Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Frau aus vorbei fahrendem Auto angeschossen

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Blaulicht auf einem Polizeiauto (Symbolbild).

Blaulicht auf einem Polizeiauto (Symbolbild).

Foto: Horst Galuschka / imago/Horst Galuschka

In unserem Blog finden sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 12. Juli 2020.

+++ Frau in Baumschulenweg aus vorbei fahrendem Auto angeschossen +++

Am Samstagabend ist eine Frau in Baumschulenweg offenbar durch einen Schuss am Arm verletzt worden. Die 53-Jährige stand gegen 22.45 Uhr mit ihrem zwölfjährigen Sohn an der Späthstraße an einer Bushaltestelle, als sich ein schwarzes Auto näherte, an ihnen vorbeifuhr und beide plötzlich einen lauten Knall hörten. Die Frau hatte anschließend Schmerzen am Arm und entdeckte die Verletzung. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte der Schuss aus einer Luftdruckwaffe abgegeben worden sein. Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung hat die Kriminalpolizei übernommen.

+++ Frau nach Unfall mit Radfahrer verstorben +++

Eine 86 Jahre alte Fußgängerin, die am 18. Juni von einem Radfahrer in Mahlsdorf erfasst wurde, ist am vergangenen Freitag ihren schweren Verletzungen in einem Krankenhaus erlegen. Das gab die Polizei am Sonntagnachmittag bekannt. Der 23 Jahre alte Radfahrer soll an der Kreuzung Erich-Baron-Weg Ecke Hultschiner Damm trotz der für ihn geltenden roten Ampel weiter gefahren sein und die Fußgängerin erfasst haben.

+++ BVG-Bus gerät in Wilmersdorf in Brand +++

Kurz vor Mitternacht hat an der Konstanzer Straße Ecke Hohenzollerndamm in Wilmersdorf der Motor eines BVG Doppeldeckerbus gebrannt. Die Feuerwehr konnte rasch löschen. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

+++ Linksautonome randalieren in Friedrichshain +++

In der Nacht zu Sonntag habe Linksautonome in Friedrichshain randaliert. Mindestens zehn Autos wurden demoliert und die Scheiben einer Sparkassen-Filiale eingeworfen. Mehr dazu lesen Sie HIER!

+++ In der Nacht haben in Berlin erneut zahlreiche Fahrzeuge gebrannt +++

In der Nacht zu Sonntag haben in Berlin erneut mehrere Autos gebrannt. In Gesundbrunnen stand an der Soldiner Straße der Motorraum eines Taxis in Flammen. Ein daneben geparktes Auto wurde beschädigt.

In Neukölln brannte gegen 4.30 Uhr ein Audi am Weigandufer. Ein Passant alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen. Es werde in alle Richtungen ermittelt, „Brandstiftung ist nicht ausgeschlossen“, sagte ein Polizeisprecher. Um 6.30 Uhr am Sonntagmorgen brannte an der Pflügerstraße in Neukölln ein Roller, ein zweiter wurde durch die Hitze stark beschädigt. Auch in diesem Fall rief ein Zeuge die Feuerwehr.

An der Landesgrenze von Berlin und Brandenburg löschte die Feuerwehr an der Straße Wermathen in Schönefeld auf einem Parkplatz einen Lastwagen und zwei Autos. Sie konnte jedoch nicht verhindern, dass sie komplett ausbrannten. Ein weiteres Fahrzeug wurde stark beschädigt. 22 Brandbekämpfer waren im Einsatz, verletzt wurde niemand.

+++ Betrunkener Radfahrer will auf Autobahn nach Berlin fahren +++

Ein betrunkener Radfahrer, der über die Autobahn A15 nach Berlin fahren wollte, konnte Sonntagnacht von der Polizei rechtzeitig gestoppt werden. Ein Autofahrerin hatte den Mann an der Anschlussstelle Potsdam-Babelsberg bemerkt, wo es fast zu einem Unfall gekommen wäre, teilte die Polizeidirektion West mit. Die Frau und ihr Begleiter konnten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 18-Jährigen einen Wert von mehr zwei Promille. Ihm droht nun ein Strafverfahren.

+++ Feuer in Wohnung in Weißensee ausgebrochen +++

Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Weißensee hat am Sonntagmorgen für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Zwei Menschen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Gegen 3 Uhr stand eine rund 50 Quadratmeter große Wohnung im dritten Stockwerk an der Pistoriusstraße in Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. 39 Brandbekämpfer waren im Einsatz. Ein Übergreifen des Feuers auf andere Wohnungen konnte verhindert werden. „Eine Person aus der Wohnung und zwei andere haben wir in Sicherheit gebracht“, sagte der Sprecher. Außer den beiden Menschen, die wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus kamen, wurde niemand verletzt.

+++ Motorradkorso sorgt für Verkehrsbehinderungen +++

In Berlin findet am Sonntag ein Motorradkorso statt. Mehrere hundert Biker haben sich am Olympischen Platz in Westend getroffen. Autofahrer müssen mit Verkehrsbehinderungen rechnen.

+++ Mann gegen den Kopf getreten - Polizei nimmt zwei Täter fest +++

Am Samstagabend haben Polizisten zwei Männer in Charlottenburg festgenommen. Gegen 23.30 Uhr beobachteten die Beamten, wie die beiden einen 25-Jährigen an der Hardenbergstraße zu Boden rissen, ihn schlugen und mehrfach gegen den Kopf traten. Als die Polizisten zur Hilfe eilten, flüchteten die Angreifer. Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung der beiden Männer auf und nahmen sie kurze Zeit später in der Nähe fest. Der Angegriffene erlitt Verletzungen im Gesicht, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Die 30 und 47 Jahre alten Tatverdächtigen wurden der Kriminalpolizei überstellt, die die Ermittlungen übernahm.

+++ Vier Verletzte bei Auffahrunfall auf B96 +++

Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesstraße B96 sind am Samstag vier Personen verletzt worden. An der Anschlussstelle Rangsdorf (Teltow-Fläming) zur Autobahn A10 musste ein aus Berlin kommender 31 Jahre alter Autofahrer an der roten Ampel halten, teilte die Polizeidirektion West am Sonntag mit. Der hinter ihm fahrende 83-Jährige bemerkte das zu spät und fuhr mit seinem Wagen ungebremst auf. Beide Fahrer und die Insassen des Auffahrzeuges im Alter von 90 und 91 Jahren wurden leicht verletzt und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Während der Aufräumarbeiten musste die B96 in Richtung Zossen zeitweise gesperrt werden.

+++ Gruppe von Angreifern bewerfen Polizisten mit Steinen +++

In der Nacht von Freitag zu Samstag sind Polizisten in Alt-Treptow attackiert worden. Die Beamten waren gegen 1.10 Uhr bei einem Einsatz an der Puschkinallee, als sich eine Gruppe von rund 15 Personen näherte und sie mit Steinen bewarf. Die vier angegriffenen Beamtinnen und Beamten gingen in Deckung und wurden nicht verletzt. Die vermummten Personen flüchteten anschließend in den angrenzenden Treptower Park und blieben unerkannt. Durch die Steinwürfe wurde ein Einsatzwagen leicht beschädigt, blieb aber einsatzbereit. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

( BM/dpa )