Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Lkw kracht auf Landsberger Allee gegen Bäume

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Freitag, 4. September.

Foto: Morris Pudwell

+++ Lkw kracht auf Landsberger Allee gegen Bäume +++

Ein Lkw ist am Freitagmorgen auf der Landsberger Allee in Marzahn von der Fahrbahn abgekommen und gegen mehrere Bäume geprallt. Der Lastwagenfahrer kam verletzt in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Der Technische Dienst der Feuerwehr kümmerte sich anschließend um die Bergung des Lkw. Der linke Fahrstreifen der Landsberger Allee war während des Einsatzes stadtauswärts zwischen Prötzeler Ring und Ringenwalder Straße gesperrt.

+++ SUV-Unfall mit vier Toten vor einem Jahr - Ermittlungen laufen noch +++

Ein Jahr nach dem tödlichen SUV-Unfall in Berlin mit vier Toten sind die Ermittlungen immer noch nicht beendet. Zur Zeit würden die damaligen Ärzte des Fahrers zum Krankheits- und Behandlungsverlauf vor dem Unfall befragt, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. „Erst danach können die ärztlichen Erkenntnisse, Zeugenaussagen und Unfallgutachten sowie die übrigen Ermittlungsergebnisse bewertet werden.“

Schon im Frühjahr hatte die Staatsanwaltschaft erklärt, die Ermittlungen seien umfangreich und ein schnelles Ende nicht zu erwarten. Die Gutachten von Sachverständigen seien sehr zeitaufwendig.

Am 6. September 2019 war das Auto auf der Invalidenstraße in Mitte auf die Gegenfahrbahn gekommen, hatte eine Ampel gerammt und dann ungebremst vier Menschen überfahren, darunter einen dreijährigen Jungen. Der Wagen soll dabei nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft auf 104 Stundenkilometer beschleunigt worden sein.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass der Fahrer einen „Krampfanfall“ erlitt. Er soll regelmäßig Medikamente genommen haben. Bei den Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung geht es darum, ob der Fahrer sein Versagen hätte vorhersehen können.

+++ Fahrer von geklautem Wohnmobil flüchtet vor der Polizei in Maisfeld +++

Der Fahrer eines gestohlenen Wohnmobils hat auf der Flucht vor der Polizei das Fahrzeug stehen gelassen und ist in einem Maisfeld in Großbeeren (Teltow-Fläming) verschwunden. Polizei und Zoll wollten ihn und den Fahrer eines zweiten Wohnmobils am Donnerstag an der B1 kontrollieren, wie die Polizei am Freitag mitteile. Der eine Mann rannte los und hielt nach Polizeiangaben einen waffenähnlichen Gegenstand in Richtung seiner Verfolger. Die Polizei gab einen Warnschuss ab, doch der Mann verschwand.

Der zweite Fahrer versuchte mit dem Fahrzeug zu flüchten und wurde zwischen Diedersdorf und Jahnsfelde gefasst, nachdem er einen sogenannten Stopp-Stick überfahren hatte - dieser durchlöchert die Reifen. Der 40-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die Polizei stellte die beiden Wohnmobile sicher, an denen nachgemachte Nummernschilder angebracht waren. Die Fahrzeuge waren in der Nacht zu Donnerstag in Berlin gestohlen worden.

+++ Polizei und Ordnungsamt kontrollierten Friseure und Bars +++

Polizisten und Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben am Donnerstag in Tempelhof-Schöneberg 20 Friseurbetriebe, Bars und andere Geschäfte kontrolliert. Wegen fehlender Aushänge zu den Hygienehinweisen und fehlendem Mund-Nasen-Schutz schrieben die Beamten insgesamt 41 Anzeigen.

+++ Zehnjähriges Mädchen bei Unfall schwer verletzt +++

Ein zehnjähriges Mädchen ist am Donnerstagnachmittag bei einem Unfall in Berlin-Buch schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, überquerte das Kind gegen 17.50 Uhr zu Fuß gemeinsam mit einer Freundin die Straße Alt-Buch kurz vor der Einmündung Karower Straße. Eine 41 Jahre alte Autofahrerin, die mit ihrem Renault in Richtung Schwanebecker Chaussee unterwegs war, erfasste das Mädchen. Rettungskräfte brachten das Kind mit einer Beinverletzung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin und die gleichaltrige Freundin des verletzten Mädchens blieben unverletzt. Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.

+++ Fahrradfahrer stößt mit Auto zusammen - schwer verletzt +++

In der vergangenen Nacht hat ein Mann bei einem Verkehrsunfall in Wilmersdorf schwere Verletzungen erlitten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein 70-Jähriger gegen 22.30 Uhr mit seinem Fahrrad von der Prinzregentenstraße kommend in Richtung Durlacher Straße unterwegs. An der Kreuzung Wexstraße überquerte der Mann die Fahrbahn, wobei es zum Zusammenstoß mit einem Autofahrer kam, der mit einem BMW in Richtung A 100 fuhr.

Der Zweiradfahrer wurde von der Fahrzeugfront erfasst, stürzte anschließend zu Boden und blieb dort liegen. Rettungskräfte brachten ihn mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in ein Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Der 21-jährige Autofahrer und seine 19 und 22 Jahre alten Beifahrer blieben unverletzt.