Polizei und Feuerwehr

Mann sägt Bäume ab und flüchtet

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, den 21. September.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Mann sägt in Weißensee Bäume ab und flüchtet +++

Ein Mann hat am Montagfrüh in Weißensee Bäume abgesägt. Ein Zeuge verständigte die Polizei gegen 4.45 Uhr, weil er in der Berliner Allee beobachtet hatte, wie ein Mann zwei sechs bis acht Meter hohe Bäume ansägte. Zwei weitere sägte er so tief an, dass die Feuerwehr sie fällen musste. Einer der abgesägten Bäume fiel auf die Fahrbahn der Berliner Allee. Der Täter flüchtete, als er den Zeugen bemerkte. Die Berliner Allee musste bis kurz vor 7 Uhr stadteinwärts gesperrt werden.

+++ Späti in Johannisthal mit Schusswaffe überfallen +++

In der vergangenen Nacht ist in Johannisthal (Treptow-Köpenick) ein Spätkauf überfallen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, betrat ein Maskierter kurz nach Mitternacht den Laden am Sterndamm, bedrohte den 30 Jahre alten Verkäufer mit einer Schusswaffe und forderte die Einnahmen. Mit dem Geld flüchtete er in unbekannte Richtung. Der Überfallene blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ Parteibüro beschmiert und beschädigt +++

Unbekannte haben am Montagfrüh in Marzahn ein Parteibüro beschmiert und beschädigt. Laut Polizei entdeckte ein Hausmeister gegen 8 Uhr eine beschädigte und mit weißer Farbe beschmierte Türscheibe an dem Büro in der Allee der Kosmonauten. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

+++ Kajakfahrerin gerät bei Rettungsversuch in Schiffsschraube +++

Eine 20 Jahre alte Kajakfahrerin ist bei einem Unfall in Potsdam schwer verletzt worden. Wie die Polizei Brandenburg mitteilte, war die Frau am Sonntagvormittag mit ihrem Kajak auf dem Teltowkanal Höhe Parkbrücke Klein Glienicke unterwegs, als sie aus noch ungeklärter Ursache kenterte. Ein 48-Jähriger bemerkte das und kam ihr mit seinem Sportboot zu Hilfe. Die 20-Jährige hangelte sich an der Seite des Bootes entlang zum Heck, um über die Bergeplattform an Bord zu gelangen. Offenbar wollte der Mann sein treibendes Boot auf der Stelle halten und kuppelte die Maschine ein, ohne zu bemerken, dass die Frau bereits die Plattform erreicht hatte. Als der Propeller anlief, verfing sich die Beinkleidung der 20-Jährigen in der Schiffsschraube. Als sie aufschrie, stellte der 48-Jährige den Motor ab. Ein Zeuge sprang ins Wasser und befreite die Frau. Sie musste mit Schnittverletzungen und mehreren Brüchen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei fertigte eine Anzeige gegen den Mann wegen fahrlässiger Körperverletzung.

+++ Mann bei Auffahrunfall auf A10 getötet +++

Bei einem Auffahrunfall auf der A10 bei Niederlehme ist am Montag ein Mann tödlich verletzt worden. Der 56-Jährige saß als Rollstuhlfahrer in einem Kleintransporter, dessen Fahrerin an einem Stauende aus noch ungeklärter Ursache auf einen Sattelzug auffuhr. Das teilte die Polizei mit. Der Mann habe dadurch so schwere Verletzungen erlitten, dass er trotz umgehend eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen starb. Die Autofahrerin erlitt einen Schock.

Um den genauen Unfallhergang zu klären, wurden Gutachter angefordert und das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug sichergestellt. Durch die Bergungsarbeiten und die Sperrung zweier Fahrspuren kam es zum Stau, der bis in den Bereich der A12 reichte und laut Polizei zunächst bis in die Mittagszeit andauerte.

+++ Aggressiver Mann in Kreuzberg festgenommen +++

Die Polizei hat am Sonntag in Kreuzberg einen aggressiven Mann festgenommen. Zuvor verständigte eine 32 Jahre alte Zeugin wegen des Verdachts auf Drogenmissbrauch die Polizei gegen 13.25 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus am Tempelhofer Ufer. Die bereits eingetroffenen Rettungskräfte der Feuerwehr konnten das nicht feststellen. Stattdessen soll es zu einer Körperverletzung zwischen der 32-Jährigen und dem Mann sowie ihrem 38 Jahre alten Lebensgefährten gekommen sein.

Als die Polizei den Sachverhalt aufnahm, habe der aggressive Tatverdächtige immer wieder versucht, zur Zeugin zu gelangen. Außerdem bedrohte er einen Beamten, trat gegen sein Bein und führte Schlagbewegungen zum Kopf des Polizisten aus. Diesen Bewegungen konnte dieser jedoch ausweichen. Mit Hilfe weiterer Polizisten wurde der 38-Jährige zu Boden gebracht und gefesselt. In einem Polizeigewahrsam beleidigte er die Mitarbeiter als Nationalsozialisten und zeigte ihnen den sogenannten Hitlergruß. Der 38-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der Körperverletzung, der Beleidigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

+++ Zwei Autofahrer bei Unfall in Spandau schwer verletzt +++

Bei einem Unfall am Sonntag in Spandau sind zwei Autofahrer schwer verletzt worden. Eine 58 Jahre alte Mercedes-Faherin, die auf der Falkenseer Chaussee Richtung Stadtgrenze unterwegs war, stieß kurz vor 19 Uhr beim Linksabbiegen an der Kreuzung Zeppelinstraße mit dem Renault eines 30-Jährigen zusammen, der ihr in Richtung Falkenseer Platz entgegenkam. Die Autofahrer wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die 58-Jährige liegt zur Beobachtung auf der Intensivstation. Die Feuerwehr räumte die Pkws von der Straße. Die Polizei ermittelt.

+++ Mutmaßlicher Einbrecher in Wedding festgenommen +++

Ein mutmaßlicher Einbrecher ist am Montag in Wedding (Mitte) festgenommen worden. Ein Zeuge bemerkte um kurz nach 3 Uhr in der Antonstraße einen Mann, der die Jalousie eines Geschäfts hochzudrücken versuchte. Er alarmierte die Geschäftsbetreiber, die den Mann noch am Geschäft antrafen und bis zum Eintreffen der Polizei festhielten. In den Laden gelangte der Mann nicht. Die Einsatzkräfte nahmen den 40-Jährigen fest und überstellten ihn der Kriminalpolizei.

+++ Autofahrerin erfasst Vater und Sohn auf Harley +++

Ein Mann und sein Sohn sind am Sonntag bei einem Unfall in Altglienicke (Treptow-Köpenick) verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, kollidierten Vater und Sohn, die mit einer Harley Davidson auf der Ortolfstraße unterwegs waren, mit einer 26 Jahre alten Autofahrerin, die von der Venusstraße auf die Hauptstraße fuhr. Bei dem Zusammenstoß stürzten der Vater und sein Sohn. Der Mann erlitt mehrere Brüche. Sein Sohn konnte nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Für die Unfallaufnahme musste die Kreuzung komplett gesperrt werden.

+++ Tödlicher Unfall auf A10 - Auto kracht gegen Pfeiler +++

Auf der A10 ist ein Mann mit seinem Wagen gegen einen Brückenpfeiler gekracht und am Unfallort gestorben. Der Unfall habe sich offenbar wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Nacht zum Montag in einem Baustellenbereich zwischen dem Kreuz Oranienburg und der Anschlussstelle Birkenwerder (Landkreis Oberhavel) ereignet, berichtete die Polizei. Die A10 musste zeitweise gesperrt werden.

+++ Zwei Tote und 136 Verletzte bei Unfällen am Wochenende in Brandenburg +++

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende zwei Menschen ums Leben gekommen, 136 weitere wurden verletzt. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg in Potsdam insgesamt 566 Verkehrsunfälle, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. Bei 97 davon wurden Menschen verletzt, in den restlichen Fällen entstanden lediglich Sachschäden.