Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Bauarbeiter bricht auf Dach zusammen

In unserem Blog finden sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Dienstag, 28. Juli 2020

In Düsseldorf ist ein Gebäude teilweise eingestürzt. Ein Mensch wird vermisst.

In Düsseldorf ist ein Gebäude teilweise eingestürzt. Ein Mensch wird vermisst.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Staatsanwaltschaft: Bei gefälschten Anklagen zur Polizei +++

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat vor gefälschten Anklagen gewarnt. Darin sei „Dr. Raupach“ erwähnt, teilte die Anklagebehörde am Dienstag mit. Jörg Raupach ist Leiter der Berliner Staatsanwaltschaft. Der Behördenleiter erhebe persönlich keine Anklagen, diese würden nach dem Erheben vom Strafgericht zugestellt, nicht von der Staatsanwaltschaft, hieß es.

In den Schreiben werde zu telefonischer Kontaktaufnahme oder Geldzahlung aufgefordert. Dem sollte nicht gefolgt werden. Betroffene von falschen Anklagen sollten sich bei der Polizei melden.

+++ 38-Jähriger im Wald bei Arbeitsunfall ums Leben gekommen +++

Bei Verladearbeiten in einem Wald bei Bad Saarow ist am Dienstagnachmittag ein 38 Jahre alter Lastwagenfahrer ums Leben gekommen. Er sei beim Rangieren in der Gemeinde Diensdorf-Radlow (Oder-Spree) zwischen Fahrzeug und Baumstämmen eingeklemmt worden, teilte ein Sprecher des Lagezentrums am Abend in Potsdam mit.

+++ Mit Auto auf Polizisten zugerast - 18-Jähriger in U-Haft +++

Ein Berliner Polizist ist in einer Nacht gleich zweimal von Männern einer Familie bedroht worden, die im April mit Autos auf ihn zurasten. Rund drei Monate später wurde jetzt der Haftbefehl gegen einen 18-Jährigen vollstreckt, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Ihm werde versuchter Totschlag zur Last gelegt.

Ein 30-Jähriger war bereits in der vergangenen Woche in Untersuchungshaft gekommen. Der Jüngere soll demnach bei einer Geschwindigkeitskontrolle 40 Minuten nach der ersten Attacke des 30-Jährigen gegen den denselben Beamten am 21. April auf diesen zugerast sein, sagte eine Sprecherin. Es sei eine „gleichgelagerte Tat“ gewesen.

Der 30-Jährige war am 23. Juli am Flughafen Tegel beim Versuch verhaftet worden, nach Istanbul auszureisen. Ihm werden ebenfalls versuchter Totschlag sowie tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte vorgeworfen. Der Beamte hatte sich retten können.

+++ Bauarbeiter bricht auf Dach von Rohbau zusammen +++

Die Berliner Feuerwehr musste am Dienstagmorgen in Prenzlauer Berg einen Bauarbeiter wiederbeleben, der auf dem Dach eines Rohbaus an der Conrad-Blenkle-Straße zusammengebrochen war. Der Mann im Alter von 50 bis 60 Jahren habe gegen 8.50 Uhr einen Kreislaufstillstand erlitten. „Er atmete nicht mehr, hatte keinen Puls und das Herz schlug nicht mehr“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Also habe man ihn wiederbeleben müssen. Da er nicht durch den neungeschossigen Rohbau nach unten gebracht werden konnte, wurden Kräfte der Höhenrettung hinzugezogen.

Die brachten den Mann mit einem Baukran nach unten, wo er dann in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Reanimation mit Maschinen habe die ganze Zeit angedauert, so der Sprecher weiter. Ob der Bauarbeiter überlebte, war am Dienstagmittag nicht klar.

+++ Betrunken in den Hauseingang uriniert und Mann beleidigt +++

Polizisten haben am Montagabend zwei Männer in Karlshorst festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Duo gegen 20.30 Uhr versucht haben, in einen Hauseingang in der Dönhoffstraße zu urinieren. Dies bemerkte ein 27-Jähriger und forderte die beiden Männer auf, dies zu unterlassen. Daraufhin sollen sie den jungen Mann rassistisch beleidigt sowie bedroht haben. Anschließend flüchteten die bis dahin Unbekannten.

Einsatzkräfte entdeckten die beiden Tatverdächtigen in unmittelbarer Nähe und nahmen sie fest. Atemalkoholmessungen ergaben bei dem 42 Jahre alten Festgenommenen einen Wert von rund 2,4 Promille und bei seinem 51-jährigen mutmaßlichen Komplizen einen Wert von rund 3 Promille. Für die Durchführung erkennungsdienstlicher Behandlungen und Blutentnahmen brachten Einsatzkräfte die Festgenommenen in ein Polizeigewahrsam. Dort beleidigte der 42-Jährige die Einsatzkräfte und nahm in seinen Äußerungen auch Bezug zum Hitlergruß. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Männer wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

+++ Betrunkener grölt Nazi-Parolen und tritt nach Polizisten +++

Montagnachmittag nahmen Bundespolizisten einen Mann vorläufig fest, der im Bahnhof Ostkreuz verfassungswidrige Parolen gebrüllt und den sogenannten "Deutschen Gruß" gezeigt hat.

Gegen 15.30 Uhr bemerkten Einsatzkräfte der Bundespolizei auf einem Bahnsteig eine schreiende Person. Der 46-Jährige rief hierbei mehrmals verfassungsfeindliche Parolen und beleidigte eine Person fremdenfeindlich. Bei der Kontrolle beleidigte und bedrohte er die Beamten und versuchte erfolglos, nach ihnen zu treten. Nachdem die Einsatzkräfte ihn festnahmen, stemmte sich der deutsche Staatsangehörige gegen die Laufrichtung und ließ sich mehrfach fallen.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung gegen den 46-Jährigen ein.

Aufgrund seines aggressiven Verhaltens und seiner fortlaufenden verfassungswidrigen Rufe verblieb der Alkoholisierte (1,5 Promille Atemalkoholgehalt) für einige Zeit im Gewahrsam der Bundespolizei. Die weiteren Ermittlungen gegen den einschlägig polizeibekannten Mann führt der Staatsschutz der Berliner Polizei.

+++ Mit gestohlenem Auto unterwegs - Festnahme +++

Am Montagnachmittag nahmen Polizeikräfte einen mutmaßlichen Autodieb in Schöneberg fest. Ein Zeuge hatte den gestohlenen Mini einer Bekannten in der Frobenstraße entdeckt und fuhr daraufhin mit seinem Auto unbemerkt hinterher. Als der mutmaßliche Autodieb gegen 14.15 Uhr in der Potsdamer Straße anhielt, um bei einem Backshop einzukaufen, hielt er den 23-Jährigen bis zum Eintreffen der von ihm alarmierten Einsatzkräfte fest. Der Festgenommene konnte keinen Führerschein vorweisen und ein von ihm freiwillig gestatteter Drogenschnelltest verlief positiv. Der Mini wurde sichergestellt und der Tatverdächtige nach einer Blutentnahme der Kriminalpolizei überstellt.

+++ Mann mutmaßlich in Treptower Park angegriffen +++

Die Polizei wurde am Montagmorgen zu einem schwer verletzten Mann nach Alt-Treptow alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat der Mann mit Verletzungen an Armen, Beinen und dem Kopf gegen 8.30 Uhr eine Arztpraxis in der Elsenstraße, woraufhin Angestellte Polizei- sowie Rettungskräfte hinzuriefen. Der 56-Jährige gab an, im Treptower Park angegriffen worden zu sein. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, notoperiert und verblieb stationär. Die Ermittlungen zum Verdacht der gefährlichen Körperverletzung dauern an.

+++ Festnahme nach Einbruch in Lager +++

Verantwortliche eines Zirkus- und Barlagers in Friedrichshain stellten am Montagvormittag einen Einbruch fest und alarmierten die Polizei. Während die Polizeikräfte mit der Tatortarbeit in der Revaler Straße beschäftigt waren, fiel einer 22-jährigen Zeugin gegen 12 Uhr ein Mann auf dem Gelände auf, der Diebesgut aus dem Lager bei sich getragen haben soll. Sie informierte die dort eingesetzten Kräfte, die den Tatverdächtigen im Alter von 21 Jahren festnahmen und dem Einbruchskommissariat überstellten. Er soll einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt