Brandstiftung

Vier Autos in einer Nacht angezündet

Auf Berlins Straßen fielen in der Nacht zu Mittwoch insgesamt vier Autos Brandstiftern zum Opfer. Die Polizei ermittelt.

Die Feuerwehr konnte verhindern, dass der Transporter auf der Schönstedtstraße vollständig ausbrannte.

Die Feuerwehr konnte verhindern, dass der Transporter auf der Schönstedtstraße vollständig ausbrannte.

Foto: Thomas Peise

In der Nacht zu Mittwoch musste die Berliner Feuerwehr gleich vier Mal ausrücken, um brennende Autos zu löschen. Als erstes bemerkten Anwohner an der Eichhorster Straße in Marzahn gegen 23 Uhr Flammen an einem Nissan Micra. Trotz Löscharbeiten brannte der Wagen im Innenraum vollständig aus. Allerdings habe man verhindern können, dass andere Fahrzeuge durch überspringende Flammen beschädigt werden, schreibt die Polizei.

Gegen 0.40 Uhr bemerkten dann Passanten Feuer am Hinterrad eines Transporters, der auf der Schönstedtstraße in Gesundbrunnen parkte. Dabei wurde auch ein Renault in Mitleidenschaft gezogen. Rund 20 Minuten später musste die Feuerwehr dann an der Winterstraße in Reinickendorf anrücken, um die Flammen am Motorraum eines Mercedes zu löschen. Ein davor geparkter Renault-Transporter wurde durch das Feuer ebenfalls beschädigt.

Gegen 1.25 Uhr schließlich sah ein Taxifahrer auf dem Osteweg in Lichterfelde einen Mercedes-Transporter, dessen hinterer rechter Radkasten in Flammen stand. Er rief die Feuerwehr, die den Brand schnell löschen konnte. Dadurch sei nur ein geringer Schaden entstanden, so die Polizei weiter. Sie geht in allen Fällen von Brandstiftung aus. Das Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.