Blaulicht-Blog

Polizeiauto kippt bei Verfolgungsjagd auf die Seite

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Sonntag, 6. September.

Einsatz von Polizei und Rettungskräften (Symbolfoto)

Einsatz von Polizei und Rettungskräften (Symbolfoto)

Foto: via www.imago-images.de / imago images/localpic

+++ Polizeiauto kippt bei Verfolgungsjagd auf die Seite +++

Ein Streifenwagen der Berliner Polizei ist am am frühen Sonntagmorgen bei der Verfolgung eines Rasers in Kreuzberg auf die Seite gekippt. Wie die Polizei mitteilte, bemerkten die Beamten um kurz nach 3 Uhr bei einer Streifenfahrt in der Yorck- Ecke Großbeerenstraße einen BMW, der mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Als sie den Wagen stoppen wollten, flüchtete der Fahrer mit seinem Auto. Die beiden Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung auf. An der Möckern- Ecke Obentrautstraße verlor der oder die Flüchtende die Kontrolle über den BMW, geriet auf den Gehweg und fuhr dort mehrere E-Roller und ein Straßenschild um.

Anschließend setzte der Wagen seine Flucht in Richtung Tempelhofer Ufer fort. Kurz darauf, am Tempelhofer Ufer Ecke Großbeerenstraße, wollten die Einsatzkräfte nach rechts in die Großbeerenstraße abbiegen, kamen jedoch nach links ab und prallten gegen einen Stromverteilerkasten und ein geparktes Mofa. Anschließend drehte sich das Einsatzfahrzeug, prallte gegen einen Baum und kam auf der Seite zum Liegen. Körperlich verletzt wurden die beiden Polizeieinsatzkräfte bei dem Unfall nach ersten Erkenntnissen nicht.

Bei einer Absuche der näheren Umgebung entdeckten weitere Einsatzkräfte den in der Möckern- Ecke Obentrautstraße im Halteverbot abgestellten Fluchtwagen, der als Beweismittel sichergestellt wurde. Personen waren nicht mehr in dem Fahrzeug. Die Ermittlungen eines Fachkommissariats für Verkehrsdelikte nach den Insassen des BMW, insbesondere nach dem Fahrer oder der Fahrerin, dauern an.

+++ Mercedes rast auf Polizisten zu - Beamter feuert +++

Der Fahrer eines Mercedes ist in der Nacht zu Sonntag bei einer Polizeikontrolle in Gesundbrunnen auf zwei Beamte zugerast. Einer der beiden Polizisten gab mehrere Schüsse auf das Fahrzeug ab, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin flüchtete der Fahrer in seinem Auto. Die Polizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gegen den bislang unbekannten Mercedes-Fahrer. Alle Details zu der eskalierten Raser-Kontrolle in Gesundbrunnen lesen Sie hier.

+++ Mann stirbt bei Feuer in Weißensee +++

Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in Weißensee ist am Sonntagmorgen ein 27-Jähriger ums Leben gekommen. Die Feuerwehr wurde kurz vor 7 Uhr zu einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Roelckestraße in Weißensee alarmiert. Dort brannte es in der zweiten Etage im Hausflur. Bei den Löscharbeiten entdeckten die Feuerwehrleute den schwer verletzten Mann. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, habe man noch versucht, ihn zu reanimieren. Die Rettungsversuche blieben aber erfolglos. Die Brandbekämpfer hatten das Feuer nach kurzer Zeit unter Kontrolle, am Vormittag war die Feuerwehr noch mit Nachlösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt.

+++ Nach Wasserrohrbruch: Radfahrer stürzen in zwei Meter tiefes Loch in Straße +++

Nach einem Wasserrohrbruch in Potsdam sind zwei Radfahrer in ein fast zwei Meter tiefes Loch in einer Straße gefallen. Sie hatten es für eine Wasserpfütze gehalten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Radfahrer konnten sich den Angaben zufolge jedoch selbst befreien. Sie wurden leicht verletzt. Nach dem Rohrbruch einer Trinkwasserleitung am Freitagabend waren in der Zeppelinstraße große Teile von Straße, Geh- und Radweg unterspült worden. Das darunterliegende Erdreich gab dann nach.

+++ Illegales Rennen? Polizei stellt Autos sicher +++

Einsatzkräfte der Berliner Polizei haben in der Nacht zu Sonntag in Friedrichshain nach einem mutmaßlichen Rennen Autos beschlagnahmt. Vor Ort hieß es, bei der Durchsuchung der Autos an der Frankfurter Allee Ecke Warschauer Straße seien zudem Drogen und Bargeld entdeckt worden. Ein zweites Auto habe vor der Polizei flüchten können.

+++ Mutmaßlicher Einbrecher in Lichtenberg festgenommen +++

Einsatzkräfte der Berliner Polizei haben in der Nacht zu Sonntag in Alt-Hohenschönhausen einen Mann festgenommen, der in dringendem Verdacht steht, zuvor in mindestens eine Wohnung eingebrochen zu sein und zudem mehrere Einbruchsversuche begangen zu haben. Wie die Polizei mitteilte, alarmierten gegen 0.20 Uhr zwei Bewohner des Mehrfamilienhauses in der Große-Leege-Straße die Polizei. Eine Mieterin hatte den Schein einer Taschenlampe in dem Zimmer ihres Sohnes, der zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause war, bemerkt. Zeitgleich hatte der Hund der Frau angeschlagen. Ein weiterer Mieter des Hauses hatte bemerkt, wie ein Mann versucht hatte, sein Schlafzimmerfenster von außen zu entriegeln. Der mutmaßliche Einbrecher flüchtete über das an der Fassade des Hauses angebrachte Gerüst. Als er unten ankam, wurde er von Polizeikräften festgenommen. Der bereits polizeibekannte 52-Jährige wurde zu einem Polizeigewahrsam gebracht, ihm wurde Blut abgenommen, er wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Motorradfahrer nach Unfall auf Intensivstation +++

Bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg in der Nacht zu Sonntag hat ein 35 Jahre alter Motorradfahrer lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, befuhr der Suzuki-Fahrer gegen 22.45 Uhr die Kottbusser Brücke in Richtung Kottbusser Tor. An der Kreuzung Kottbusser Straße/Paul-Linke-Ufer soll der Mann nach Angaben mehrerer Zeugen bei Rot in den Kreuzungsbereich gefahren sein. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem Renault einer 23-Jährigen. Der Motorradfahrer erlitt bei dem Zusammenstoß Verletzungen und wurde zunächst in einem Krankenhaus intensivmedizinisch betreut. Seine 44 Jahre alte Sozia erlitt leichte Verletzungen am Bein und lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

+++ Autos brennen in Friedrichsfelde - Brandstiftung vermutet +++

Aus noch nicht abschließend geklärte Weise ist in der Nacht zu Sonntag in Friedrichsfelde ein Auto in Brand geraten. Wie die Polizei mitteilte, alarmierten Zeugen gegen 3.20 Uhr Polizei und Feuerwehr, nachdem sie Flammen an dem in der Dolgenseestraße geparkten Audi wahrgenommen hatten. Durch das Feuer wurden ein Renault, ein Dacia und ein Lichtmast beschädigt. Verletzt wurde niemand. Derzeit wird wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt.