Neukölln

Blaulicht-Blog: Obdachloser nach Stoß ins Wasser ertrunken

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Montag, 24. August.

Der BMW wurde im Frontbereich schwer beschädigt.  Ermittler gehen von Brandstiftung aus.

Der BMW wurde im Frontbereich schwer beschädigt. Ermittler gehen von Brandstiftung aus.

Foto: Morris Pudwell

+++ 7er-BMW in Moabit in Flammen ++++

Gegen 2 Uhr brannte an der Turmstraße Höhe Nummer 38 in Moabit ein hochwertiger 7er-BMW im Frontbereich. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen, jedoch brannte das Fahrzeug im vorderen Bereich aus.

Ein Fachkommissariat der Berliner Polizei ermittelt, derzeit wird bei dem knapp 90.000 Euro teuren Auto von Brandstiftung ausgegangen. Die Turmstraße war stadteinwärts für etwa eine Stunde gesperrt, davon war auch die BVG betroffen.

+++ Obdachloser nach Stoß ins Wasser ertrunken - Zeugen gesucht ++++

Die Ermittlerinnen und Ermittler der 7. Mordkommission suchen nach einem Tötungsdelikt in Charlottenburg Zeuginnen Zeugen. Dem aktuellen Ermittlungstand nach soll ein unbekannter Tatverdächtiger einen 53-jährigen Obdachlosen am Ufer des Landwehrkanals am Einsteinufer am 21. August 2020, zwischen 2 und 3 Uhr nach vorangegangenen Streitigkeiten vorsätzlich ins Wasser gestoßen haben. Der Mann ertrank anschließend. Der Tatverdächtige ist vermutlich Deutscher, heißt womöglich Thomas und ist etwa 50 Jahre alt. Er soll etwa 1,75 Meter groß und von schlanker bis kräftiger Statur sein. Er trägt lange, aber schüttere,am Hinterkopf zum Zopf zusammengebundene Haare und hat eine vernarbte Gesichtshaut. Er soll mit einem Fahrrad und Angelausrüstung unterwegs gewesen sein. Hinweise bitte an die 7. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter (030) 4664-911777.

+++ Autofahrer durchbricht Geländer der Warschauer Brücke +++

Am Montagmorgen hat in Friedrichshain ein Pkw ein Brückengeländer durchbrochen. Gegen 4.50 Uhr war der Autofahrer auf der Warschauer Straße in Richtung Frankfurter Tor unterwegs. In Höhe des U-Bahnhofs Warschauer Brücke verlor er aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Mercedes, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet über den Bordstein auf den Rad- und Gehweg und überfuhr dort insgesamt acht Metallbügel sowie mehrere daran angeschlossene Fahrräder.

Anschließend durchbrach der Wagen das Brückengeländer und kam zum Stehen. Die vordere Fahrzeughälfte ragte über die Brücke hinaus und hing so über der Tamara-Danz-Straße. Der Fahrer flüchtete vom Unfallort. Da ein Abstürzen des Fahrzeugs nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Tamara-Danz-Straße gesperrt. Der Mercedes musste anschließend von der Feuerwehr geborgen werden und wurde anschließend von der Polizei zur Spurensuche sichergestellt. Die Ermittlungen dauer an.

+++ Zwei Tankstellen überfallen - Waren es dieselben Täter? +++

Möglicherweise dieselben Täter überfielen in der vergangenen Nacht zwei Tankstellen in Waidmannslust und Niederschönhausen. Verletzt wurde bei den Überfällen niemand. Die Kriminalpolizei prüft im Rahmen der übernommenen Ermittlungen einen Zusammenhang zwischen beiden Taten.

Gegen 21.30 Uhr betrat ein Unbekannter den Verkaufsraum am Oraniendamm und fragte zunächst nach Zigaretten. Dann zog er eine Schusswaffe und forderte vom 32-jährigen Angestellten die Öffnung der Kasse. Als der Mitarbeiter daraufhin Alarm auslöste, flüchtete der mutmaßliche Räuber ohne Beute zusammen mit einem zweiten Unbekannten, der sich draußen aufhielt.

Etwa zwei Stunden später befand sich ein 23-jähriger Mitarbeiter einer Tankstelle in der Blankenburger Straße in den hinteren Räumlichkeiten, als er von einem Unbekannten auf dem Weg zum Verkaufsraum abgepasst und durch Zeigen einer Schusswaffe zum Stehenbleiben genötigt wurde. Anschließend betrat ein zweiter Mann den Verkaufsraum, begab sich hinter den Tresen und steckte zahlreiche Tabakwaren aus den Auslagen in eine mitgebrachte Tüte. Der Mann mit der Waffe kam nun dazu und nahm die Einnahmen aus der Kasse an sich. Das Duo flüchtete dann mit der Beute in Richtung Ossietzkyplatz und entkam.

+++ 1,9 Promille - Autofahrer verletzt zwei Menschen +++

Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagabend in Niederschönhausen wurden eine Mutter und ihr Sohn verletzt. Ein 59-jähriger Fahrer eines Nissan fuhr auf der Grabbeallee in Richtung Schönholzer Straße. Gegen 19 Uhr fuhr der Mann auf den vor ihm fahrenden 48-jährigen VW-Fahrer auf. Durch den Aufprall auf das Fahrzeug wurden die im VW mitfahrende 45-jährige Ehefrau und ihr 13-jähriger Sohn verletzt. Beide kamen in ein Krankenhaus, wo der Schüler stationär verbleiben musste.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Nissan-Fahrer nach Alkohol roch und beim Gehen schwankte. Eine am Unfallort durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 1,9 Promille. Beim Fahrer wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

+++ 15-Jähriger von Auto erfasst und schwer verletzt +++

Ein 15 Jahre alter Fußgänger ist am Sonntagabend bei einem Unfall in Charlottenburg schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr ein 38 Jahre alter Volvo-Fahrer auf der Haubach- in Richtung Schloßstraße. Kurz vor 18 Uhr bog der Mann nach links in die Kaiser-Friedrich-Straße ab und erfasste hierbei den 15-Jährigen, der zu diesem Zeitpunkt die Fahrbahn der Kaiser-Friedrich-Straße überquerte. Der Schüler kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

+++ Frischwasserleitung bricht am S-Bahnhof Attilastraße +++

In der Nacht wurde der Unterführungsbereich am S-Bahnhof Attilastraße überschwemmt. Nach ersten Angaben von vor Ort war eine Frischwasserleitung geborsten. Der Wasserdruck war so hoch, dass sogar die Fahrbahn um rund zehn Zentimeter angehoben wurde.

Erst sperrte die Berliner Feuerwehr die Einsatzstelle, konnte aber nichts gegen die Wassermassen ausrichten. Die Berliner Wasserbetriebe wurden hinzugerufen. Die Mitarbeiter konnten allerdings unmittelbar das sprudelnde Wasser ebenfalls nicht stoppen, da einige Sperrvorrichtungen offenbar blockiert oder nicht gangbar waren.

Die Unterführung wurde bis auf Weiteres gesperrt. Die unterspülte Fläche wird auf mehr als 500 Quadratmeter geschätzt.

+++ 28 Kilo Aufputschmittel in Marienfelde beschlagnahmt +++

Die Polizei hat mehrere Drogenhändler gefasst und 28 Kilogramm eines Aufputschmittels, vermutlich Amphetamin, beschlagnahmt. Zivilfahndern fielen am Samstagabend zwei Männer in Marienfelde auf, in deren Auto sie Cannabis, sechs Handys und Bargeld fanden, wie am Montag mitgeteilt wurde. Bei der Durchsuchung einer Wohnung, in der die beiden 36-Jährigen zuvor waren, entdeckten die Polizisten das Amphetamin-Pulver, Verpackungsmaterial und Geld. Ein 37-jähriger Mann und eine 33-jährige Frau, die sich in der Wohnung aufhielten, wurden ebenso wie die 36-Jährigen festgenommen.