Blaulicht-Blog

87-Jährige schlägt Betrüger mit Holzkeule in die Flucht

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 11. September.

Die 87-Jährige setzte sich in ihrer Wohnung in Lichterfelde gegen einen Trickbetrüger zur Wehr (Archivbild).

Die 87-Jährige setzte sich in ihrer Wohnung in Lichterfelde gegen einen Trickbetrüger zur Wehr (Archivbild).

Foto: Friso Gentsch / dpa

+++ 87-Jährige schlägt Betrüger mit Holzkeule in die Flucht +++

Eine 87-Jährige hat am Donnerstag in Lichterfelde einen Trickdiebstahl in ihrer Wohnung vereitelt. Wie die Polizei mitteilte, klingelte gegen 13 Uhr ein Unbekannter an der Wohnungstür der Seniorin an der Schloßstraße. Der mit einem Blaumann bekleidete Mann gab vor, von der Hausverwaltung zu kommen und eine Reparatur aufgrund eines Wasserschadens in der Küche der Wohnung vornehmen zu müssen. Während die Wohnungsinhaberin einen Unterschrank in ihrer Küche für die angeblich anstehenden Arbeiten ausräumte, soll der vermeintliche Handwerker zunächst im Badezimmer gearbeitet haben. Die Seniorin wurde dann jedoch misstrauisch, als sie von dem angeblich von der Verwaltung geschickten Fachmann gebeten wurde, mit ihrem Krückstock im Badezimmer ein Wasserrohr festzuhalten. Mit einer Holzkeule, die eigentlich nur zur Dekoration vorgesehen war, schlug sie den Mann, der sich inzwischen für seine fiktiven Arbeiten im Schlafzimmer aufhielt, in die Flucht. Die Ermittlungen führt nun ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes.

+++ Polizei nimmt mehrere Trickdiebe fest +++

Am Donnerstagnachmittag nahmen zivile Einsatzkräfte zwei mutmaßliche Trickdiebe in Buckow und im Anschluss ihren mutmaßlichen Komplizen in Schöneberg fest. Nach langen, umfangreichen und intensiven Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Berlin, gelangen dem Fahndungsteam der Polizeidirektion 4 zunächst zwei Festnahmen gegen 16.30 Uhr. Vorangegangen war ein Trickdiebstahl in einer Wohnung in Lichtenrade, bei dem eine 74-Jährige bestohlen wurde. Dabei sollen die beiden Festgenommenen den sogenannten Handwerkertrick angewendet haben. Die drei 41-, 47- und 54-jährigen mutmaßlichen Bandenmitglieder standen wegen mehrerer Trickdiebstahlstaten in Wohnungen im Fokus der gemeinsamen Ermittlungen. Das Trio wurde einem Fachkommissariat überstellt. Die Abteilung zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität der Staatsanwaltschaft Berlin beantragt Untersuchungshaft.

+++ Autofahrer lässt nach Unfall verletzte Radfahrerin zurück +++

Nach einem Unfall am Donnerstag in Marzahn ist ein Autofahrer geflüchtet und hat eine verletzte Radfahrerin zurückgelassen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, bog ein Golf-Fahrer gegen 16.45 Uhr von der Landsberger Allee nach rechts auf die Dingelstädter Straße und stieß dabei mit einer Radfahrerin zusammen, die in gleicher Richtung in der Landsberger Allee unterwegs war. Die 30-Jährige stürzte und erlitt schwere Kopfverletzungen. Der Mann soll zunächst gestoppt haben. Nachdem er ausgestiegen war, behauptete er, dass er gleich wiederkommen würde. Danach ergriff er die Flucht. Kurze Zeit später wurde der Golf von Polizisten in der Nähe verlassen aufgefunden und beschlagnahmt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass die Kennzeichen nicht zu dem Golf gehören und zuvor in Rudow entwendet worden waren.

+++ Diebstahlserie auf Berliner Bahnhöfen: Tatverdächtige festgenommen +++

Zivilfahnder der Bundespolizei haben am Donnerstag eine mutmaßliche Taschendiebin festgenommen. Sie wird am heutigen Freitag einem Haftrichter vorgeführt, wie die Bundespolizei mitteilte. Die Festnahme erfolgte am Hauptbahnhof nach einer anhaltenden Diebstahlserie während des Ein- bzw. Ausstiegs auf Berliner Bahnhöfen. Auch ihr 14 Jahre alter Sohn wurde festgenommen. Den beiden werden seit Anfang September mindestens sechs Taschendiebstähle an verschiedenen Bahnhöfen zugeordnet. So soll das Duo am 4. September 2020 die Geldbörse eines 83-Jährigen beim Einstieg in einen Zug gestohlen haben. Anschließend sollen sie höhere Geldbeträge mit der Geldkarte des Opfers abgehoben haben. Die Bundespolizei ermittelt wegen Diebstahls und unerlaubtem Aufenthalt gegen die bereits europaweit wegen ähnlicher Delikte polizeibekannte Frau aus Bosnien-Herzegowina. Ein Bereitschaftsstaatsanwalt ordnete eine Untersuchungshaft an. Der minderjährige Sohn sollte an den Vater übergeben werden. Als dieser in die Dienststelle kam, ermittelten die Beamten, dass auch er keinen erlaubten Aufenthaltsstatus hat und ausreisepflichtig ist. Beide wurden für die weiteren Maßnahmen an die Berliner Polizei übergeben.

+++ Kreuzungscrash in Adlershof - eine verletzte Person +++

In Adlershof (Treptow-Köpenick) hat es am Donnerstagabend einen Unfall gegeben. Am Groß-Berliner Damm Ecke Hermann-Dorner-Allee kollidierten ein Mercedes und ein Opel Corsa. Nach ersten Angaben wurde die Beifahrerin des Mercedes-Fahrers verletzt, die weiteren Insassen und die Personen aus dem Kleinwagen blieben unverletzt. Nach ersten Zeugen-Angaben soll der Corsa mit hoher Geschwindigkeit aus der Igo-Etrich-Straße gekommen sein und wollte den Groß-Berliner-Damm wohl Richtung Hermann-Dorner-Allee überqueren. Bei dem Aufprall drehte sich der Opel um die eigene Achse und blieb etwas weiter entfernt am Fahrbahnrand stehen. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei ermittelt.

+++ Waffe im Amtsgericht Tiergarten gefunden +++

Am Dienstagnachmittag ist von einer Reinigungskraft im Amtsgericht Tiergarten eine Waffe gefunden worden. Die Waffe befand sich in einem Mülleimer zwischen zwei Sälen. Bei der Pistole handelt es sich nach Informationen der Berliner Morgenpost um eine Softairwaffe. Die Waffe konnte keinem bestimmten Verfahren zugeordnet werden. Die Polizei ermittelt. Mehr über den Fall lesen Sie hier.

+++ Wirtschaftsfahrzeug fährt auf Spielplatz und bleibt im Sandkasten stecken +++

Ein Wirtschaftsfahrzeug ist am Donnerstag auf einem Spielplatz in Oberschöneweide während der Fahrt im Sandkasten stecken geblieben. Als das Fahrzeug auf einen Bretterweg fuhr, gab das Material nach. Mit den Rädern stand das Fahrzeug nun im Sand. Warum der Fahrer dort überhaupt fuhr, ist nicht bekannt. Nachdem eigene Bergungsversuche mit einem zweiten Kleinfahrzeug scheiterten, wurde die Feuerwehr zur Deulstraße alarmiert. Das Fahrzeug wurde mit Hilfe von Seilwinden geborgen. Während der Bergunsmaßnahmen waren Teile des Spielplatzes gesperrt.

+++ Radfahrerin bei "Dooring-Unfall" schwer verletzt +++

Bei einem sogenannten "Dooring-Unfall" in Kreuzberg ist eine Radfahrerin am Donnerstagnachmittag schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war die 40-Jährige gegen 14 Uhr an der Oranienstraße unterwegs, als sich an einem geparkten Auto die Fahrertür öffnete. Die Frau prallte gegen die Tür, stürzte auf die Fahrbahn und erlitt eine Schädelfraktur. Sie kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.