Kaulsdorf

Porsche rast auf Flucht vor Polizei in Fußgängerunterführung

Ein Porsche ist in der Nacht zu Sonnabend in Berlin-Kaulsdorf auf der Flucht vor der Polizei in eine Fußgängerunterführung gerast.

Der Porsche krachte im Fußgängertunnel gegen eine Wand und kam schwer beschädigt zum Stehen.

Der Porsche krachte im Fußgängertunnel gegen eine Wand und kam schwer beschädigt zum Stehen.

Foto: Morris Pudwell

+++ Porsche rast vor Polizei davon und kracht in Fußgängertunnel +++

Nach einer Verfolgungsfahrt durch mehrere Bezirke raste ein Porsche an der Heinrich-Grüber-Straße in Kaulsdorf in eine Fußgängerunterführung und blieb dort stecken. Beamte der Berliner Polizei konnten den Beifahrer festnehmen, der Fahrer entkam. Die Verfolgung ging von der Landsberger Allee sogar bis auf den Berliner Ring.

Der Fahrer flüchtete zunächst in Fennpfuhl vor der Polizei. Gegen 3 Uhr bemerkte ein Angestellter im Objektschutz der Polizei an der Kreuzung Herzbergstraße/Weißenseer Weg/Möllendorfstraße den Porsche, der ihn mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Möllendorfstraße überholte. Als der Polizeiangestellte dem Sportwagen folgte und dazu Blaulicht und Sirene einschaltete, bremste der Fahrer des Porsche auf freier Fahrbahn mehrmals stark ab. Einen Auffahrunfall konnte der Zeuge jedoch jedes Mal verhindern.

Im weiteren Verlauf flüchtete der Autofahrer auf die Siegfriedstraße. Dort versuchte ein Polizeibeamter den Porschefahrer zum Anhalten zu bewegen, indem er mit seinem Einsatzfahrzeug die Fahrspur des Porsche sperrte. Der Sportwagenfahrer ignorierte die Sperrung jedoch und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit weiter in Richtung Landsberger Allee. Auf der Landsberger Allee Richtung Stadtgrenze, missachte der Porsche-Fahrer mehrere rote Ampeln und fuhr mit unverminderter Geschwindigkeit weiter, bis er die Autobahn A10 erreichte.

S-Bahnhof Kaulsdorf: Porsche stürzt Treppe hinunter

Auf diese fuhr er mit Fahrtrichtung Dresden auf und beschleunigte weiter. Die bislang nachgeeilten Polizeikräfte brachen hier die weitere Verfolgung ab. Kurze Zeit später stellten weitere Einsatzkräfte, auch mit Hilfe des Polizeihubschraubers, den Porsche auf der Bundesstraße 1 mit Fahrtrichtung Berlin fest und versuchten, diesen zum Anhalten zu bringen. Doch auch diese Signale missachtete der Fahrer und setzte seine Flucht fort.

Auf der Heinrich-Grüber-Straße, in Fahrtrichtung zum Heinrich-Grüber-Platz, kurz vor der Einmündung Gutenbergstraße, kam der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und stürzte die Treppen der Fußgängerunterführung am S-Bahnhof Kaulsdorf hinunter. Dort kam der Wagen schließlich zum Stehen. Beide Insassen stiegen anschließend aus und flüchteten zu Fuß weiter.

Kurz darauf eintreffende Polizeikräfte nahmen den 46 Jahre alten Beifahrer noch in der Nähe fest, während der Fahrer unerkannt entkam und trotz Absuche mit dem Polizeihubschrauber nicht festgestellt werden konnte. Weitere Ermittlungen am Ort ergaben, dass der Porsche am 7. Juli in Wilmersdorf als gestohlen gemeldet wurde. Polizisten stellten den Wagen sicher und entließen den 46-Jährigen nach der Feststellung seiner Personalien. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Kajakfahrer aus Berlin stirbt nach Unfall in Tirol +++

Ein Kajakfahrer aus Berlin ist in Österreich tödlich verunglückt. Der 58-Jährige starb im Krankenhaus in Osttirol, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er war am Freitag aus noch ungeklärter Ursache bei einem Gruppenausflug auf dem Fluss Drau in der Nähe von Lienz gekentert und dann ohne sein Kajak abgetrieben. Ein Radfahrer fand den bewusstlosen Mann am Ufer. Die Mitfahrer riefen einen Notarzt, der den 58-Jährigen zunächst noch reanimieren konnte. Er starb jedoch später am Abend im Krankenhaus.

+++ Auto fährt auf Stauende auf - zehn Verletzte auf A9 +++

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A9 im Kreis Potsdam-Mittelmark sind zehn Menschen verletzt worden. Ein Auto war am Samstag bei Beelitz auf ein Stauende aufgefahren und schob fünf Fahrzeuge aufeinander, wie der Lagedienst der Polizei mitteilte. Dabei wurden zehn Menschen im Alter zwischen 11 und 38 Jahren verletzt. Sie mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Autobahn blieb für mehrere Stunden in Fahrtrichtung Berlin gesperrt.

+++ Rechte demonstrieren in Hennigsdorf - 100 Gegendemonstranten +++

Etwa 100 Demonstranten haben sich am Samstag in Hennigsdorf versammelt, um gegen eine rechte Demo zu protestieren. Zur Kundgebung des rechten Spektrums aus dem nordwestlichen Brandenburg am Bahnhof kamen rund 25 Teilnehmer. Die Veranstaltung lief bis zum Mittag friedlich ab, wie die Polizeidirektion Nord mitteilte. Polizisten waren den Angaben nach vor Ort, um es beiden Gruppen zu ermöglichen, ihr Recht auf Versammlungsfreiheit auszuüben, wie eine Sprecherin sagte.

+++ Bauabfälle auf Grundstück am Markgrafendamm in Flammen +++

Gegen Mitternacht standen am späten Freitagabend beziehungsweise frühen Sonnabendmorgen Bauabfälle auf einem Grundstück am Markgrafendamm in Friedrichshain in Flammen. Die Feuerwehr wurde zu dem Grundstück an der Ecke Markgrafendamm und Corinthstraße gerufen, weil dort ein Holzstapel brenne, wie es zunächst hieß. Als die Einsatzkräfte eintrafen, brannte eine Fläche von rund 20 Quadratmetern Bauabfällen lichterloh. Die Flammen waren zu diesem Zeitpunkt mindestens 20 Meter hoch und drohten auf ein naheliegendes Gebäude überzugreifen. Eingesetzte Feuerwehrleute bauten sofort eine Löschwasserverbindung auf und richteten einen gezielten Wasserstrahl auf die Fassade des Gebäudes. Der Putz des Hauses gab zwischenzeitlich der Wärme des Brandes nach und fiel zu Boden.

Es wurden zusätzliche Kräfte der Feuerwehr zu dem Brand gerufen. Die Brandursache ermittelt derzeit die Polizei. Während des Brandes war ein großer Teil der Umgebung mit einer dichten Rauchwolke verhangen, da wetterbedingt die Hitze kaum abziehen konnte. Eine sichtbare Dunstwolke war selbst am S-Bahnhof Plänterwald zu sehen. Der Markgrafendamm war zwischen Stralauer Allee und Kynaststraße für mehrere Stunden voll gesperrt.

+++ Mann am Weißen See bei Party schwer verletzt +++

In der Nacht zu Sonnabend kam es am Weißen See in Weißensee offenbar zu einem Gewaltdelikt. Am Ufer des Sees in Höhe des Strandbads wurde ein Mann schwer verletzt. Zuvor hatten sich offenbar einige Menschen in dem Bereich zusammengefunden, um eine Party zu feiern. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr leuchteten den Tatort aus. Die Kriminaltechnik sicherte Spuren.

Wie die Polizei später mitteilte, hat der Mann Stichverletzungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der 33-Jährige gegen 23.15 Uhr zusammen mit weiteren Personen in der Parkanlage am Weißensee auf. Gemeinsam tranken sie dort Alkohol und unterhielten sich. Dabei soll der spätere Verletzte in einen Streit mit einem anderen Mann geraten und Stichverletzungen erlitten haben. Rettungskräfte brachten ihn zur Versorgung in ein Krankenhaus, in dem er notoperiert wurde. Zum jetzigen Zeitpunkt besteht keine Lebensgefahr. Dessen Kontrahent war zum Zeitpunkt des Auffindens nicht mehr am Ort. Die andauernden Ermittlungen zu den Hintergründen und zum genauen Tathergang führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1.

+++Taschendieb greift Polizistinnen an – Festnahme +++

Am Freitagabend hat ein Mann in Spandau zwei Polizeibeamtinnen verletzt . Ersten Erkenntnissen zufolge soll der später Festgenommene gegen 19.30 Uhr im Münsinger Park Geld aus der Handtasche einer 23-Jährigen entwendet haben und anschließend mit einem Fahrrad geflüchtet sein. Polizistinnen und Polizisten nahmen den Mann noch in der Parkanlage fest. Bei einer anschließenden Durchsuchung des 29-Jährigen fanden sie zwar nicht das entwendete Geld, jedoch mutmaßliche Drogen und beschlagnahmten diese. Zudem stellten die Einsatzkräfte das Fahrrad, mit dem der junge Mann unterwegs war, wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse sicher. Im weiteren Verlauf beleidigte der Festgenommene die Polizeikräfte und wurde zunehmend aggressiv, weshalb weitere Unterstützung angefordert wurde.

Der Mann wurde schließlich zu Boden gebracht, wo er nach den Einsatzkräften trat und eine Polizeibeamtin dabei leicht am Knie verletzte. Anschließend brachten sie den 29-Jährigen zur Identitätsfeststellung in ein Polizeigewahrsam. Beim Aussteigen warf sich der Tatverdächtige auf den Boden des Einsatzfahrzeugs, trat dort liegend gegen das Bein einer Polizeibeamtin und versuchte sie mehrfach zu beißen. Die Polizeihauptkommissarin verletzte sich leicht, setzte ihren Dienst aber ebenfalls fort. Nach zweifelsfreier Feststellung seiner Identität brachten die Einsatzkräfte den Festgenommenen in ein Krankenhaus, wo er einem Arzt zur Versorgung einer alten Verletzung vorgestellt wurde. Dieser sah keinen Behandlungsbedarf, sodass die Einsatzkräfte den jungen Mann schließlich der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 2 überstellten, die die weiteren Ermittlungen übernahm. Während des Einsatzes in der Parkanlage stellten die Polizeikräfte eine Farbschmiererei an ihrem abgestellten Einsatzfahrzeug fest und leiteten ein Strafermittlungsverfahren ein. Auch hierzu dauern die Ermittlungen an.

+++ Scheiben eines Polizeifahrzeugs zerstört +++

In Kreuzberg zerstörten Unbekannte in der Nacht zu Sonnabend die Scheiben eines Einsatzwagens der Polizei. Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 54 stellten den VW kurz vor 1 Uhr auf einem Parkplatz eines Krankenhauses an der Dieffenbachstraße ab. Als Polizeikräfte später wieder zum Fahrzeuge zurückkehrten, stellten sie eine vollständig zerstörte Heckscheibe sowie Splitterungen an allen anderen Scheiben des Fahrzeugs wahr. Der Polizeiwagen ist nicht mehr einsatzbereit und wurde abgeschleppt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

+++ Protestler besetzen Heizkraftwerk Moabit +++

Umweltaktivisten haben gegen 5 Uhr am Sonnabendmorgen das Heizkraftwerk in Berlin-Moabit besetzt, um so für einen schnelleren Kohleausstieg zu demonstrieren. Mehrere Aktivisten befanden sich auf den Türmen des Kraftwerks, wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete. Außerdem hatten sie ein Transparent mit der Aufschrift „Wer uns räumt, ist für Kohle!“ entrollt. Die Berliner Polizei bestätigte einen Einsatz. Rund 20 Personen seien auf das Kraftwerksgelände eingedrungen, sagte ein Sprecher. Die Polizei sei vor Ort und verschaffe sich einen Überblick. Die Polizei rief zunächst die Feuerwehr zur Unterstützung hinzu. Diese rückte nach einer Überprüfung allerdings bereits wieder ab.

Mit ihrer Aktion fordern die Umweltaktivisten unter anderem einen schnelleren Kohleausstieg sowie „ein Ende des fossilen Kapitalismus“, wie die Aktionsgruppe „Direkte Aktion Berlin“ mitteilte.

Im 1900 erbauten Heizkraftwerk Moabit wird Steinkohle und seit 2013 auch Biomasse verfeuert. Betreiber des Kraftwerks am Friedrich-Krause-Ufer ist der schwedische Energiekonzern Vattenfall.

+++ Mann prallt mit Wagen gegen mehrere Bäume und stirbt +++

Beim Aufprall gegen mehrere Bäume ist ein Autofahrer an der Autobahn 11 bei Wandlitz (Barnim) ums Leben gekommen. Der Mann wollte zuvor an der Anschlussstelle Wandlitz auf die Autobahn auffahren, als er von der Straße abkam, wie der Lagedienst der Polizei am Samstag mitteilte. Danach prallte er am Samstag erst gegen eine Leitplanke und dann gegen mehrere Bäume. Der Mann verstarb noch am Unfallort. Angaben zum Alter des Mannes und warum er von der Straße abgekommen war, konnte die Polizei noch nicht machen.

+++ Dachstuhl in Weißensee in Flammen +++

Ein Brand in einem unbewohnten Neubau in Weißensee hat am Donnerstag die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Nach Angaben eines Sprechers stand der Dachstuhl des Gebäudes in der Goethestraße auf 400 Quadratmetern in Flammen. Verletzt wurde niemand, wie es hieß. Zeitweise war weithin eine starke Rauchwolke über dem Brandort zu sehen. Rund 90 Kräfte der Feuerwehr waren im Einsatz, um den Brand zu löschen.

+++ Mehrere Demonstrationen behindern den Verkehr in Berlin +++