Rathenow

Einbrecher nach Sprung in die Havel gefasst

In Rathenow ist ein Einbrecher auf der Flucht vor der Polizei in die Havel gesprungen. Aber auch dorthin folgte ihm die Polizei.

Ein Blaulicht auf einem Polizeiwagen (Symbolbild).

Ein Blaulicht auf einem Polizeiwagen (Symbolbild).

Foto: imago stock&people / imago

Rathenow. Mit einem beherzten Sprung ins Wasser hat ein Polizeibeamter in Rathenow (Havelland) einen mutmaßlichen Einbrecher gefasst. Die Polizei sei am Montag von einer 61-Jährigen alarmiert worden, weil ein Unbekannter durch ein Fenster ihres Einfamilienhauses gespäht habe, berichtete die Polizei am Dienstag. Als der Mann bemerkt habe, dass er entdeckt worden war, sei er mit seinem Rucksack in die Havel gesprungen und habe sich am anderen Ufer im Schilfgürtel versteckt.

Einer der alarmierten Polizeibeamten konnte mit Hilfe eines Hausbootbesitzers den Schilfgürtel absuchen. Als er den Gesuchten entdeckt hatte, sprang der Beamte ins Wasser und nahm den Mann fest. Der Mann habe heftigen Widerstand geleistet und dabei einen zweiten Polizisten, der vom Land aus zu Hilfe geeilt war, verletzt, so die Polizei. Dem mutmaßlichen Einbrecher konnten schließlich Handfesseln angelegt werden.

Da gegen den 30-Jährigen bereits ein Untersuchungshaftbefehl vorlag, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Seinen Rucksack konnten Polizeitaucher aus der Havel bergen. Darin habe sich unter anderem typisches Einbruchswerkzeug gefunden, berichtete die Polizei. Die Ermittlungen dauern an.