Blaulicht-Blog

Streit unter Hundehaltern: Mit scharfer Waffe gefeuert

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 7. September.

Besucher spazieren über das Tempelhofer Feld (Archivbild).

Besucher spazieren über das Tempelhofer Feld (Archivbild).

Foto: Britta Pedersen / dpa

+++ Streit unter Hundehaltern: Mit scharfer Waffe gefeuert +++

Auf dem Tempelhofer Feld hat ein Mann am Sonntagabend mit einer scharfen Schusswaffe in den Boden gefeuert. Wie die Polizei mitteilte, alarmierten Zeugen gegen 18.15 Uhr die Polizei zum Hundeauslaufplatz des Tempelhofer Felds am Platz der Luftbrücke, nachdem dort zwei Hundehalter in Streit geraten waren. Als es zu einer Rauferei zwischen den Hunden der beiden Männer kam, wurden die Hundebesitzer handgreiflich. Hierbei soll einer der beiden eine Schusswaffe gezogen und neben sich in den Boden geschossen haben. Verletzt wurde niemand. Der Schütze entfernte sich in Begleitung einer Frau und seinem Hund. Die Zeugen berichteten, dass die Frau das Tier an sich nahm und sich vom Tatverdächtigen trennte. Der wiederum soll seine Umhängetasche über den Zaun des Tempelhofer Feldes geworfen und über den Zaun geklettert sein. Er entfernte sich in Richtung Parzelle 2 einer Kleingartenkolonie. Auch der andere Hundehalter blieb unbekannt. Einsatzkräfte fanden bei der Suche nach dem Schützen die Tasche, in der sich eine scharfe Pistole mit einem gefüllten Magazin befand. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

+++ Eine Tote bei Aufprallunfall bei Germendorf +++

Beim Zusammenstoß von zwei Autos bei Germendorf (Oberhavel) ist am Montag eine Frau ums Leben gekommen. Eines der Fahrzeuge sei auf der L172 zwischen Germendorf und Behrensbrück gegen die Fahrerseite des anderen Autos geprallt, das gerade auf die Landstraße abbiegen wollte. Dabei sei die 48 Jahre alte Fahrerin in diesem Wagen getötet worden, teilte die Polizei am Abend mit. In beiden Autos waren je zwei Insassen.

+++ Streit zwischen Radfahrer und Fußgänger eskaliert +++

Sonntagmittag gerieten in Friedrichshain ein Fahrradfahrer und ein Fußgänger aneinander, was einen Polizeieinsatz zur Folge hatte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gerieten beide gegen 13 Uhr am Boxhagener Platz in einen Streit, woraufhin der 20-jährige Zweiradfahrer zunächst sein Rad und anschließend auch noch einen Hocker auf den 25-jährigen Fußgänger geworfen haben soll. Dadurch erlitt der Ältere leichte Verletzungen an einem Arm und soll in der Folge den mutmaßlichen Angreifer mit einer Flasche am Kopf verletzt haben. Der 20-Jährige erlitt daraufhin ein Hämatom an einem Auge. Nachdem die Polizei am Ort erschien, bildete sich eine größere Menschenmenge, die sich mit den beiden Männern solidarisierte.

Zur genauen Sachverhalts- und Anzeigenaufnahme brachten die Einsatzkräfte daher beide zu einem Polizeiabschnitt. Dort erschienen kurze Zeit später drei Männer und eine Frau, die die Entlassung des Fahrradfahrers forderten. Besonders forsch trat dabei ein 27-Jähriger hervor, der Alkohol konsumierte, selbst stürzte und sich dabei an Scherben einer zu Bruch gegangenen Flasche verletzte. Es gelang dem Pöbelnden in den Eingangsbereich der Polizeiwache vorzudringen, woraufhin er von Einsatzkräften wieder zurückgedrängt wurde. Dabei ergriff der 27-Jährige einen Polizeibeamten und zerrte ihn mit aus dem Eingangsbereich. Schließlich konnte der Mann überwältigt werden, so dass er den Polizeibeamten losließ. Er wurde festgenommen. Anschließend stellte sich heraus, dass er wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz per Haftbefehl gesucht wurde. Daraufhin wurde er für weitere Maßnahmen in ein Gewahrsam gebracht. Die beiden ursprünglich zur Sachverhaltsaufnahme zum Polizeiabschnitt gebrachten Männer wurden nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

+++ Kinder hören laut Musik - Mann schießt auf Box und trifft Jungen +++

Aus Ärger über laute Musik hat ein Mann in Zehdenick (Oberhavel) mit einem Luftgewehr auf eine Musikbox geschossen - dabei aber ein Kind getroffen. Wie eine Polizeisprecherin am Montag in Neuruppin sagte, kam der elfjährige Junge am Sonntag mit einer Prellung am Bein davon. Gegen den 35 Jahre alten Mann werde wegen Verdachts der Körperverletzung ermittelt. Der Vorfall habe sich auf einem Platz vor der Post in dem kleinen Ort ereignet. Ein Gruppe von Kindern habe laut Musik gehört. Der Mann soll die Kinder vorher nicht darauf hingewiesen haben. Er habe auf die Box gezielt, aber den Elfjährigen getroffen, der kurzzeitig in einer Klinik versorgt wurde. Polizisten beschlagnahmten Luftgewehr und Munition.

+++ Duo raubt Spätkauf aus +++

In der vergangenen Nacht überfielen zwei Unbekannte einen Spätkauf in Mitte. Ersten Ermittlungen zufolge sollen zwei Männer gegen 1.50 Uhr den Laden in der Adalbertstraße betreten haben. Einer der mutmaßlichen Räuber soll mit seiner Hand in der Jackentasche eine vermeintliche Schusswaffe geformt, diese auf den 53-jährigen Verkaufsmitarbeiter gerichtet und ihn zum Zurücktreten von der Kasse aufgefordert haben. Anschließend sollen die beiden den Laden mit Geld und Zigaretten fluchtartig über die Melchiorstraße in Richtung Engeldamm verlassen haben. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 übernimmt die weiteren Ermittlungen.

+++ Zwei Verletzte durch Auffahrunfall auf Autobahn 11 +++

Bei einem Auffahrunfall mit mehreren Autos auf der Autobahn 11 zwischen Warnitz und Pfingstberg (Uckermark) sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei musste ein Autofahrer am Sonntag wegen hohen Verkehrsaufkommens halten, ein hinter ihm fahrender Mann bremste ab, um sich dahinter einzureihen. Dieses Bremsmanöver übersah ein dahinter fahrender 56-Jähriger. Er fuhr auf das Fahrzeug eines 49-Jährigen, dessen Fahrzeug sich auf ein weiteres schob, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 49-Jährige und der 56-Jährige kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die Fahrbahn Richtung Berlin war für Bergungsarbeiten zeitweise gesperrt.

+++ Radfahrer prallt gegen Straßenbahn +++

Ein 27 Jahre alter Radfahrer hat am Sonntagmittag bei einem Unfall in Mitte schwere Verletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, befuhr der Mann gegen 12 Uhr die Invalidenstraße in Richtung Chausseestraße. Zur selben Zeit war eine Straßenbahn auf der Invalidenstraße in die entgegengesetzte Richtung unterwegs, um nach links auf den Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz abzubiegen. Beim Abbiegevorgang kam es zum Zusammenstoß, wobei der Fahrradfahrer gegen die Straßenbahn prallte, zu Boden fiel und sich schwere Kopf- und Armverletzungen zuzog. Er kam mit einem Rettungswagen zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Ein Fachkommissariat ermittelt zur genauen Unfallursache.

+++ Mann mit Baseballschläger angegriffen +++

Bei einem Streit ist am Sonntagabend in Hellersdorf ein Mann mit Reizgas sowie einem Baseballschläger attackiert und verletzt worden. Bisherigen Ermittlungen zufolge gerieten zwei Männer im Alter von 26 und 49 Jahren gegen 17.20 Uhr mit dem 48-Jährigen in der Louis-Lewin-Straße in Streit. Hierbei sollen der 49-Jährige den Tatverdächtigen festgehalten und sein 26-jähriger Sohn ihm mit einem Baseballschläger gegen den Kopf geschlagen haben. Darüber hinaus soll einer der Beiden dem Mann Reizgas ins Gesicht gesprüht haben. Bei der Auseinandersetzung soll der 48-Jährige die zwei Männer mit einem scharfen Revolver bedroht haben, die ihm die Angreifer anschließend wegnahmen. Der 49-Jährige schoss kurze Zeit später damit in ein Gebüsch, ohne jemanden zu gefährden oder zu verletzen. Der 48-Jährige wurde bei dem Angriff leicht verletzt und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. AEinsatzkräfte nahmen den 26-Jährigen vorübergehend fest. Er muss sich nun mit seinem Vater wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Der 48-Jährige muss sich wegen der Bedrohung mit einer Schusswaffe und des unerlaubten Besitzes eines Revolvers verantworten. Ersten Erkenntnissen zufolge soll es sich bei den Beteiligten um konkurrierende Imbissbesitzer handeln.

+++ Bundespolizisten nehmen gesuchten Mann am Flughafen Schönefeld fest +++

Bundespolizisten haben Sonntagabend einen mit zwei Haftbefehlen gesuchten Mann am Flughafen Schönefeld festgenommen. Wie die Bundespolizei mitteilte, kontrollierten die Beamten gegen 18.30 Uhr einen 22-Jährigen bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Dublin. Bei der Überprüfung seiner Ausweisdokumente ermittelten die Beamten, dass gegen ihn zwei Haftbefehle vorlagen. Das Amtsgericht Wunsiedel hatte den Mann im November 2019 wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt. Da er die Summe nicht bezahlt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft Hof im Februar dieses Jahres einen Haftbefehl gegen ihn. Zudem lag gegen den 22-Jährigen ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Hof vor. Der Mann wird verdächtigt, im Dezember 2019 gemeinschaftlich mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Die Beamten brachten ihn in eine Brandenburger Justizvollzugsanstalt.

+++ Wohnwagen umgekippt - Auffahrunfall nahe Niemegk +++

Ein 28-Jähriger ist auf der Autobahn A9 bei Niemegk (Potsdam-Mittelmark) mit dem Auto auf ein vor ihm fahrendes Gespann mit Wohnwagen aufgefahren. Der Wohnwagen kippte um und rutschte in den Straßengraben, wie die Polizei in Potsdam am Montag mitteilte. Die 30-jährige Beifahrerin des den Wohnwagen ziehenden Autos wurde leicht verletzt. Den Schaden des Unfalls am Sonntagabend auf der A9 in Richtung Potsdam schätzte die Polizei auf etwa 20 000 Euro.

+++ Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagabend in Tempelhof ist ein Radfahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr ein 69 Jahre alter Toyota-Fahrer gegen 19 Uhr auf der Boelckestraße in Richtung Hoeppnerstraße. Der 61 Jahre alte Radfahrer fuhr zu dem Zeitpunkt in gleicher Richtung auf dem Radfahrstreifen und wollte nach links in die Hoeppnerstraße abbiegen. Hierbei erfasste der 69-Jährige den Radfahrer, der bei dem Unfall Kopf- und Beckenverletzungen erlitt. Er kam mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der genaue Unfallhergang wird nun ermittelt.

+++ Reifen von Laster brennt - Brandstiftung vermutet +++

Bei einem Brand in Kreuzberg ist am frühen Montagmorgen der Reifen eines Lasters in Flammen aufgegangen. Wie die Polizei mitteilte, wurden Menschen nicht verletzt. Die Polizei geht von versuchter Brandstiftung aus. Zeugen hatten die Beamten gerufen. Der Feuerwehr gelang es, das Feuer rasch zu löschen. Der Laster ist noch fahrbereit. Ob ein Zusammenhang mit brennenden Mülltonnen in der Nähe besteht, ist laut Polizei noch unklar.

+++ Radfahrer stirbt nach Zusammenprall mit Auto +++

Bei einem Verkehrsunfall im Kreis Havelland ist ein 79 Jahre alter Radfahrer tödlich verletzt worden. Ein Auto hatte den entgegenkommenden Radler bei einem Überholmanöver auf der Landstraße erfasst, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Mann wurde nach dem Unfall am Sonntagnachmittag im Milower Land zwar noch ins Krankenhaus gebracht, die Ärzte konnten sein Leben jedoch nicht mehr retten. Die 22-jährige Autofahrerin erlitt einen Schock.