Gewalttat

Mann auf Parkbank in Prenzlauer Berg niedergestochen

Ein Mann wurde in Prenzlauer Berg von einem Mann angesprochen und schwer verletzt. Der Täter ist flüchtig.

Die Polizei an der Stelle, an der der schwer verletzte Mann entdeckt wurde.

Die Polizei an der Stelle, an der der schwer verletzte Mann entdeckt wurde.

Foto: privat

Nach Informationen der Berliner Morgenpost wurde am Freitagmorgen in Prenzlauer Berg ein Gewaltverbrechen verübt. Ein Augenzeuge, der namentlich nicht genannt werden möchte, berichtete von einer stark blutenden Person an der Michelangelostraße auf der Höhe der Hausnummer 73 auf der gegenüberliegenden Straßenseite. „Der Mann lag auf einer Wiese neben einer Parkbank in einer Grünanlage hinter der Bushaltestelle und hielt sich mit beiden Händen die Brust“, berichtete der Zeuge. „Er hat vor Schmerzen geschrien und die Parkbank war voller Blut.“

Wie die Polizei später bestätigte, handelt es sich bei der verletzten Person um einen 32 Jahre alten Mann. Dieser war zuvor mit dem Fahrrad zur Grünanlage gefahren und hatte sich für eine Pause auf die Bank gesetzt. Dort wurde er ersten Ermittlungen zufolge von dem bislang unbekannten Täter angesprochen. Die Polizei sprach von einer "verbalen Auseinandersetzung", in deren Folge der Täter eine Stichwaffe, möglicherweise ein Messer, zog und auf sein Opfer einstach.

Nach Informationen der Berliner Feuerwehr wurden ein Rettungswagen und ein Notarzt um 8.03 Uhr zum Tatort gerufen. „Verletzte Person nach Körperverletzung“, hieß es in der Alarmierung. Als weitere Information wurde angegeben, dass „der Angreifer verschwunden ist“. Nach Angaben der Feuerwehr wurde der verletze Mann in das Klinikum Friedrichshain gebracht. Der Mann schwebt nicht in Lebensgefahr. Der Täter ist flüchtig.