Polizei und Feuerwehr

Dunkler Rauch über Berlin - Feuer in Weißensee

| Lesedauer: 8 Minuten

In unserem Blog finden sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Donnerstag, 6. August 2020.

+++ Brand auf Dach eines Wohngebäudes - Rauch über dem Norden Berlins +++

An der Goethestraße in Weißensee ist am Donnerstagabend auf dem Dach eines unbewohnten Wohnneubaus ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit 90 Einsatzkräften vor Ort. Durch den Brand des etwa 400 Quadratmeter großen Dachstuhls gerieten laut Feuerwehr auch die darunterliegenden Geschosse in Brand.

Verletzt wurde niemand. Die Rauchwolke war weithin sichtbar. Wegen des Feuerwehreinsatzes fuhren die Straßenbahnen am Abend nicht zwischen Antonplatz und Prenzlauer Allee/Ostseestraße, meldete die Verkehrsinformationszentrale (VIZ).

+++ Ein Toter und zwei Verletzte nach Autounfall in Wustermark +++

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Wustermark (Havelland) ist ein 41-Jähriger gestorben, zwei Männer wurden verletzt. Ein 22-Jähriger rammte am Donnerstag mit seinem Auto einen anderen Wagen, nachdem er ein Stoppschild nicht beachtet hatte, wie ein Polizeisprecher in Potsdam am Abend sagte. Der Mann in dem gerammten Auto starb noch an der Unfallstelle. Sein Wagen wurde bei dem Aufprall gegen ein anderes Auto geschleudert, dessen 49 Jahre alter Fahrer mit Schnittverletzungen in ein Krankenhaus geflogen wurde. Auch der 22-Jährige kam in eine Klinik.

+++ Razzien, Festnahmen: Drogenbande in Berlin ausgehoben +++

Etwa 150 Einsatzkräfte der Berliner Polizei haben am Mittwochnachmittag bis in die Abendstunden Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Bei den Razzien geht es um den Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Rauschgifthandels über Messengerdienste. Der 25 Jahre alte Hauptverdächtige und die beiden mutmaßlichen 24 und 25 Jahre alten Bandenmitglieder wurden vorläufig festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Demnach wurden den Kunden das Drogen-Angebot der Bande tagesaktuell auf einer Menükarte mitgeteilt. Potentiellen Käufer meldeten sich persönlich bei dem Anbieter. Bei Handelseinigkeit wurde das Rauschgift zur vereinbarten Zeit an den verabredeten Ort befördert und ausgeliefert. Bei den Durchsuchungen am Mittwoch wurden Drogen, teils im Kilogrammbereich, darunter Kokain, MDMA, Amphetamin, Marihuana, Ecstasy und LSD, aufgefunden. Ferner wurde Geld in mittlerer sechsstelliger Höhe sichergestellt sowie eine Vielzahl von Handys. Die Durchsuchungsbeschlüsse wurden am „Hauptquartier“ der mutmaßlichen Bande, ein Gewerbegelände im Norden Berlins, sowie an elf weiteren Orten im Stadtgebiet und in Oranienburg vollstreckt. Für die drei Festgenommenen will die Staatsanwaltschaft Berlin am Donnerstag Haftbefehle erwirken.

+++ 15-Jährige getötet - Verdächtiger stellt sich +++

Eine Mordkommission und die Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts: Einen Tag nach dem Fund einer Leiche in Rummelsburg ist klar geworden, dass es sich um eine 15-Jährige handelt. Am Mittwochnachmittag hatte die Polizei vom Leichnam einer Frau, von Hinweisen auf Fremdverschulden und einer Festnahme gesprochen.

Wie die Ermittlungsbehörden am Donnerstag mitteilten, wurde die Jugendliche tot auf einem brachliegenden Gelände an der Rummelsburger Bucht gefunden. Kurz vorher habe sich ein 41 Jahre alter Mann in Begleitung eines Rechtsanwalts auf einem Polizeiabschnitt als Tatverdächtiger gestellt. Er wurde festgenommen.

Am Fundort der Leiche suchten Fachleute nach Spuren. Ein Polizeisprecher gab am Donnerstag zunächst keine weiteren Auskünfte zu den Umständen und Hintergründen. Die Ermittlungen dauern laut Polizei an.

+++ Kind stirbt bei Unfall auf A12 - Vier Schwerverletzte +++

Bei einem schweren Verkehrsunfall einer fünfköpfigen Familie auf der Autobahn 12 bei Fürstenwalde (Oder-Spree) ist am Donnerstag ein Kind ums Leben gekommen. Ein Ehepaar und zwei weitere Kinder, ein Sechsjähriger und ein Siebenjähriger, wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der 43-jährige Familienvater kam aus noch unbekannter Ursache mit seinem Auto in einer Baustelle von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Verkehrsschild, das im Boden einbetoniert war. Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle fünf Insassen schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Ein neunjähriges Mädchen ist später im Krankenhaus gestorben. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Polen für mehrere Stunden gesperrt, laut Polizei staute sich der Verkehr auf einer Länge von zehn Kilometern.

+++ SEK-Einsatz in Wohnung in Tempelhof +++

Am Donnerstagmorgen ist das Spezialeinsatzkommando der Polizei (SEK) nach Tempelhof ausgerückt. Dort wurde eine Wohnung an der Dudenstraße durchsucht. Man habe nur ganz rudimentäre Informationen, hieß es aus der Pressestelle der Polizei. Der Einsatz habe „wegen des Verdachts der Bedrohung durch Waffen“ stattgefunden, sagte eine Sprecherin. Es seien auch welche beschlagnahmt oder sichergestellt worden. Wo die Bedrohung stattgefunden haben soll, sei jedoch nicht bekannt. Einen Bezug zur organisierten Kriminalität gebe es nicht.

+++ Mann verletzt Fahrgäste mit Messer +++

Zwei Fahrgäste eines BVG-Busses der Linie M21 sind am Mittwochabend in Reinickendorf durch einen 21-Jährigen mit einem Messer verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen soll der Mann gegen 21.20 Uhr zunächst mit Fahrgästen in einen verbalen Streit geraten sein. An der Haltestelle U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz habe er plötzlich ein Messer aus einer Hosentasche geholt und damit Fahrgäste angegriffen. Mehrere Personen konnten ihn zu Boden bringen und ihm das Messer abnehmen. Ein 39-Jähriger und eine 38-Jährige erlitten Schnittverletzungen an den Händen. Polizisten nahmen wenig später den 21-Jährigen fest, der sich dabei auch mit Faustschlägen zur Wehr setzte. Er wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, um dort eine richterlich angeordnete Blutentnahme durchzuführen. Auch dabei leistete er Widerstand. Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, des Verstoßes gegen das Waffengesetz und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden gegen den 21-Jährigen eingeleitet.

+++ Motorradfahrer wird in Lichtenberg auf Gegenfahrbahn geschleudert +++

Bei einem Unfall am Mittwoch in Lichtenberg ist ein 26 Jahre alter Motorradfahrer aus seinem Sitz auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden. Er erlitt schwere innere Verletzungen. Der Motorradfahrer fuhr auf ein Auto auf der Josef-Orlopp-Straße auf, als der Fahrer am rechten Fahrbahnrand hielt, um einen Fahrgast aufzunehmen. Der Fahrer des Pkws wurde nicht verletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die weitere Unfallbearbeitung.

+++ Motorradfahrer in Lichtenberg schwer verletzt +++

In Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) hat ein Motorradfahrer am Mittwoch gegen 16.15 Uhr bei einem Unfall schwere Arm- sowie Beinverletzungen erlitten. Der 51-Jährige stürzte beim Bremsversuch auf der Falkenberger Chaussee, weil der Verkehr aufgrund eines Spurwechsels eines Autofahres plötzlich stockte. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus.

+++ Küchenbrand in Reinickendorf +++

Die Berliner Feuerwehr ist am Mittwochabend zu einem Einsatz an die Roedernallee nach Reinickendorf ausgerückt, weil in einer Küche in einem achtgeschossigen Wohnhaus ein Elektrogerät in Flammen stand. Nachbarn bemerkten die Flammen in der Erdgeschosswohnung gegen 21.30 Uhr und alarmierten die Löschkräfte. „Durch die relativ hohe Rauchentwicklung kam es auch zu einer Verrauchung des Treppenhauses“, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstag. Die Bewohner brachten sich selbst in Sicherheit. Elf Personen habe man betreut, so der Sprecher weiter. Allerdings sei niemand verletzt gewesen.

Die Feuerwehr war mit 40 Kräften im Einsatz und konnte die Flammen schnell löschen. Nachdem das Gebäude im Anschluss belüftet wurde, habe man die Einsatzstelle gegen 23 Uhr der Polizei für die weiteren Ermittlungen übergeben. Derzeit gehe man von fahrlässiger Brandstiftung aus, sagte einer Polizeisprecherin. Das Feuer sei Dank eines ausgelösten Rauchmelders bemerkt worden.

+++ Nach Auseinandersetzung - Mann festgenommen +++

Im James-Simon-Park in Mitte ist es in der vergangenen Nacht zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau gekommen. Die Frau wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus. Polizisten konnten den Mann noch am Ort festnehmen.

( BM/dpa )