Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Taxi stößt in Kreuzberg mit Seat zusammen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 14. Juni.

Das Taxi wurde bei dem Unfall im Frontbereich beschädigt.

Das Taxi wurde bei dem Unfall im Frontbereich beschädigt.

Foto: Morris Pudwell

+++ Taxi stößt mit Seat zusammen +++

In der vergangenen Nacht sind bei einem Unfall in Kreuzberg drei Frauen und zwei Männer leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 34-Jähriger gegen 22.30 Uhr mit einem Taxi und drei Fahrgästen, zwei 41 und 42 Jahre alte Frauen sowie ein 40-Jähriger, in der Gneisenaustraße in Richtung Mehringdamm unterwegs. Zeitgleich befuhr ein 40-Jähriger mit einem Seat die Zossener Straße in Richtung Blücherstraße. Auf der Kreuzung Gneisenaustraße Ecke Zossener Straße stießen beide Fahrzeuge zusammen.

Nach Zeugenangaben sei der Seat-Fahrer bei Rot in die Kreuzung eingefahren und der Taxifahrer bei Grün. Dabei wurden der Taxifahrer, die drei Fahrgäste sowie die 52-jährige Mitfahrerin des Seats leicht verletzt. Während die verletzten Fahrgäste des Taxis zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurden, wurden die anderen beiden Personen am Ort behandelt.

+++ Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen beschädigt +++

Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Tiergarten ist am Sonntag von einem bislang Unbekannten beschädigt worden. Wie die Polizei mitteilte, soll ein Fahrradfahrer kurz vor 8 Uhr sich zwei Glasflaschen aus einem Mülleimer genommen, diese gegen das Denkmal geworfen und damit beschädigt haben. Der Tatverdächtige flüchtete anschließend auf seinem Fahrrad in unbekannte Richtung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen insbesondere zur Namhaftmachung des Fahrradfahrers.

+++ Schüsse bei Streit zwischen mehreren Männern +++

Derzeit unklar sind die Hintergründe eines Streits am Sonntagmorgen in Kreuzberg, bei dem es mehrere Schussabgaben gegeben haben soll. Bisherigen Erkenntnissen zufolge sollen zwei Männer im Alter von 28 und 36 Jahren gegen 4.50 Uhr mit einer dreiköpfigen Personengruppe in der Reichenberger Straße in Streit geraten sein, bei dem die beiden geschlagen und verletzt worden sein sollen. Hierbei wurden auch mehrere Schüsse aus der Gruppe heraus abgegeben, die jedoch nicht die Männer trafen. Das Trio entfernte sich anschließend mit einem schwarzen BMW in unbekannte Richtung. Der 36-Jährige erlitt eine Kopfplatzwunde und kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Sein Begleiter wurde ebenfalls leicht verletzt.

+++ Mann mit abgebrochenem Flaschenhals verletzt +++

Aus einer Gruppe von etwa zehn, teils alkoholisierten Personen heraus wurden zwei junge Männer in der vergangenen Nacht in Alt-Treptow attackiert und schwer verletzt. An der Hafenpromenade in der Puschkinallee kam gegen 2.45 Uhr den 19 und 22 Jahre alten Männern die Gruppe entgegengelaufen. Als der 19-Jährige einen aus der Gruppe nach Feuer fragte, schlug dieser ihm unvermittelt mit den Fäusten ins Gesicht.

Als der Angegriffene sich wehrte und sein Begleiter ihm half, wurden beide von der Gruppe mit Faustschlägen und Fußtritten sowie mit Reizgas attackiert. Einer der Schläger nahm nun eine abgebrochene Glasflasche und stach dem 22-Jährigen damit in den Lendenwirbelbereich. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt in den Treptower Park. Der 19-Jährige erlitt Platzwunden am Kopf sowie Augenreizungen, seinem Begleiter fügten die Unbekannten Schnittverletzungen an der Hand sowie eine Stichverletzung im Lendenbereich zu. Beide kamen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Mann von Gruppe angegriffen und schwer verletzt +++

Ein junger Mann ist in der vergangenen Nacht bei einem Angriff in Friedrichshain schwer verletzt worden. Zeugen gaben an, dass sie gegen 23.20 Uhr in der Andreasstraße etwa vier bis sechs Personen bemerkten, die den bislang unbekannten Mann mit Faustschlägen und Fußtritten attackierten. Daraufhin versuchte der Angegriffen zu flüchten.

Die Gruppe folgte ihm und griff ihn erneut an. Als ein herannahender Taxifahrer den Angriff bemerkte, gelang es ihm durch Hupen und lautes Rufen die Personen in die Flucht zu schlagen. Der Attackierte wollte sich daraufhin vom Ort entfernen und lief orientierungslos gegen ein geparktes Auto. Anschließend rappelte sich der junge Mann auf und lief weg. Zwischenzeitlich alarmierte Polizei- und Rettungskräfte trafen ihn dann in der Rüdersdorfer Straße an. Sanitäter versorgten ihn zunächst am Ort und brachten ihn dann mit Bein-, Arm-, Rumpf- und Kopfverletzungen in ein Krankenhaus, in dem er intensivmedizinisch behandelt wird. Er soll sich nicht in Lebensgefahr befinden.

+++ BVG-Busfahrer rassistisch beleidigt - Polizei ermittelt +++

Ein bislang unbekannter Fahrgast soll in der vergangenen Nacht einen Busfahrer in Moabit rassistisch beleidigt haben. Der 32-jährige Fahrer schilderte den Polizistinnen und Polizisten später, dass er während der Fahrt mit dem Bus der Linie TXL auf einen äußerst aggressiven Mann aufmerksam wurde, der die Fahrt über pöbelte. Wegen seines Verhaltens forderte der Fahrer den Pöbler gegen 22.50 Uhr auf, den Bus in der Turmstraße zu verlassen.

Dem kam der Mann nach, beleidigte beim Verlassen des Busses jedoch den Fahrer und beschädigte einen Scheibenwischer. Vor Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte entfernte sich der Tatverdächtige unerkannt. Die Polizistinnen und Polizisten des Polizeiabschnitts 27 haben die Videoaufzeichnung des Busses gesichert. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Scheibe am Denkmal für verfolgte Homosexuelle zerschlagen +++

Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Mitte ist beschädigt worden. Das Fenster im Denkmal, durch das ein Film mit einer gleichgeschlechtlichen Liebesszene zu sehen ist, sei seit Sonntagmorgen zerstört, teilte die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas mit. Zeugen hätten ersten Erkenntnissen zufolge beobachtet, wie ein Fahrradfahrer zwei Flaschen gegen das Denkmal geworfen habe, erklärte ein Sprecher der Berliner Polizei.

Der oder die Verdächtige sei geflüchtet. Ein Fachkommissariat des polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt ermittle wegen Sachbeschädigung. Nach Angaben der Stiftung, die das Denkmal betreut, wird dabei auch eine Aufnahme einer Überwachungskamera ausgewertet. Die Gewalt gegen das Denkmal sei „auf das Schärfste“ zu verurteilen, ebenso „jede Form von Homophobie“.

+++ Bei Rot über die Ampel - Fußgänger angefahren +++

Bei einem Unfall in Kreuzberg sind am Sonnabendabend zwei Männer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 23-Jähriger gegen 21.15 Uhr mit einem Smart in der Schlesischen Straße in Richtung Schlesisches Tor unterwegs und erfasste an der Falckensteinstraße einen Fußgänger, der nach Zeugenangaben bei Rot die Schlesische Straße überquert haben soll.

Bei dem Unfall erlitt der bislang unbekannte Fußgänger Kopf- und Rumpfverletzungen. Ein Notarzt sowie Rettungskräfte versorgten den Mann zunächst am Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus, in dem er auf der Intensivstation behandelt wird. Lebensgefahr soll nicht bestehen. Der Autofahrer wurde mit Nackenschmerzen zur Behandlung in eine Klinik gebracht.

+++ Brandstiftung in mehreren Kellerverschlägen +++

In einem Wohnhaus an der Mehrower Allee in Marzahn wurde in der Nacht in mehreren Kellerverschlägen Feuer gelegt. Die Brände konnten rechtzeitig entdeckt und gelöscht werden. Zu den mutmaßlichen Tätern gibt es bisher keine Informationen.

+++ Bar überfallen - Angestellte mit Messer bedroht +++

Ein Unbekannter hat am Sonntagmorgen eine Gaststätte in Spandau überfallen und die Mitarbeiterin des Geschäfts verletzt. Gegen 4.30 Uhr betrat der Unbekannte die Bar am Brunsbütteler Damm und spielte zunächst an einem Geldspielautomaten. Die 28-jährige Mitarbeiterin befand sich zu dem Zeitpunkt hinter dem Tresen und befüllte den Kühlschrank mit Getränken. Diesen Augenblick nutzte der Mann, begab sich hinter den Tresen und umklammerte die Frau. Hierbei hielt er ihr ein Messer an den Hals und forderte von ihr, die Kasse zu öffnen. Nachdem der Räuber das Geld an sich genommen hatte, flüchtete er über die Wilhelmshavener Straße in Richtung Borkumer Straße. Die 28-Jährige erlitt bei dem Überfall eine leichte Armverletzung, die nicht behandelt werden musste.

+++ Auto fährt gegen Schild mit Uhr +++

In der Machnower Strasse in Zehlendorf musste die Feuerwehr am Abend eine schief stehende Werbetafel mit Uhr wieder aufrichten. Dazu wurde ein Kran eingesetzt. Nach ersten Informationen war ein Auto auf regennasser Fahrbahn gegen das Schild geschlittert.

+++ Auto prallt gegen Wendehammer - Insassen flüchten +++

In Seeberg im Landkreis Märkisch-Oderland ist in der Nacht zu Sonntag ein Audi gegen einen Wendehammer gefahren. Das Auto prallte dann gegen einen Baum. Die nach ersten Angaben unverletzt gebliebenen Insassen entfernten sich vom Unfallort und wurden wenig später von der Polizei gestellt. Der Audi war nach ersten Informationen ein Mietwagen.