Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Unfall zwischen Motorrad und Rettungswagen

In unserem Blog finden sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Dienstag, 30. Juni.

Bei dem zusammenstoß stürzte der Motorradfahrer mit seiner Maschine.

Bei dem zusammenstoß stürzte der Motorradfahrer mit seiner Maschine.

Foto: Morris Pudwell

Ein Motorradfahrer ist am Dienstag auf dem Neuköllner Hermannplatz mit einem Rettungswagen der Berliner Feuerwehr zusammen gestoßen. Der Unfall hat sich laut einer Polizeisprecherin gegen 13.30 Uhr an der Kreuzung zur Sonnenallee ereignet. Demnach fuhr der Feuerwehrwagen in Richtung Kottbusser Tor und der 57 Jahre alte Motorradfahrer von der Urbanstraße auf die Sonnenallee. Durch den Zusammenstoß stürzte der Mann und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, hätte sich aber mittlerweile selbst wieder entlassen, hieß es am Dienstagabend.

Nach Auskunft der Feuerwehr transportierte der Rettungswagen gerade einen Patienten ins Krankenhaus und fuhr mit Sonderrechten – also mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn. Demnach hätte der Motorradfahrer auch bei grüner Ampel stehen bleiben müssen. „Er hat den Wagen aber nur touchiert“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Es habe lediglich ein paar Kratzer gegeben, und das Nummernschild sei abgefallen. Die Besatzung sowie der Patient seien unverletzt geblieben.

+++ Auto überschlägt sich nach Unfall auf Hermannstraße +++

Ein Autofahrer hat sich am Montag gegen 22 Uhr auf der Hermannstraße überschlagen. Der Fahrer und die Beifahrerin sollen schwer verletzt worden sein. Kurz hinter dem U-Bahnhof Boddinstraße fuhr ein Fahrer eines Geländewagen in die Fahrerseite des Hyundai. Dieser überschlug sich und rutschte über die Hermannstraße. Erst nach wenigen Metern kam das Auto auf dem Dach zum Stehen. Die beiden Insassen wurden vor Ort von Notfallsanitätern und einem Notarzt versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Hermannstraße war für über eine Stunde gesperrt. Die Polizei ermittelt.

+++ Paket aus Lieferfahrzeug gestohlen - Festnahme +++

Ein gezielter Einsatz von zivilen Ermittlern führte Montagmittag zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen in Mitte.

Die beiden Männer im Alter von 29 und 36 Jahren wurden von den Polizisten beim Ausspähen von Paketfahrzeugen aus ihrem Mercedes-Benz beobachtet. In der Neue Grünstraße stieg der Beifahrer gegen 13 Uhr schließlich aus, und öffnete gewaltsam die Hecktür eines dort stehenden Lieferfahrzeugs. Mit einem aus dem Laderaum entwendeten Paket stieg er wieder zurück in den Mercedes und beide fuhren davon.

Wenige Meter entfernt stoppten die Ermittler das Auto und nahmen die Männer fest. Das Paket wurde dem ahnungslosen Postboten übergeben. Beide Männer wurden der Kriminalpolizei überstellt. Ob die Festgenommenen möglicherweise weitere Diebstähle auf ihrem Konto verbuchen können, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

+++ Tödlicher Unfall auf A2 bei Ziesar +++

Bei einem Unfall auf der Autobahn 2 bei Ziesar ist der Fahrer eines Kleintransporters gestorben. Zunächst sei es am Dienstagmorgen zu einem Unfall mit einer Leichtverletzten in Fahrtrichtung Potsdam gekommen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ein Autofahrer sei mit seinem Wagen von hinten auf einen Lkw aufgefahren, wobei sich die Beifahrerin verletzte. Im Zuge der Räumungsarbeiten an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg sei die Fahrtrichtung Potsdam komplett gesperrt worden. Daraufhin sei es zu einem Folgeunfall gekommen. Bei diesem sei ein Kleintransporter mit einem Sattelzug kollidiert.

„Der Fahrer des Kleintransporters ist dabei ums Leben gekommen“, sagte die Polizeisprecherin. Zum Alter des Mannes machte sie zunächst keine Angaben. Ein Unfallgutachter war am Dienstag bei Ziesar (Landkreis Potsdam-Mittelmark) vor Ort. Gegen Mittag konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Weitere Menschen sind den Angaben zufolge körperlich nicht zu Schaden gekommen. Der Lkw-Fahrer, der in den tödlichen Unfall involviert war, wurde seelsorgerisch betreut.

+++ Rentner überführt Trickbetrüger +++

Einem aufmerksamen Rentner ist es zu verdanken, dass die Polizei am Montagabend in Wilmersdorf einen Trickbetrüger festnehmen konnte. Der 76-Jährige erhielt gegen 19 Uhr in seiner Wohnung einen Anruf, bei dem sich der Unbekannte als Polizist ausgab. Dabei gab der Anrufer vor, dass der Rentner in Kürze Opfer eines Trickbetruges werden und zu seinem eigenen Schutz sein Geld und seine Wertsachen einem umgehend eintreffenden „Polizisten“ übergeben solle. Der Angerufene versicherte, alles genau so tun zu wollen und verständigte dann die richtige Polizei. Als der 43-jährige Tatverdächtige an der Wohnaschrift des Rentners erschien, wurde er festgenommen.

Ob der Trickbetrüger auch für weitere Straftaten verantwortlich ist, ermittelt nun das Fachkommissariat beim Landeskriminalamt.

+++ Wieder mehrere Autobrände in der Nacht +++

In Berlin haben in der Nacht zu Dienstag mehrere Fahrzeuge gebrannt. Im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen gingen ein Auto und ein Wohnwagen in Flammen auf. Das Auto brannte gegen 01.19 Uhr in der Wustrower Straße, der Wohnwagen in der Falkenberger Chaussee gegen 02.11 Uhr, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zudem fing kurz vor 3 Uhr ein Auto in Schöneberg in der Straße Am Lokdepot Feuer. In allen drei Fällen konnte der Brand gelöscht werden, niemand wurde verletzt. Die Brandursachen waren am Morgen noch unklar.

+++ Autofahrerin prallt gegen Wohnwagen, Auto überschlägt sich +++

In Nikolassee hat sich am Montagnachmittag ein Auto überschlagen. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge befuhr eine 31-Jährige gegen 16 Uhr die Potsdamer Chaussee in Richtung Nibelungenstraße. Dort soll die junge Frau aus bislang ungeklärten Gründen vom Fahrstreifen abgekommen sein und einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Wohnwagen beschädigt haben.

Aufgrund der Wucht des Aufpralls überschlug sie sich mit ihrem Skoda und musste später von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Autofahrerin mit Arm- und Beinverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Drogenring gesprengt - Kokain und Tausende Euro gefunden +++

Thüringer Ermittler haben nach Angaben der Staatsanwaltschaft Gera einen Drogenring in Weimar und Berlin gesprengt. Acht Verdächtige seien festgenommen worden, vier von ihnen noch in Untersuchungshaft, sagte ein Sprecher der für Organisierte Kriminalität zuständigen Staatsanwaltschaft dem Sender MDR. Bei der Razzia wurden den Angaben zufolge 20 Kilogramm Ecstasy, viereinhalb Kilogramm Marihuana und knapp 200 Gramm Kokain gefunden. Zudem beschlagnahmten die Fahnder Tausende Euro in bar sowie Speichermedien. Mehr darüber lesen Sie hier.