Blaulicht-Blog

Sportboot bei Unfall in zwei Teile gerissen

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, den 20. September.

Die Retter der DLRG am Sonnabend auf der Dahme in Köpenick.

Die Retter der DLRG am Sonnabend auf der Dahme in Köpenick.

Foto: Thomas Peise

+++ Sportboot bei Unfall in zwei Teile gerissen +++

Ein Sportboot ist auf der Dahme in Köpenick durch ein Frachtschiff in zwei Teile gerissen worden. Die beiden Insassen konnten sich am Sonnabend gegen 19 Uhr mit einem Sprung in den Fluss retten, bevor der 118 Meter lange Kohlefrachter ihr Boot zerstörte, wie es von Polizei und Feuerwehr hieß.

Ein Mann und eine Frau fielen über Bord, wie die Polizei mitteilte. Die 44-Jährige konnte sich demnach zunächst am Schubverband festhalten und wurde etwas später vom Fahrer eines vorbeifahrenden Sportbootes an Bord genommen. Der 50-Jährige wurde durch die Besatzung des Verbandes gerettet und an Bord geholt.

Laut Feuerwehr war der Kohlefrachter unter der Langen Brücke nicht weitergekommen und musste deshalb 40 Meter von dem Boot entfernt den Rückwärtsgang einlegen, was zu dem starken Sog führte.

+++ Radfahrer bei Unfall schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagvormittag in Charlottenburg ist ein Radfahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr ein 49-Jähriger mit einem Ford gegen 10.15 Uhr den Kaiserdamm in Richtung Bismarckstraße. Der Ford-Fahrer fuhr im rechten Fahrstreifen, hielt an und wollte zurücksetzen, um einzuparken. Dabei stieß er mit dem 58 Jahre alten Radfahrer zusammen, der aus der Witzlebenstraße kommend nach rechts in den Kaiserdamm einbiegen wollte. Der Radfahrer stürzte und zog sich Verletzungen am Kopf und am Rumpf zu. Er wurde durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Wohnungsbrand in Mahlsdorf +++

Am Sonntag ist in einer Wohnung in Mahlsdorf ein Feuer ausgebrochen, wie die Berliner Feuerwehr über Twitter mitteilte. Der Brand drohe auf das Dach überzugreifen, hieße es. Eine Person werde zurzeit vom Rettungsdienst behandelt.

Wie die Feuerwehr später weiter mitteilte, hätten eine Garage und 50 Quadratmeter Dach des angrenzenden Wohnhauses gebrannt. Zwei Personen seien vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden. 50 Einsatzkräfte waren demnach vor Ort.

+++ 21-Jähriger schlägt und bespuckt Polizisten +++

Ein 21-Jähriger hat in der Nacht zu Sonntag in Köpenick Fahrgäste eines Nachtbusses belästigt. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Mann gegen 2.15 Uhr an der Bushaltestelle Salvador-Allende-Straße durch den Busfahrer von der Fahrt mit der Linie N67 ausgeschlossen. Er musste im Beisein von Polizisten aussteigen. Bei der Feststellung seiner Identität schlug der Mann um sich. Zudem bespuckte und beleidigte er die Einsatzkräfte. Er kam dann in ein Polizeigewahrsam. Dort leistete er erneut Widerstand bei der Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung. Abschließend wurde der 21-Jährige auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen, unter anderem wegen Verdacht der Nötigung, der Beleidigung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, dauern an.

+++ Waffe gegen Kopf gehalten - Festnahme in Neukölln +++

Bei einem gewaltsamen Streit am Herrfurthplatz in Neukölln soll ein Mann seinem Kontrahenten eine Waffe an den Kopf gehalten haben. Der Bedrohte alarmierte die Polizei und konnte die Beamten in eine Bar an der Hermannstraße lotsen. Dort wurde der Waffenträger festgenommen, die scharfe Waffe und Munition wurden sichergestellt. Bei der Festnahme wurde der Waffenträger im Gesicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

+++ Unbekannte attackieren Jugendlichen +++

Ein 17-Jähriger ist am Sonnabendabend in Alt-Treptow von mehreren Unbekannten attackiert und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, soll gegen 20.15 Uhr an der Puschkinallee in Höhe Rosengarten ein unbekannt gebliebener Mann den 17-Jährigen zunächst unvermittelt geschlagen haben. Anschließend sollen mehrere Männer dazu gekommen sein und den 17-Jährigen ebenfalls geschlagen, mit einem Messer am Rücken verletzt sowie auf dem Boden liegend getreten haben. Danach sollen die Angreifer mit einem Auto geflüchtet sein. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt wurde. Die Ermittlungen zum Hintergrund der Tat dauern an.

+++ Verdacht des Drogenhandels – Brüder festgenommen +++

Polizisten haben am Sonnabend zwei Brüder in Friedenau wegen des Verdachts des Drogenhandels festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, stellten die Zivilfahnder gegen 12 Uhr im Keller der beiden polizeilich bekannten Männer in der Bennigsenstraße Cannabisgeruch fest. Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnung und des Kellerverschlages fanden die Ermittlerinnen und Ermittler circa ein Kilogramm Cannabis, mehrere Ampullen Tilidin, mehrere Testosteron-Tabletten, über 100 kleine Gefäße mit Kokain, Geld sowie mehrere Mobiltelefone und beschlagnahmten alle Gegenstände. Die Festgenommenen, 20 und 22 Jahre alt, wurden in ein Polizeigewahrsam gebracht. Nach den erkennungsdienstlichen Behandlungen wurde das Bruderpaar dem Fachkommissariat beim Landeskriminalamt überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Maskierte überfallen Baumarkt in Neukölln und fesseln Mitarbeiter +++

Zwei Unbekannten haben am Sonnabend in Neukölln einen Baumarkt an der Naumburger Straße in überfallen. Wie die Polizei mitteilte, betraten die beiden maskierten Männer gegen 19.40 Uhr ein Mitarbeiterbüro, das eine 52-Jährige gerade verlassen wollte, und drängten die Frau in den Raum zurück. Dort sollen die beiden Maskierten die Frau aufgefordert haben, ihnen die Einnahmen zu geben. Als drei weitere Angestellte der Filiale auf den Überfall aufmerksam wurden, sollen die Täter auch diese in das Büro gezerrt haben. Alle Mitarbeiter sollen dann durch das Duo gefesselt worden sein. Mit der Beute sollen die Tatverdächtigen durch eine Fluchttür den Markt verlassen haben. Weitere Zeugen sahen, dass die beiden Männer ihre Flucht in einem Audi in Richtung Grenzallee fortgesetzt haben sollen. Die Ermittlungen zu dem Raub dauern an.

+++ Motorrad gestohlen – Tatverdächtige festgenommen +++

Polizisten haben am frühen Sonntagmorgen zwei mutmaßliche Motorraddiebe in Hellersdorf festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte gegen 3 Uhr ein Anwohner der Oelsnitzer Straße neben seinem geparkten Motorrad einen Transporter, der ihm merkwürdig vorkam. Als der 32-Jährige auf der Straße nachschaute, waren seine Kawasaki und der kleine Lieferwagen fort. Einsatzkräfte stellten den Fiat-Transporter in der Nähe fest, hielten den Wagen an und nahmen den 27-jährigen Fahrer und seinen 20 Jahre alten Beifahrer fest. Im Laderaum befand sich das zuvor entwendete Zweirad. Die Festgenommenen wurden der Kriminalpolizei übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 34-Jähriger zu schnell unterwegs - Auto und Führerschein beschlagnahmt +++

Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei hat in der Nacht zu Sonntag in Reinickendorf einen 34 Jahre alten Mercedes-Fahrer festgestellt, der viel zu schnell unterwegs war. Wie die Polizei mitteilte, beobachteten die Polizisten den Mann auf der A111, wie dieser mit überhöhter Geschwindigkeit und in einer riskanten Fahrweise in Richtung Eichborndamm an ihnen vorbeifuhr. Eine Geschwindigkeitsmessung ergab einen Wert von über 160 bei erlaubten 80 km/h. Die Kräfte hielten den Mercedes an und beschlagnahmten das Auto sowie den Führerschein des 34-jährigen Fahrers. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte übernahm die weiteren Ermittlungen.

+++ Polizei fängt entlaufene Kuhherde ein +++

Eine Kuhherde hat im Havelland einen Ausflug unternommen. Weil ein Weidezaun in Hohennauen nördlich von Rathenow teilweise beschädigt gewesen sei, sei eine Herde freilaufender Kühe in der Nacht zum Sonnabend von dort in den mehrere Kilometer entfernten Nachbarort Parey unterwegs gewesen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Kühe seien eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr gewesen - zu einem Unfall kam es aber nicht. Die Polizei sicherte die Herde, nachdem sie von einem Anwohner über die entlaufenen Kühe informiert worden war. Die Beamten übergaben die Tiere nach zwei Stunden dem Eigentümer.