Kriminalität

Hausfriedensbruch in Westend: Staatsschutz ermittelt

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt wegen eines Falls von Hausfriedensbruch im Stadtteil Westend.

Ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht.

Ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht.

Foto: dpa

Berlin. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt wegen eines Falls von Hausfriedensbruch im Stadtteil Westend. Am Donnerstagmorgen waren Beamte zu einem Haus am Branitzer Platz gerufen worden, mehrere Menschen waren unbefugt eingebrochen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Sie waren demnach im Haus sowie auf dem Dach und hatten drei Banner angebracht. Kontakt mit ihnen aufzunehmen, sei nicht möglich gewesen, teilte die Polizei weiter mit.

Ein Verantwortlicher des Hauses kam laut Mitteilung hinzu, stellte Strafanzeige und bat die Polizei, die Menschen aus dem Haus zu bringen. Am späten Vormittag schließlich gingen die Beamten hinein und stellten dort fünf Frauen sowie sieben Männer fest. Die Einsatzkräfte brachten sie nach Darstellung der Polizei aus dem Gebäude.

Nachdem ihre Identität festgestellt wurde, konnten zwei von ihnen wieder gehen. Die anderen zehn kamen in Polizeigewahrsam. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten sie gehen. Die Ermittlungen unter anderem wegen schweren Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigungen durch Graffiti dauerten an. Weitere Details zu dem Einsatz und Hintergründen nannte die Polizei zunächst nicht. Auf der Internetseite "indymedia" hieß es dazu unter anderem, es sei eine leerstehende Villa von Jugendlichen besetzt worden.