Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Pkw überschlägt sich in Tempelhof

| Lesedauer: 8 Minuten
Ein Pkw hat sich nach einem Unfall in Tempelhof überschlagen.

Ein Pkw hat sich nach einem Unfall in Tempelhof überschlagen.

Foto: Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 7. Juni.

+++ Pkw überschlägt sich nach Unfall +++

Ein Autofahrer ist am Sonnabend in Mariendorf (Tempelhof) von der Straße abgekommen und hat sich mit dem Fahrzeug überschlagen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, verlor der 53 Jahre alte Autofahrer gegen 20.30 Uhr auf der BAB 100 in Richtung BAB 113 an der Abfahrt Gradestraße die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach links von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Danach überschlug sich der Pkw. Ein geparktes Auto wurde beschädigt. Der nur leicht verletzte 53-Jährige kletterte selbst aus dem Skoda. Den Polizisten schilderte er den Unfallhergang und gab an, auch Alkohol getrunken zu haben. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von ungefähr 1,9 Promille. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Feuerwehrkräfte richteten den Wagen wieder auf und stellten ihn an den rechten Fahrbahnrand. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Räumungsarbeiten blieb die Gradestraße zwischen Rixdorfer Straße und der Abfahrt bis etwa 21.20 Uhr gesperrt.

+++ Wohncontainer in Schöneberg brannte +++

Ein Wohncontainer hat am Sonntagmorgen in Schöneberg gebrannt. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, sahen Zeugen gegen 7 Uhr einen mit einer Decke umwickelten Mann aus einem brennenden Wohncontainer an der Kurfürstenstraße rennen und verständigten die Feuerwehr. Der Wohncontainer brannte komplett aus. Durch die Flammen wurden zwei Holz-Gartenlauben eines angrenzenden Kindergartens stark beschädigt. Der mit der Decke umwickelte Mann konnte nicht mehr am Ort festgestellt werden. Ein Brandkommissariat im Landeskriminalamts hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Autofahrerin liefert sich in Marzahn Rennen mit Motorradfahrer +++

In Marzahn haben sich in der vergangenen Nacht eine Autofahrerin und ein Motorradfahrer ein Rennen geliefert. Zivilkräften fiel an der Kreuzung Landsberger Allee / Rhinstraße gegen 1.15 Uhr ein Audi, gefolgt von zwei Motorrädern, auf, die schnell auf der Landsberger Allee in Richtung Märkische Allee fuhren. Die Zivilkräfte nahmen die Verfolgung auf. Die Audi-Fahrerin überholte von rechts, ohne zu blinken einen anderen Autofahrer. Der Motorradfahrer raste hinterher und zog auf dem linken Fahrstreifen mit dem Audi auf gleiche Höhe. Danach beschleunigten beide Fahrzeuge. Der zweite Motorradfahrer folgte den beiden Fahrzeugen mit einigem Abstand.

An einer roten Ampel an der Kreuzung Landsberger Allee / Bruno-Baum-Straße trennten sich die Wege der Audi-Fahrerin und der beiden Motorrad-Fahrer. Ein Motorrad bog auf die Straße Allee der Kosmonauten ab - der andere Motorradfahrer bog auf den Blumberger Damm ab. Die Audi-Fahrerin fuhr weiter auf der Landsberger Allee. An der Kreuzung Landsberger Allee / Zossener Straße stoppten die Polizisten die 25-Jährige. Die Zivilkräfte beschlagnahmten den Führerschein und das Fahrzeug. Neben ihr befanden sich eine 40-Jährige und ein 31-Jähriger im Auto. Eine Überprüfung der Motorradfahrer konnte nicht erfolgen. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 6.

+++ Mann bei Überfall in Reinickendorf verletzt +++

Ein Mann ist am Sonnabend bei einem Raubüberfall in Reinickendorf verletzt worden. Der 25-Jährige traf gegen 19 Uhr im Hinterhof eines Hauses am Büchsenweg auf drei Männer, die Alltagsmasken trugen. Sie forderten ihn auf, seine Taschen zu leeren. Einer der Täter verletzte den 25-Jährigen mit einer Machete an einem Arm leicht. Nachdem er sein Bargeld ausgehändigt hatte, flüchtete er in Richtung Klemkestraße, wo er mit Hilfe von Passanten die Polizei verständigte. Die Beamten konnten in der Nähe einen 17-Jährigen und 18-Jährigen festnehmen. Im Polizeigewahrsam wurden sie der Kriminalpolizei überstellt. Bei den Tatverdächtigen wurden Geld und ein Messer gefunden. Die beiden Festgenommenen müssen sich nun wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung verantworten.

+++ 27-Jähriger nach Streit in Cottbus schwer verletzt +++

Ein 27-jähriger Mann ist in Cottbus auf dem Heimweg von einer Gartenparty von Unbekannten angegriffen und schwer verletzt worden. Der Mann sei in der Nacht zum Sonntag von einer Gruppe mit zwei Männern und einer Frau unvermittelt angepöbelt worden, berichtete die Polizeidirektion Süd. Nach einem verbalen Streit habe einer der Männer dem 27-Jährigen vermutlich mit einem Messer in die Oberarme und den Bauch gestochen. Die Frau habe wohl versucht, die Streitparteien zu trennen. Dann flüchtete die Gruppe. Anwohner waren durch den Lärm aufmerksam geworden, leisteten dem 27-Jährigen Erste Hilfe und alarmierten Rettungskräfte. Das Opfer wurde mit fünf nicht lebensbedrohlichen Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Radfahrerin (13) wird in Friedenau von Auto erfasst +++

Eine Jugendliche hat am Sonnabend in Friedenau (Tempelhof-Schöneberg) bei einem Unfall Kopf-, Rumpf- und Beinverletzungen erlitten. Ein 20 Jahre alter Autofahrer war gegen 14.45 Uhr am Friedrich-Wilhelm-Platz in Richtung Schmiljanstraße unterwegs, als an der Ampel Friedrich-Wilhelm-Platz Ecke Niedstraße die 13-Jährige mit ihrem Fahrrad auf die Straße gerollt sein soll und vom Auto erfasst wurde. Das Mädchen wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer erlitt einen leichten Schock, musste aber nicht behandelt werden.

+++ Fußgänger von Polizeiauto in Kreuzberg angefahren +++

Ein Fußgänger hat am Sonnabend in Kreuzberg bei einem Unfall mit einem Polizeiauto leichte Kopf-, Rumpf- und Beinverletzungen erlitten. Die Beamten waren mit Sonder- und Wegerechten auf der Skalitzer Straße in Richtung Kottbusser Tor unterwegs, als zwei Männer im Alter von 46 und 35 Jahren gegen 22.50 Uhr die Fahrbahn an der Ampel Skalitzer Straße Ecke Admiralstraße überqueren wollten. Es kam zu einem Zusammenstoß. Der 46-Jährige kam in ein Krankenhaus. Die Polizisten wurden als Verstärkung verständigt, um Kollegen bei einer Auflösung einer Ansammlung auf der Admiralsbrücke zu unterstützen, die gegen die Corona-Regeln verstieß.

+++ 93 Festnahmen und 28 verletzte Beamte nach Demos +++

Bei dem Polizeieinsatz anlässlich der anti-rassistischen Demonstrationen am Samstag in Berlin sind 93 Menschen festgenommen und 28 Polizeibeamte leicht verletzt worden. Drei von ihnen hätten nach ambulanter Behandlung vom Dienst abtreten müssen, teilte die Polizei in der Nacht zum Sonntag mit.

Demnach erfolgten die Festnahmen wegen Landfriedensbruchs, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung, Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz sowie Hausfriedensbruchs. Es befanden sich laut Polizei rund 800 Polizisten zur Begleitung der Versammlungen im Innenstadtbereich im Einsatz. Mehr über die Demonstration auf dem Alexanderplatz lesen Sie hier.

+++ Razzia gegen mutmaßliche Drogenbande - zwei Festnahmen +++

Mit Hilfe eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) hat die Polizei in Fürstenwalde (Oder/Spree) eine mutmaßliche Drogenbande ausgehoben. Dabei seien am Samstag sechs Wohnungen und andere Objekte in der Stadt durchsucht worden, berichtete die Polizei am Sonntag. Die Razzia richtete sich im Kern gegen fünf Personen, die im Verdacht standen, gemeinschaftlich mit Drogen zu handeln. Ein 19-Jähriger und eine 36 Jahre alte Frau wurden festgenommen.

Da der Verdacht bestanden habe, dass einer der Tatverdächtigen eine Schusswaffe besitze, seien die Spezialkräfte hinzugezogen worden, so die Polizei. Bei den Durchsuchungen wurden 500 Gramm Amphetamine, fast 300 Gramm Marihuana und mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt. Die Beamten beschlagnahmten zudem eine Schreckschusswaffe, eine Gasdruckwaffe, zwei Softairwaffen und einen Elektroschocker.

+++ Motorradfahrer stirbt nach Kollision mit Auto +++

Ein betrunkener Autofahrer hat auf der Bundesstraße 5 bei Dallgow-Döberitz (Havelland) in der Nacht zum Sonntag ein vorausfahrendes Motorrad gerammt. Der 62 Jahre alte Motorradfahrer sei in Folge des Unfalls von seiner Maschine gestürzt und noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen erlegen, berichtete die Polizei am Sonntag. Der 42 Jahre alte Autofahrer blieb unverletzt. Da er deutlich alkoholisiert gewesen sei, habe er eine Blutprobe abgeben müssen, so die Polizei. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

( BM/dpa )