Blaulicht-Blog

Zwei Arbeiter stürzen auf Baustelle zehn Meter in die Tiefe

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Dienstag, 25. August.

Der 15 Monate alte Junge sei am Samstagnachmittag gegen 13.20 Uhr unbemerkt von seinen Eltern auf den Balkon der Wohnung gelangt und zwei Etagen in die Tiefe gestürzt, teilte die Polizei mit.

Der 15 Monate alte Junge sei am Samstagnachmittag gegen 13.20 Uhr unbemerkt von seinen Eltern auf den Balkon der Wohnung gelangt und zwei Etagen in die Tiefe gestürzt, teilte die Polizei mit.

Foto: Friso Gentsch / dpa

+++ Zwei Arbeiter stürzen auf Baustelle zehn Meter in die Tiefe +++

Zwei Bauarbeiter sind auf dem Gelände der ehemaligen Bötzow-Brauerei in Prenzlauer Berg in einem Aufzugschacht etwa zehn Meter in die Tiefe gestürzt. Die beiden waren am Dienstagmorgen an der Prenzlauer Allee bei Rohbauarbeiten in dem Schacht im Einsatz, wie Sprecher von Polizei und Feuerwehr sagten. Nach Angaben der Feuerwehr wurden die Männer schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Warum die Bauarbeiter abgestürzt waren, war zunächst unklar. Das Landesamt für Arbeitsschutz ermittelt. Laut einem Sprecher der Behörde sind die Männer 39 und 43 Jahre alt. Gerettet wurden sie von Höhenrettern der Berliner Feuerwehr. Mithilfe eines Baukrans wurden die Verletzten in einer Korbtrage aus dem zweiten Untergeschoss herausgehoben, wie die Feuerwehr mitteilte.

+++ Raser-Unfall bei illegalem Autorennen in Mitte +++

Ein illegales Autorennen in Mitte ist schon nach wenigen Metern mit einem Unfall zu Ende gegangen: Einer der beiden beteiligten Wagen krachte am Dienstagmorgen an der Kreuzung Leipziger Straße/Axel-Springer-Straße gegen das Wartehäuschen einer Bushaltestelle, wie eine Polizeisprecherin sagte. Der Fahrer des Autos, ein 20-Jähriger, wurde bei dem Unfall leicht verletzt. An dem Wagen entstand laut Polizei ein erheblicher Schaden.

Ersten Erkenntnissen zufolge wollten der Fahrer des Wagens und der Fahrer eines anderen Autos gegen 6.30 Uhr von der Leipziger Straße links auf die Axel-Springer-Straße abbiegen. Nachdem die Männer ihre Wagen beschleunigten, geriet das Auto des 20-Jährigen auf der rechten Linksabbieger-Spur ins Schleudern und prallte zuerst gegen einen Baum und dann gegen das Wartehäuschen einer Haltestelle am U-Bahnhof Spittelmarkt. Der Wagen kam auf dem Fußweg zu stehen.

Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht. Der andere Fahrer entkam unerkannt. Ob das Rennen spontan entstand oder verabredet war, sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Polizeisprecher.

+++ Zwei Banken in Berliner City West überfallen +++

Unbekannte haben am Dienstagmorgen fast zeitgleich zwei Banken in Berlins City West überfallen. Betroffen waren ein Geldinstitut an der Hauptstraße in Schöneberg und eines am Kurfürstendamm in Charlottenburg. Lesen Sie hier die Einzelheiten.

+++ Fußgänger von Transporter angefahren - Rettungshubschrauber im Einsatz +++

Am Dienstagnachmittag ist gegen 17.30 Uhr ein Mensch auf der Schnellerstraße Höhe Köllnische Straße in Niederschöneweide (Treptow-Köpenick) von einem Kleintransporter erfasst und schwer verletzt worden. Der Fußgänger wurde bei dem Aufprall mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Ein Rettungshubschrauber war mit einem Notarzt an der Einsatzstelle. Die Schnellerstraße war zeitweise voll gesperrt. Auch der Busverkehr war zeitweise eingeschränkt.

+++ Mann bedroht Kinder und löst SEK-Einsatz aus +++

In Neukölln hat am Montagnachmittag ein 57-Jähriger Kinder bedroht, beleidigt und mit Gegenständen beworfen. Das löste einen SEK-Einsatz aus. Nach Angaben mehrerer Zeugen beleidigte der Anwohner der Neckarstraße gegen 14.30 Uhr von seinem Balkon aus spielende Kinder rassistisch und bewarf sie mit Gegenständen. Zudem soll er dabei einen waffenähnlichen Gegenstand in der Hand gehalten haben. Wenig später trat der Mann vor die Haustür und rannte schreiend auf die Kinder zu. Nachbarn hielten ihn zurück und riefen die Polizei. Wegen des Verdachts, dass der Mann im Besitz von Waffen sein könnte, wurden Kräfte des Spezialeinsatzkommandos hinzugezogen. Diese drangen gewaltsam in seine Wohnung ein und nahmen ihn vorläufig fest. Auf Anraten einer Notärztin wurde der 57-Jährige einer psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses vorgestellt und dort stationär aufgenommen.

In der Wohnung fanden die Polizeikräfte eine PTB-Waffe, mehrere Zierdolche und ein Zierschwert sowie drei verpackte sogenannte Neck-Knifes. Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt, die Ermittlungen wegen Bedrohung, Beleidigung, versuchter gefährlicher Körperverletzung und dem Verdacht von Verstößen gegen das Waffengesetz dauern an.

+++ Fußgänger bei Unfall schwer verletzt +++

Ein Fußgänger hat bei einem Unfall in der Nacht zu Dienstag in Charlottenburg schwere Verletzungen erlitten. Der Polizei zufolge hatte der 26-Jährige gegen 1 Uhr am Ernst-Reuter-Platz die Marchstraße zu Fuß in Richtung Otto-Suhr-Allee überquert. Dort fuhr ihn ein Unbekannter mit seinem Fahrzeug an und flüchtete. Der 26-Jährige erlitt innere Verletzungen und begab sich selbst in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr besteht nicht.

+++ Polizist außer Dienst bei Nachbarschaftsstreit verletzt +++

Am Montagabend hat ein Polizeikommissar außer Dienst bei einer Körperverletzung zwischen zwei Kontrahenten in Neu-Hohenschönhausen eingegriffen und wurde dabei leicht verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen hat gegen 21 Uhr ein Streit in einer Wohnung in der Falkenberger Chaussee begonnen, bei dem der 35-jährige Wohnungsinhaber einem 43-Jährigen Gast mit der Faust ins Gesicht schlug und ihn aus der Wohnung warf. Anschließend verlagerte sich die Auseinandersetzung in den Hausflur. Ein zu diesem Zeitpunkt im Hausflur anwesender Polizist wurde durch den entstandenen Lärm auf den Streit, bei dem auch Flaschen geworfen wurden, aufmerksam. Er gab sich, indem er „Polizei“ rief, als Polizeibeamter zu erkennen und schritt ein. Dessen ungeachtet soll der 43-Jährige, der zuvor der Wohnung verwiesen wurde, weiter auf seinen Widersacher losgegangen sein, sodass der Kommissar ihn in einen Haltegriff nehmen musste.

Der Wohnungsinhaber unterstütze den Polizisten, der inzwischen von dem Widersacher im Haltegriff bespuckt worden sein soll. Im weiteren Verlauf soll der Wohnungsinhaber den Festgehaltenen mit der Faust in die Rippen geschlagen haben. Als der Beamte dies zu verhindern versuchte, konnte sich der 43-Jährige aus dem Griff lösen und soll die Situation für einen tätlichen Angriff mit einem Faustschlag gegen die rechte Körperseite des Polizisten genutzt haben. Als nun der Gesetzeshüter seinen Angreifer zu Boden brachte, soll er von ihm getreten worden sein, wobei er leichte Verletzungen am Rücken erlitt. Der Festgenommene, dessen spätere Atemalkoholkonzentrationsmessung rund 1,7 Promille ergab, wurde herbeigerufenen Einsatzkräften des Polizeiabschnittes 61 übergeben.

+++ Kaffeediebin leistet in Kreuzberg Widerstand +++

Eine Frau hat nach einem Ladendiebstahl heftig Widerstand geleistet und zwei Menschen dabei verletzt. Zunächst hatte eine 56 Jahre alte Mitarbeiterin eines Supermarkts in der Urbanstraße in Kreuzberg beobachtet, wie die 31-Jährige Kaffee stahl. Sie soll dabei in Begleitung eines Mannes gewesen sein, der unerkannt flüchten konnte. Die Mitarbeiterin verfolgte die Frau auf die Straße und bat einen 40 Jahre alten Fahrradfahrer um Hilfe. Zusammen stellten sie die Frau in einem Innenhof der Urbanstraße und hielten sie fest. Die 31-Jährige wehrte sich Schlagen, Kratzen und Beißen dagegen, sodass die Mitarbeiterin Schürfwunden und Kratzer am Arm und der Mann eine Bisswunde am Arm erlitten. Polizisten nahmen die Frau fest. Beide Verletzten lehnten einen Rettungswagen ab, der Radfahrer fuhr jedoch selbst ins Krankenhaus. Die mutmaßliche Ladendiebin "pustete" 1,7 Promille.

+++ Kreuzungscrash: Radfahrerin schwer verletzt +++

Eine 63 Jahre alte Radfahrerin ist bei einem Zusammenstoß mit einem Auto in Rathenow (Landkreis Havelland) schwer verletzt worden. Die Frau wollte am späten Montagabend von der Buschstraße in die Goethestraße fahren, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion West am Dienstag mitteilte. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß mit dem Wagen eines 32-Jährigen, der vom Friedrich-Ebert-Ring in Richtung Curlandstraße fuhr. Nach Angaben des Autofahrers habe er die Kreuzung bei Grün überquert. Das Rad war laut Polizei unbeleuchtet und die Radlerin soll zudem alkoholisiert gewesen sein. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die genaue Unfallursache war noch unklar.