Blaulicht-Blog

Feuer auf dem Gelände des ehemaligen Freizeitbads "Blub"

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, den 19. September.

Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr haben in der Nacht zu Sonnabend ein Feuer auf dem Gelände des ehemaligen Neuköllner Freizeitbads "Blub" gelöscht.

Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr haben in der Nacht zu Sonnabend ein Feuer auf dem Gelände des ehemaligen Neuköllner Freizeitbads "Blub" gelöscht.

Foto: Morris Pudwell

+++ Großes Feuer auf dem Gelände des ehemaligen Freizeitbads "Blub" +++

Auf dem Gelände des ehemaligen Freizeitbads "Blub" in Neukölln hat es in der Nacht zu Sonnabend gebrannt. Vor Ort hieß es, rund 50 Kubikmeter Holz und Bauschutt seien in Brand geraten. Die Flammen waren meterhoch und weithin sichtbar. Der Löscheinsatz dauerte mehrere Stunden, weil zunächst Löschverbindungen zu Hydranten an der Buschkrugallee hergestellt werden mussten. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt.

+++ Rigaer Straße: Toilettenhäuschen in Brand gesetzt +++

Wegen zwei brennender Toilettenhäuschen in Friedrichhain mussten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr in der Nacht zu Sonnabend ausrücken. Wie die Polizei mitteilte, stellten Anwohner der Rigaer Straße kurz nach 1 Uhr zunächst einen brennenden Müllcontainer fest und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Einsatzkräfte löschten den Brand, bevor er auf ein parkendes Auto übergreifen konnte. Durch die Hitze des Feuers wurde das Auto und ein Fahrrad beschädigt. Weiterhin zündeten Unbekannte auf einer Baustelle in der Nähe zwei mobile Toilettenhäuschen an. Auch dieses Feuer mussten die Brandbekämpfer löschen. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes führt die Ermittlungen wegen versuchter Brandstiftung und Sachbeschädigung.

Einige Stunden zuvor mussten Einsatzkräfte der Polizei die Kreuzung Rigaer Ecke Liebigstraße räumen. Gegen 22 Uhr waren etwa 70 Personen auf die Kreuzung gelaufen und hatten den Verkehr behindert. Zeitgleich wurde laute Musik abgespielt. Einsatzkräfte räumten die Kreuzung, wobei die Personen teilweise weggeschoben werden mussten, wie die Polizei mitteilte.

+++ 18-Jähriger bedroht Kinder und Jugendliche mit Schreckschusswaffe +++

Ein 18-Jähriger hat am Freitagnachmittag in Marzahn Kinder und Jugendliche fremdenfeindlich beleidigt und mit einer Schreckschusswaffe bedroht. Wie die Polizei mitteilte, hielten sich gegen 17.45 Uhr zwei 13- und zwei 14-jährige Jungen in einem Park an der Trusetaler Straße auf und hörten Musik. Der 18-Jährige soll auf die Gruppe zugegangen sein und sie mit fremdenfeindliche Worten aufgefordert haben, die Musik auszumachen. Dabei soll er eine Schusswaffe, die er im Hosenbund getragen haben soll, gezeigt haben. Die Kinder und Jugendlichen machten die Musikbox aus. Verletzt wurde niemand. Durch den Hinweis einer Anwohnerin konnte der 18 Jahre alte Tatverdächtige ermittelt und in der Nähe unter seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Die PTB-Waffe stellten die Einsatzkräfte in seinem Zimmer sicher. Der 18-Jährige wurde nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen.

+++ Hausbrand in Staaken - keine Verletzten +++

Ein Feuer in einem Wohnhaus in Staaken hat schweren Schaden angerichtet. Die Bewohner hätten sich unverletzt retten können, das Haus sei aber derzeit nicht bewohnbar, sagte eine Polizeisprecherin am Sonnabend. Brandermittler suchten nun nach der Ursache der Flammen. Die Feuerwehr sei in der Nacht zum Sonnabend um 0.45 Uhr alarmiert worden, sagte ein Sprecher. Rund 80 Einsatzkräfte löschten demnach über Stunden die Flammen. Diese seien im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Das dort wohnende ältere Paar habe einen lauten Knall gehört und dann das Feuer entdeckt. Der Brand habe auch das Dachgeschoss erfasst. Am Sonnabendvormittag suchten Feuerwehrleute noch nach versteckten Glutnestern. Dazu wurden laut Sprecher auch Dachziegel angehoben.