Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mann in Charlottenburg tot aufgefunden

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 12. September.

Die 87-Jährige setzte sich in ihrer Wohnung in Lichterfelde gegen einen Trickbetrüger zur Wehr (Archivbild).

Die 87-Jährige setzte sich in ihrer Wohnung in Lichterfelde gegen einen Trickbetrüger zur Wehr (Archivbild).

Foto: Friso Gentsch / dpa

+++ Mann tot aufgefunden +++

In einer Wohnung in Charlottenburg wurde heute früh ein Mann tot aufgefunden. Gegen 2.20 Uhr riefen Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Zillestraße die Polizei, da sie durch laute Geräusche aus der Wohnung eines Nachbarn geweckt wurden. Die alarmierten Polizisten fanden in der Wohnung den 83-jährigen Bewohner tot auf. Die Auffindesituation deutete auf ein Tötungsdelikt hin. Im Zuge der ersten Maßnahmen am Ort wurde ein 54-jähriger Mitbewohner des Toten in der Nähe der Wohnung festgenommen. Die Ermittlungen dauern an und wurden von der 1. Mordkommission des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Berlin übernommen.

+++ Mann bricht blutend in Lokal zusammen +++

In Charlottenburg wurde ein Mann heute früh durch Unbekannte lebensgefährlich verletzt. Der 42-Jährige betrat gegen 4 Uhr mit einer stark blutenden Verletzung am Bauch ein Lokal am Adenauerplatz und brach dort an einem Tisch zusammen. Zuvor soll es zwischen ihm und einer unbekannt gebliebenen Personengruppe in der Nähe eine Auseinandersetzung gegeben haben. Die Kontrahenten sollen Richtung Kurfürstendamm geflüchtet sein. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, in dem er sofort operiert wurde. Die Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung dauern an und wurden von der Kriminalpolizei der Direktion 2 übernommen.

+++ Polizei nimmt mutmaßliche Rauschgifthändler fest +++

Zivilfahnder haben am Freitagnachmittag zwei Männer in Spandau festgenommen. Vorermittlungen eines Fachkommissariats des Landekriminalamtes führten gegen 16.45 Uhr zu der Festnahme der beiden 28- und 30-jährigen Brüder in einer Wohnung in der Seegefelder Straße. Bei der folgenden Durchsuchung der Wohnung und eines in der Nähe geparkten Pkw, wurden die Einsatzkräfte fündig. Über 70 Szenekugeln mit weißem Pulver gefüllt und über 50 Kugeln mit braunem Pulver gefüllt wurden aufgrund des Verdachts, dass es sich um Kokain und Heroin handelt, beschlagnahmt. Weiterhin wurden eine Geldsumme im unteren dreistelligen Bereich, hochwertige Armbanduhren und originalverpackte Rollerteile aufgefunden und beschlagnahmt. Die beiden Tatverdächtigen wurden dem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat einen Haftbefehl für den Hauptverdächtigen beantragt.

+++ Von Frauen mit Baseballschläger verprügelt +++

Ein Mann wurde gestern Nachmittag in Oberschöneweide mit einem Baseballschläger verprügelt. Ersten Ermittlungen zufolge stieg der 27-Jährige aus der Tram der Linie 60 an der Haltestelle Parkstraße gegen 18.20 Uhr aus. Plötzlich soll er einen Schlag von hinten gegen die Schulter erhalten haben und drehte sich um. Er bemerkte nun, dass zwei junge Frauen, die ihm zuvor schon in der Tram mit einem Baseballschläger aufgefallen waren, ihn attackierten. Bei dem Versuch den Baseballschläger zu ergreifen, um einen weiteren Schlag zu vereiteln, soll er dann gestürzt sein. Nun sollen die beiden unbekannt gebliebenen Frauen auf ihn am Boden liegend eingetreten und dann in Richtung Scharnweberstraße geflohen sein. Die Ermittlungen dauern an

+++ Radfahrerin schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag in Reinickendorf wurde eine Radfahrerin schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen soll die 45-Jährige auf ihrem Rad kurz vor 17 Uhr die Markstraße an einer Fußgängerfurt vermutlich bei Rot überquert haben. Eine 22-jährige Autofahrerin, die mit ihrem Peugeot auf der Markstraße in Richtung Reinickendorfer Straße fuhr, stieß mit der Radfahrerin zusammen. Durch den Zusammenstoß und den Sturz erlitt die 45-Jährige Kopf- und Beinverletzungen und wurde durch alarmierte Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Verbotenes Autorennen +++

Polizisten stoppten in der vergangenen Nacht in Gesundbrunnen einen BMW. Gegen 23.35 Uhr fiel den Beamten ein Pkw auf, der mit hohem Tempo auf der Pankstraße in Richtung Prinzenallee unterwegs war. Haltesignale unter Nutzung von Martinshorn und Blaulicht sollen ersten Erkenntnissen zufolge missachtet worden sein. Anschließend konnte das Auto, das von einer 42-Jährige gefahren wurde, mit zusätzlichen Polizeifahrzeugen in der Soldiner Straße gestoppt werden. Ein Drogenschnelltest bei der Fahrerin verlief positiv. Die Frau wurde nach einer Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam wieder auf freien Fuß gesetzt. Den Führerschein und das Auto ist die Frau nun vorläufig los. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Bürgerbüro von Finanzsenator Kollatz beschädigt +++

Gestern Mittag stellte eine Mitarbeiterin eine Sachbeschädigung an dem Büro eines Abgeordneten in Steglitz fest. Die Mitarbeiterin bemerkte gegen 13 Uhr Schriftzüge wie „L34 bleibt“ und Anarchiezeichen auf dem Bürofenster in der Schützenstraße, wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte. Das linksautonome Wohnprojekt „Liebig 34“ in Berlin-Friedrichshain soll nach einem Urteil des Landgerichts geräumt werden. Der polizeiliche Staatsschutz hat wegen des politischen Hintergrunds der Schmierereien die Ermittlungen übernommen.

+++ Kellerbrand in Hellersdorf +++

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hellersdorf ist ein Mensch verletzt worden. Die Rettungskräfte wurden am Freitagabend kurz vor Mitternacht in die Döbelner Straße gerufen, wie ein Feuerwehrsprecher am Samstag mitteilte. In dem sechsstöckigen Haus brannte es im Keller. Mehrere Treppenhäuser waren den Angaben zufolge stark verraucht. Die Löscharbeiten zogen sich demnach bis 3.00 Uhr hin, 40 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Ein Mensch kam mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Weitere Angaben machte die Feuerwehr zunächst. Auch die Brandursache war zunächst unklar.

+++ Lieferwagen brannte in Neukölln +++

In der vergangenen Nacht brannte in Neukölln ein Lkw. Ein 21-Jähriger, der mit einem Auto unterwegs war, hatte die Polizei alarmiert. Er hatte das brennende Lieferfahrzeug gegen 0.50 Uhr im Mittelweg feststellt. Nachdem die Feuerwehr die Flammen gelöscht hatten, konnte nur noch ein Totalschaden an dem Renault festgestellt werden. Personen wurden nicht verletzt und andere Fahrzeuge nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Ermittlungen führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin.

+++ Motorradfahrer stößt mit Wildschwein zusammen +++

In Friedrichshagen stieß gestern Abend ein Motorradfahrer mit einem Wildschwein zusammen und verletzte sich schwer. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr der 20-Jährige gegen 21.15 Uhr den Fürstenwalder Damm in Richtung Bölschestraße, als plötzlich ein Wildschwein auf die Fahrbahn rannte. Nach dem Zusammenstoß stürzte der junge Mann mit seiner KTM und zog sich Verletzungen am Arm und am Bein zu und wurde durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Wildschwein verendete am Straßenrand.