen bei einem Brand zerstört worden. Ein 57 Jahre alter Anwohner hörte gegen 2 Uhr eine Alarmanlage, schaute aus dem Fenster und sah, dass sein Mercedes an der Einmündung Zur Marktflagge komplett in Flammen stand. Er rief die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte waren mit einem Löschfahrzeug im Einsatz und konnten das Feuer zügig unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

+++ 18 Jahre alter Fahranfänger mit 104 km/h in Lübars erwischt +++

Die Berliner Polizei hat am Montag einen 18 Jahre alten Fahranfänger gestoppt, der mit 104 bzw 106 km/h bei erlaubten 50 km/h in Lübars unterwegs war. Wie die Polizei bei Twitter mitteilte, habe der junge Mann seinen Führerschein erst seit zwei Wochen. Ihm droht jetzt eine Probezeitverlängerung um zwei Jahre sowie die Teilnahme an einem Aufbauseminar.

+++ Kind bei Verkehrsunfall in Gesundbrunnen schwer verletzt +++

Am Montagmittag hat sich ein Verkehrsunfall in Gesundbrunnen (Mitte) ereignet. Ein 47-Jähriger fuhr gegen 13.45 Uhr mit einem Abschleppwagen auf der Badstraße in Richtung Schwedenstraße, als unvermittelt ein Kind, das mit seiner Mutter (31) unterwegs war, hinter einem in der zweiten Reihe stehenden Lkw auf die Fahrbahn gerannt sein soll. Der Abschlepper erfasst den vier Jahre alten Jungen, der am Koppf verletzt wurde. Eine 32 Jahre alte Passantin leistete erste Hilfe. Ein Rettungswagen brachte den Jungen in ein Krankenhaus.

+++ Fünf Meter hohe Stichflamme bei Munitionssuche in Oranienburg +++

Eine chemische Reaktion bei Munitionssucharbeiten in Oranienburg (Oberhavel) hat am Dienstagmorgen zu einer fünf Meter hohen Stichflamme geführt. Verletzt wurde bei dem Vorfall in einem Waldstück niemand, wie der Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) des Landes Brandenburg sagte. Auch sonst habe es keine Schäden gegeben. Nach Angaben des Leiters habe sich bei Baggerarbeiten vermutlich Treibladungspulver entzündet, das in der Erde lagerte.

Nach Angaben des Innenministeriums räumte der KMBD im Jahr 2019 in Brandenburg 276 Tonnen Kampfmittel. Darunter seien 21.300 Granaten, 5000 Brandbomben, 188 Sprengbomben und 870 Panzerabwehrraketen gewesen. Schwerpunkte seien nach wie vor Oranienburg, Potsdam, die Oder-Neiße-Linie und der Bereich südlich von Berlin.