Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Zwei Tote nach Unfall auf der A11

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 13. September.

Die 87-Jährige setzte sich in ihrer Wohnung in Lichterfelde gegen einen Trickbetrüger zur Wehr (Archivbild).

Die 87-Jährige setzte sich in ihrer Wohnung in Lichterfelde gegen einen Trickbetrüger zur Wehr (Archivbild).

Foto: Friso Gentsch / dpa

+++ Autobahn 11 nach Unfall mit zwei Toten acht Stunden gesperrt +++

Nach einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Toten und zwei Verletzten bei Joachimsthal im Landkreis Barnim ist die Autobahn 11 (A 11) dort bis zum frühen Sonntagmorgen acht Stunden lang in beide Richtungen voll gesperrt worden. Nach Angaben der Polizei kam ein Auto auf seiner Fahrt Richtung Norden aus bisher ungeklärten Umständen an einer Baustelle ins Schleudern. Es durchbrach eine 50 Zentimeter hohe Mittelleitplanke aus Beton. Anschließend geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Die 39 Jahre alte Fahrerin und ihr 37-Jahre alter Beifahrer starben noch an der Unfallstelle. Ein Auto auf der Gegenfahrbahn Richtung Berlin konnte nicht mehr ausweichen und prallte mit dem Fahrzeug zusammen. Eine 54-jährige Frau und ihre 24 Jahre alte Tochter wurden dabei verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte. Wegen der Aufräumarbeiten wurde die A 11 zwischen den Ausfahrten Joachimsthal und Pfingstberg in beiden Richtungen voll gesperrt.

+++ Angler findet Mörsergranate im Spreekanal +++

Ein Angler hat eine Mörsergranate aus dem Spreekanal in Mitte gezogen. Kriminaltechniker untersuchten den Munitionsfund vom Sonntag vor Ort an der Gertraudenbrücke in der Nähe des Spittelmarkts. „Es geht keine Gefahr davon aus“, sagte ein Polizeisprecher wenig später. Der Bereich rund um die Brücke war aus Sicherheitsgründen für kurze Zeit für den Verkehr gesperrt.

+++ Fahrradfahrer von Auto angefahren und schwer verletzt +++

Am Sonnabendabend ist es in Zehlendorf zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein Radfahrer gegen 18.45 Uhr die Fischerhüttenstraße aus Richtung Bergmannstraße kommend und fuhr in den Kreuzungsbereich der Potsdamer Straße ein. Zur selben Zeit kam von links auf der Potsdamer Straße ein Mercedes angefahren, in dem ein 73-Jähriger am Steuer saß. Beide stießen im Kreuzungsbereich zusammen, woraufhin der gleichaltrige Fahrradfahrer auf die Motorhaube prallte und anschließend auf die Fahrbahn stürzte. Er erlitt schwere Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte hat die weiteren Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernommen.

+++ Autofahrer rast vor Polizeikontrolle davon und baut Unfälle +++

Am Sonnabendnachmittag entzog sich ein Autofahrer in Oberschöneweide einer Polizeikontrolle. Nach derzeitigem Kenntnisstand wollten Polizeieinsatzkräfte gegen 15 Uhr in der Lindenstraße den Fahrer eines BMW nach einer vorangegangenen Ordnungswidrigkeit überprüfen. Nachdem dieser zunächst einem Haltsignal durch die Kräfte nachkam, beschleunigte er plötzlich und entfernte sich von der Kontrollstelle. In der Folge kam es zu mehreren Verkehrsunfällen.

An der Kreuzung Rudolph-Rühl-Allee / An der Wuhlheide kam es zur Berührung mit einem in dieselbe Richtung fahrenden Mazda, wodurch Sachschaden entstand. Anschließend setzte der BMW-Fahrer seine Fahrt über die Straße An der Wuhlheide fort. Einige Hundert Meter weiter soll es dann zu einem Zusammenstoß mit einem Motorrad gekommen sein, bei dem der 49-jährige Fahrer am Arm und seine 36-jährige Mitfahrerin am Bein leicht verletzt wurden. Hinzugerufene Unterstützungskräfte sahen den BMW dann kurze Zeit später An der Wuhlheide Ecke Weiskopfstraße, der durch den Fahrer nach einem weiteren Unfall mit einem Nissan zurückgelassen wurde. Bei diesem Unfall entstand weiterer Sachschaden. Die Beamten suchten die Umgebung ab und nahmen noch in der Nähe einen Tatverdächtigen fest. Bei dem 29-Jährigen wurde eine Atemalkoholmessung durchgeführt, die einen Wert von etwas mehr als zwei Promille ergab. Er kam für weitere polizeiliche Maßnahmen in ein Gewahrsam und wurde anschließend wieder entlassen. Der BMW wurde beschlagnahmt.

+++ Autos aufgebrochen - Täter gefasst +++

Am Sonntagmorgen nahmen Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 57 einen Mann in Mitte fest. Ersten Informationen zufolge hatte ein 51-jähriger Anwohner den 37-jährigen Tatverdächtigen gegen 6.30 Uhr in der Dircksenstraße beim Greifen in eine eigeschlagene Scheibe eines Audis gesehen. Da ein Öffnen des Fahrzeugs offenbar nicht gelungen sein soll, setzte der mutmaßliche Autoeinbrecher seinen Weg mit einem Fahrrad fort. Durch die gute Beschreibung des Zeugen war es den Funkstreifenbesatzungen möglich, den Tatverdächtigen am Lifaß-Platz festzunehmen. Die Einsatzkräfte fanden in der Rochstraße einen ebenfalls aufgebrochenen BMW und die Tatbeute daraus beim Festgenommenen.

+++ Nach Streit schwer verletzt ins Krankenhaus +++

In der vergangenen Nacht wurde ein Mann während einer Auseinandersetzung in Mitte schwer verletzt. Der 34-jährige saß gegen Mitternacht in der Rosenthaler Straße mit zwei Bekannten auf einer Parkbank, als es zu einem Streit mit einer Gruppe von fünf Männern gekommen sein soll. Dabei soll er geschlagen worden sein und trug eine tiefe, stark blutende Wunde am Bauch und Schnittverletzungen an einem Arm davon. Die Gruppe floh anschließend in Richtung Rosenthaler Platz und entkam. Der Verletze musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden.

+++ Paar verletzt sich durch Verpuffung schwer +++

Ein Mann und eine Frau sind in Siemensstadt beim Anzünden einer Shisha-Pfeife durch eine Verpuffung schwer verletzt worden. Die Feuerwehr wurde wegen des damit zusammenhängenden Brandes am Samstagabend in den Popitzweg gerufen, wie ein Sprecher am Sonntag mitteilte. Das Feuer im siebten Stock des Hauses mit acht Geschossen war bereits erloschen, jedoch mussten sich zwei Notärzte um die Brandverletzungen des Mannes und der Frau kümmern. Beide kamen in eine Spezialklinik. Der Einsatz mit 27 Rettungskräften dauerte rund eine Stunde. Wie es zu der Verpuffung kam, war zunächst unklar.

+++ Verkehrsunfall mit schwerverletzten Radfahrern +++

Gestern Nachmittag kam es in Zehlendorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Mutter und ihre Tochter schwere Verletzungen erlitten. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr die 38-Jährige gegen 15 Uhr mit ihrem Fahrrad, das mit einer Verbindungsstange mit dem Rad ihrer 4-jährigen Tochter verbunden war, die Potsdamer Chaussee in Richtung Königsstraße. Als ein 80-Jähriger mit seinem VW aus der Bismarckstraße kommend nach rechts in die Potsdamer Chaussee einbog, kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Fahrradgespann, wobei Mutter und Tochter zu Boden stürzten. Die 38-Jährige erlitt Beinverletzungen, das Kind Rumpf- und Armverletzungen. Beide werden stationär im Krankenhaus behandelt.

+++ 20-Jähriger ausgeraubt und krankenhausreif geschlagen +++

In Lichtenberg wurde am Sonnabendabend ein Mann ausgeraubt und schwer verletzt. Der 20-Jährige war gegen 20.50 Uhr in der Kielblockstraße unterwegs, als er von unbekannt gebliebenen Männern angesprochen wurde. Einer der Männer soll ihm dann mit der Hand ins Gesicht geschlagen, seine Jacke durchsucht und das Portemonnaie herausgenommen haben. Anschließend soll er von einem der beiden Tatverdächtige derart mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden sein, dass er zu Boden ging. Das Duo soll dann mit der Beute auf Fahrrädern in Richtung Möllendorffstraße verschwunden sein. Mit der Geldbörse waren nur Personalpapiere weg, doch die Schwere der erlittenen Kopfverletzung zog eine stationäre Behandlung in einem Krankenhaus nach sich. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Fußgänger schwer verletzt +++

Gestern Nachmittag fuhr ein Autofahrer in Mariendorf einen Fußgänger an und kam in der Gebäudewand eines Supermarktes zum Stehen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein 42-Jähriger gegen 14.30 Uhr auf einem Supermarktparkplatz in der Großbeerenstraße vorwärts aus einer Parklücke, erfasste dabei einen 44-jährigen Fußgänger und kam anschließend in einer Gebäudewand des Ladens zum Stehen. Der Fußgänger erlitt dadurch schwere Verletzungen und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Ein 29-Jähriger, der sich zum Zeitpunkt des Einschlags des Fahrzeugs in der Wand dahinter im Inneren des Geschäfts befand, erlitt genauso wie der Autofahrer einen Schock. Beide kamen zu stationären Aufnahmen und Behandlungen in Kliniken.

+++ Demo gegen Räumung linker Hausprojekte vorzeitig aufgelöst +++

Eine Demonstration gegen die Räumung mehrerer linker Hausprojekte in Berlin ist am Samstagabend von den Veranstaltern aufgelöst worden. Der Protestzug unter dem Motto „Feminismus auf die Straße tragen - Freiräume verteidigen“ wurde an der Köpenicker Straße spontan beendet, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte. Die Demo richtete sich unter anderem gegen die Schließung der Kreuzberger Kneipe „Syndikat“ und die Räumung des Wohnprojekts „Liebig 34“. Der Zug war demnach zunächst mit einigen hundert Teilnehmern gestartet und wuchs auf eine Menge „im unteren vierstelligen Bereich“ an, sagte der Sprecher. Anmelderin war eine Einzelperson. Teilnehmer zündeten Pyrotechnik und einen Nebeltopf. Rund 20 Anzeigen wurden notiert. Der Grund für die Auflösung ist den Sicherheitskräften nicht bekannt. „Das Weiterlaufen der Demonstranten musste ab diesem Zeitpunkt von uns unterbunden werden, weil die Veranstaltung aufgelöst war“. 350 Einsatzkräfte haben den Protestzug vor Ort begleitet, insgesamt standen nach Angaben des Sprechers 700 Beamte bereit.

+++ Mutmaßlicher Wohnungseinbrecher festgenommen +++

Gestern Abend nahmen Polizisten einen Mann in Neukölln fest. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der 29-Jährige gegen 19.30 Uhr über ein Oberlichtfenster in eine Dachgeschosswohnung der Mainzer Straße eingestiegen sein. Die anwesende 38-jährige Wohnungsmieterin schrie ihn währenddessen erschrocken an, woraufhin der mutmaßliche Einbrecher die Wohnung über die Wohnungstür verließ. Die alarmierten Einsatzkräfte nahmen den Mann kurz drauf noch im Haus fest. Der Tatverdächtige wurde nach eingehender Überprüfung in einem Polizeigewahrsam wieder auf freien Fuß gesetzt. Ein Fachkommissariat für Wohnungseinbrüche ist nun mit den Ermittlungen betraut.

+++ Mann entdeckt Riesenschildkröte auf seiner Terrasse +++

Ein ungeahnter schwergewichtiger Besuch auf einem Grundstück in Falkensee (Havelland) hat Polizei und Feuerwehr einiges abgefordert. Ein Mann hatte am Samstag auf seiner Terrasse eine Riesenschildkröte entdeckt und umgehend die Polizei alarmiert. Die etwa einen Meter lange und etwa 60 Kilo schwere Schildkröte wütete bei Eintreffen der Beamten bereits auf der Terrasse des Mannes, wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte. Demnach warf sie Tisch und Stühle um, beschädigte aber ersten Angaben zufolge nichts. Hinzugerufene Feuerwehrleute halfen, die Riesenschildkröte einzufangen und ein provisorisches Gehege zu bauen. Ein amtlich bestellter Tierfänger wurde angefordert. Die Bergung des schweren unhandlichen Tieres in Vorbereitung auf den Transport habe sich nicht einfach gestaltet, hieß es. In den Abendstunden meldete sich dann der Besitzer der Schildkröte, der das Tier als vermisst melden wollte. Der Mann zeigte sich laut Polizei dann überglücklich über die Mitteilung, dass seine Schildkröte unverletzt eingefangen wurde.