Blaulicht-Blog

Jungen spielen mit Handkarren - 84-Jährige schwer verletzt

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, den 23. September.

Ein Blaulicht der Polizei.

Ein Blaulicht der Polizei.

Foto: Friso Gentsch / dpa

+++ Jungen spielen mit Handkarren - 84-Jährige schwer verletzt +++

Eine 84-Jährige hat bei einem Unfall am Dienstagnachmittag in Weißensee schwere Verletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, schob gegen 15.30 Uhr ein 14-jähriger Junge auf einem Parkplatz an der Langhansstraße einen Handkarren herum, auf welchem sich zwei weitere Jugendliche befanden. Der 14-Jährige soll dabei die 84-Jährige übersehen haben. Er konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit ihr zusammen. Dadurch kam die Seniorin zu Fall und zog sich eine Platzwunde am Kopf sowie Arm- und Oberschenkelbrüche zu. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Die Jugendlichen blieben unverletzt.

+++ Hochhausbrand in Staaken +++

In einem Hochhaus an der Maulbeerallee in Staaken kam es am Dienstagabend gegen 19.45 Uhr zu einem Feuer mit einer sehr starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehr war mit circa 60 Einsatzkräften vor Ort und hatte das Feuer im Erdgeschoss rasch unter Kontrolle. Im Treppenbereich des achtgeschossigen Wohnhauses sei Gerümpel in Flammen aufgegangen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Mehrere Bewohner klagten über Atemwegsreizungen, 16 wurden von Notärzten und Notfallsanitätern untersucht. Ins Krankenhaus musste jedoch niemand. Wie es zu dem Feuer kam, war am Morgen noch unklar.

+++ Razzia gegen illegale Arbeit: Wohnung in Berlin durchsucht +++

Die bundesweiten Ermittlungen im Zusammenhang mit der Einschleusung von Arbeitskräften für die Fleischindustrie haben sich am Mittwoch auch auf Berlin erstreckt. Dabei sei eine Wohnung in Tiergarten durchsucht worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Schwerpunkt der Aktion mit rund 800 beteiligten Beamten liege in Weißenfels in Sachsen-Anhalt sowie Twist und Garbsen in Niedersachsen. Nach gehäuften Corona-Infektionen in Fleischbetrieben waren die Arbeitsbedingungen in der Branche und die Unterbringung ausländischer Beschäftigter erneut in den Fokus gerückt. Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht zu den Razzien in der Fleischindustrie.

+++ Schüsse und Gewalttat in Schöneberg - Tatverdächtiger festgenommen +++

Nach einer Gewalttat in Schöneberg am vorvergangenen Montag sind mehrere Tatverdächtige ermittelt worden. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Am Mittwochmorgen seien Anschriften in Berlin durchsucht und Beweismittel sichergestellt worden, heißt es in einem Tweet der Staatsanwaltschaft. Eine Person sei festgenommen worden, die Ermittlungen würden andauern, so die Behörde weiter.

Am Abend des 13. September hatten Schüsse aus einer Menschengruppe im Bereich der Goebenstraße einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Ein schwerst verletzter Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Opfer handelt es sich um den polizeibekannten 24 Jahre alten Omar F. Die Spuren der Gewalttat führen ins Clan-Milieu.

+++ Radfahrerin erleidet lebensgefährliche Verletzungen bei Unfall +++

Eine 58 Jahre alte Radfahrerin ist am Dienstagnachmittag bei einem Unfall in Dahlem schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 79-Jähriger gegen 16.45 Uhr mit einem Fiat auf der Königin-Luise-Straße in Richtung Thielallee unterwegs und wollte nach links in die Fabeckstraße abbiegen. Zur selben Zeit war die Radfahrerin auf dem Radweg der Königin-Luise-Straße in Richtung Englerallee unterwegs. Im Kreuzungsbereich zur Fabeckstraße kam es zum Zusammenstoß, wobei die Fahrradfahrerin gegen die Windschutzscheibe prallte und auf dem Boden zum Liegen kam. Dadurch erlitt sie lebensbedrohliche Kopfverletzungen und kam mit einem Rettungswagen zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.

+++ Polizei kontrollierte Kreuzung in Kreuzberg +++

Die Berliner Polizei hat am vergangenen Montag Verkehrskontrollen an der Kreuzung Mehringdamm//Tempelhofer Ufer/Hallesches Ufer/Wilhelmstraße (Mehringbrücke) in Kreuzberg durchgeführt. Wie die Polizei nun mitteilte, wurden insgesamt 230 Fahrzeuge kontrolliert. In 93 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. An der Mehringbrücke wurden zudem zwölf Lastwagen überprüft, da sie nicht mit Schrittgeschwindigkeit abgebogen waren. Die Lkw-Fahrer wurden belehrt. Die Kreuzung in Kreuzberg war nach einer Online-Umfrage ausgesucht worden, bei der die Teilnehmer danach gefragt worden waren, wo es zu besonders vielen Verkehrsverstößen komme.

+++ 24-Jähriger durch Messerstiche verletzt +++

Ein junger Mann ist in der Nacht zu Mittwoch in Gesundbrunnen durch Messerstiche schwer verletzt worden Wie die Polizei mitteilte, gerieten der 24-Jährige und sein 23 Jahre alter Begleiter mit einem Unbekannten gegen 23.45 Uhr an der Residenzstraße in Streit. Der Unbekannte soll dem 24-Jährigen dann mit einem Messer in Richtung seines Halses gestochen, ihn dadurch leicht verletzt und sich anschließend vom Tatort entfernt haben. Der Verletzte soll seinem Angreifer dann gefolgt sein und ihn eingeholt haben. Daraufhin habe der Unbekannte ihn in den Schwitzkasten genommen und ihm weitere Stichverletzungen zugefügt. Zeugen sollen in das Geschehen eingegriffen haben, sodass der Angreifer von dem 24-Jährigen abgelassen habe und geflüchtet sei. Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 24-Jährigen in ein Krankenhaus, in dem er operiert werden musste. Die Ermittlungen dauern an.

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