Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Lkw-Fahrer überfährt Fußgängerin

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 24. April 2020.

Der Lkw erfasste am Freitag eine Frau.

Der Lkw erfasste am Freitag eine Frau.

Foto: Morris Pudwell

+++ Lkw-Fahrer überfährt Fußgängerin +++

An der Kreuzung Fürstenbrunner Weg und Spandauer Damm in Westend hat ein LKW am Freitagmittag eine Fußgängerin erfasst. Die Frau wurde nach ersten Angaben von vor Ort von dem Lkw überrollt. Der Fahrer soll noch knapp 600 Meter weitergefahren sein, bevor er angehalten werden konnte. Möglicherweise hatte er den Unfall nicht bemerkt. Die Kreuzung wurde voll gesperrt, es bildeten sich Staus.

Der 46 Jahre alte Lkw-Fahrer war gegen 12.30 Uhr auf dem Fürstenbrunner Weg in Richtung Kaiserdamm unterwegs gewesen. An der Kreuzung Fürstenbrunner Weg Ecke Spandauer Damm bog er rechts ab und erfasste dabei die Fußgängerin. Trotz Reanimationsversuchen starb sie noch am Unfallort. Der Fahrer erlitt einen Schock und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt werden musste. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 2 übernahm die weiteren Ermittlungen.

+++ Schilffeld brennt in Grunewald ++++

Die Berliner Feuerwehr hat am Freitagabend einen Brand in Grunewald gelöscht. Ein Schilffeld an der Halenseestraße stand in Flammen. Es waren 20 Einsatzkräfte vor Ort.

+++ Holzboot beim Anlegemanöver gesunken +++

Die Feuerwehr ist am Freitagabend nach Friedrichshagen (Treptow-Köpenick) ausgerückt. Dort ist ein acht Meter langes Holzboot beim Anlegemanöver in der Müggelspree gesunken. Wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte, konnte sich eine Person selbst in Sicherheit bringen. Das Boot wurde vom Technischen Dienst gesichert.

+++ Angetrunkene Männer fallen ins Gleisbett+++

Am Anhalter Bahnhof ist am Donnerstagabend gegen 21.20 Uhr ein angetrunkener Mann ins Gleisbett der S-Bahn gefallen. Ein Trinkkumpan wollte ihm helfen, reichte ihm die Hand und verlor daraufhin ebenfalls das Gleichgewicht. Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Bundespolizei konnten die beiden Männer aus dem Gleisbett ziehen, bevor die nächste S-Bahn einfuhr. Beide Männer wurden offenbar nur leicht verletzt und kamen vorsorglich in ein Krankenhaus.

+++ Bauarbeiter von Auto angefahren und tödlich verletzt +++

Bei Vermessungsarbeiten in Prenzlauer Berg ist ein Bauarbeiter von einem Auto gegen einen Stahlmast geschleudert und dabei tödlich verletzt worden. Der 66 Jahre alte Fahrer des Wagens war am Freitagnachmittag auf dem linken Fahrstreifen der Schönhauser Allee unterwegs, wo zur selben Zeit Vermessungsarbeiten stattfanden, wie die Polizei mitteilte. Das Auto habe zunächst einen 35 Jahre alten Bauarbeiter am Bein erfasst, der als Sicherungsposten eingesetzt war.

Den Angaben zufolge wurde anschließend der mit den Messungen beschäftigte Kollege durch den Aufprall des Wagens gegen den Stahlmast geschleudert. Reanimationsversuche durch eine zufällig anwesende Ärztin und Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr blieben erfolglos, der Mann starb noch am Unfallort. Dem Autofahrer sei Blut entnommen worden. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.

+++ Intensivtäter nach Raub in Mahldorf festgenommen +++

Polizisten haben am Mittwoch in Mahlsdorf zwei junge Männer festgenommen, die zuvor einen Raub begangen hatten. Ein Zeuge erkannte gegen 17.40 Uhr die zwei 19-Jährigen am Jacques-Offenbach-Platz und rief die Polizei. Die Polizisten überprüften die jungen Männer und nahmen sie fest, nachdem sie Teile des vermutlichen Raubgutes bei ihnen fanden. Nach bisherigen Ermittlungen sollen die zwei Männer am Dienstag gegen 20 Uhr an der Hönower Straße in Mahlsdorf zwei Jugendliche angesprochen haben, die dort auf einer Parkbank saßen. Sie sollen sie dann in ein Gespräch verwickelt und den 17-Jährigen dazu gebracht haben, sein Portemonnaie herauszuholen. Als er es wieder wegstecken wollte, entriss es ihm einer beiden Männer. Er entnahm Geldscheine und gab das Portemonnaie anschließend zurück. Dann soll sich das Duo auch noch die Tasche des anderen 16-Jährigen und dessen Fahrrad genommen haben. Während der Tat sollen sie einen Teleskopschlagstock hervorgezogen und gezeigt haben.

Sie forderten dann ihre Opfer dazu auf, Geld an einem Geldautomaten abzuheben. Doch den Überfallenen gelang die Flucht. Sie riefen die Polizei. Die beiden mutmaßlichen Räuber entkamen in Richtung Florastraße. Nach der Festnahme wurden die beiden Intensivtäter am Donnerstag einem Richter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die weiteren Ermittlungen des Raubkommissariates der Polizeidirektion 6 dauern an.

+++ Porsche rast mit Tempo 199 statt 80 über A100 +++

Mit Tempo 199 statt erlaubten 80 Stundenkilometern raste ein Porsche-Fahrer am Freitagvormittag über die Stadtautobahn A100 in Wilmersdorf. Dabei wurde er von Polizisten des Verkehrskontrolldienstes in Höhe des Goerdelerstegs in Fahrtrichtung Seestraße gemessen. Der Mann muss nun mindestens mit einem Bußgeld in Höhe von 1360 Euro, zwei Punkten im Fahreignungsregister und drei Monaten Fahrverbot rechnen. Insgesamt erfassten die Einsatzkräfte 6694 Fahrzeuge, von denen 868 zu schnell waren.

+++ Polizei ermittelt zu gefälschten Plakaten +++

In Berlin sind gefälschte Plakate aufgetaucht. Wie die Polizei mitteilte, seien sie seit Donnerstagnachmittag an mehreren Standorten in Berlin festgestellt worden. Unbekannte hatten diese in Schaukästen angebracht. Die Plakate sähen täuschend echt aus und erweckten den Eindruck, es handele sich um eine gewollte Veröffentlichung einer Partei. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

+++ Zivilpolizisten stellen Taschendiebe in Kreuzberg +++

Zivilkräfte der Polizeidirektion 5 haben am Donnerstagabend zwei Männer nach einem Taschendiebstahl in Kreuzberg festgenommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand beobachteten die Zivilkräfte die Männer im Alter von 21 und 30 Jahren dabei, wie sie gegen 19 Uhr einer Frau an der Reichenberger Straße unbemerkt ein Portemonnaie und einen Schlüssel aus ihrer Tasche stahlen, als sie auf dem Weg zum Bus war. Die Polizisten nahmen die Männer fest. Bei ihrer anschließenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte unter anderem mögliches Diebesgut, einen Teleskopschlagstock sowie dem ersten Anschein nach Drogen und beschlagnahmten alles. Die Tatverdächtigen wurden zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Gewahrsam gebracht, das sie im Anschluss wieder verlassen konnten. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

+++ Autofahrerin bei Unfall in Spandau schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall in Spandau wurde eine junge Frau schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die 20-Jährige gegen 17.40 Uhr mit ihrem Nissan auf der Falkenhagener Straße in Richtung Bismarckplatz. Beim Vorbeifahren stieß sie an einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Nissan, der dadurch nach vorne, auf ein ebenfalls geparkten Audi geschoben wurde. Die junge Fahrerin verlor bei der Kollision die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr. Durch die entstandene Wucht fiel der Nissan auf die Seite und touchierte einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Mercedes. Die junge Frau erlitt Verletzungen am Kopf und wurde durch Rettungskräfte zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Falkenhagener Straße wurde an der Ecke Kurze Straße während der Unfallaufnahme gesperrt.

+++ Polizeihund beißt zu - Mann kommt ins Krankenhaus +++

Ein Mann ist verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, nachdem er nach ersten Informationen von einem Polizeihund gebissen worden sein soll. Wie ein Polizeisprecher am Freitagmorgen sagte, hätten Polizisten eine Gruppe von sieben bis neun Menschen kontrolliert, weil jemand ein Messer dabeigehabt haben soll. Nach Angaben des Sprechers habe es Widerstand aus der Gruppe gegen die Überprüfung gegeben. Dabei habe der Polizeihund zugebissen. Die Schwere der Verletzung und weitere Informationen zum Ablauf blieben zunächst unklar. Es werde ermittelt, sagte der Sprecher. Der Vorfall geschah in der Nacht in der Rhinstraße an der Grenze zwischen den Bezirken Lichtenberg und Marzahn.

+++ Betrunkener schießt aus Wohnung und ruft Nazi-Parolen +++

Polizisten haben am Donnerstagabend in Staaken einen Mann festgenommen. Zeugen alarmierten die Polizei gegen 20.45 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus am Cosmarweg. Dort teilten sie mit, dass ein Mieter des Hauses aus seiner Wohnung heraus geschossen haben soll. Die Einsatzkräfte gingen zur Wohnung, klingelten und klopften, bis der 40-jährige Mieter die Tür öffnete..

In der Wohnung entdeckten die Polizeikräfte ein Magazin einer Schusswaffe sowie Patronenhülsen. Eine freiwillige Durchsuchung der Wohnung, wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz, lehnte der Mieter ab und forderte die Polizeibeamten auf, die Wohnung zu verlassen.

Nach der Einholung eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses klingelten die Einsatzkräfte erneut und betraten die Wohnung, nachdem der 40-Jährige die Tür geöffnet hatte. Die Durchsuchungsmaßnahmen behinderte der mutmaßliche Schütze jedoch, sodass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Dabei leistete er unter mehrfachen Beleidigungen erheblichen Widerstand, bedrohte die Einsatzkräfte mit dem Tode und schrie nationalsozialistische Parolen. Die gefundene Schreckschusswaffe sowie Zubehör und Munition wurden beschlagnahmt. Der 40-Jährige muss sich wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz, Beleidigung, Bedrohung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen verantworten.

+++ Auto landete bei Unfall in Steglitz auf dem Dach +++

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag in Steglitz überschlug sich ein Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr gegen 14.15 Uhr ein 56-jähriger Mann mit einem Fiat aus Richtung Schlossstraße kommend auf der Bergstraße in Richtung Filandastraße. Dabei soll er nach Zeugenaussagen mit erhöhter Geschwindigkeit über eine Mittelinsel gefahren sein. Der Mann verlor dabei die Kontrolle über das Auto, kam nach rechts ab und kollidierte mit einem ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkten Audi, der durch den Zusammenstoß auf einen weiteren, vor ihm geparkten Audi geschoben wurde.

Der Fiat verlor durch die Wucht des Aufpralls die Bodenhaftung, schleuderte in den Gegenverkehr und blieb dort auf dem Dach liegen. Ein 32-jähriger Fahrer, der mit einem VW die Gegenfahrbahn der Bergstraße in Richtung Kieler Straße befuhr, konnte nicht mehr ausweichen und stieß, trotz Vollbremsung, gegen den Fiat.

Der 56-Jährige erlitt leichte Verletzungen am Kopf und wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht, welches er auf eigenen Wunsch später wieder verließ. Die Bergstraße blieb zwischen Filandastraße und Körnerstraße für die Zeit der Unfallaufnahme voll gesperrt. Die weitere Bearbeitung übernimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4.

+++ Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmittag in Tiergarten ist ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 26-jährige Mann mit seiner Aprilia gegen 13.50 Uhr von der Heidestraße kommend den Tunnel Tiergarten-Spreebogen in Richtung Kreuzberg. In einer Rechtskurve soll er die Kontrolle über sein Motorrad verloren haben und gegen die erhöhte Fahrstreifenbegrenzung gefahren sein. Daraufhin stürzte der junge Mann und zog sich schwere Verletzungen im Oberkörperbereich zu. Er wurde durch Rettungskräfte zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Tunnel Tiergarten-Spreebogen war für die Unfallaufnahme in Richtung Kreuzberg kurzfristig voll gesperrt.

+++ Supermarkt überfallen +++

Zwei Männer haben am Donnerstagvormittag ein Lebensmittelgeschäft in Neukölln überfallen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Nach bisherigen Ermittlungen betraten die Maskierten gegen 10.45 Uhr den Laden in der Sonnenallee und begaben sich direkt in das Büro der Filialleitung. Unter Anwendung von Gewalt forderten sie eine 54-jährige Angestellte zur Herausgabe von Geld auf, das ihnen auch ausgehändigt wurde. Anschließend flüchteten sie mit ihrer Beute vom Tatort.

+++ Container mit Bauschutt brennen in Wilmersdorf +++

Mehrere Container mit Bauschutt haben innerhalb kurzer Zeit im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gebrannt. Am frühen Freitagmorgen löschten jeweils sechs Feuerwehrleute die Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die Einsatzkräfte wurden zum Ludwigkirchplatz, in die Uhlandstraße und in die Fasanenstraße gerufen. Da zwischen den Bränden jeweils nur wenige Minuten gelegen hätten, liege nahe, dass jemand die Container angezündet habe, so der Sprecher. Die Polizei äußerte sich zunächst nicht.

+++ Zivilfahnder stellen Einbrecherbande +++

Zivilfahnder haben am Donnerstagabend gegen Mitternacht eine mutmaßliche Einbrecherbande festgenommen, die sich zuvor an einem Objekt in der Gottlieb-Dunkel-Straße in Tempelhof zu schaffen gemacht hatte. Die Täter fuhren in einem Van davon. Auf Höhe des U-Bahnhof Alt-Mariendorf soll ein Mann das Fahrzeug verlassen haben. Er konnte vor einem Restaurant gestellt und festgenommen werden. An einer Kreuzung in der Blaschkoallee stoppten die Polizisten dann das Fahrzeug, schlugen eine Seitenscheibe ein und nahmen den Fahrer fest. Im Auto befand sich Einbruchswerkzeug.

+++ Auto rasiert Laterne - Fahrer angetrunken +++

Ein Autofahrer kam am Donnerstagabend auf der Wartenberger Straße in Hohenschönhausen mit seinem Pkw von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Laterne. Dabei wurde der Wagen erheblich beschädigt. Da die Polizisten Alkoholgeruch wahrnahmen, musste der Fahrer pusten. Er hatte einen Wert von über 1 Promille.

+++ Rollerfahrer fährt gegen Baum und stirbt +++

Ein 53-Jähriger ist im Landkreis Märkisch-Oderland mit einem Roller gegen einen Baum geprallt und tödlich verletzt worden. Der Mann sei in der Gemeinde Märkische Höhe in einer Kurve mit seinem Roller von der Straße abgekommen, sagte ein Polizeisprecher am frühen Freitagmorgen. Die Ursache für den Unfall am Donnerstag war laut Polizei zunächst unklar.

+++ Sexualdelikt vermutet: Joggerin entdeckt tote Frau in Bernau +++

Am frühen Donnerstagmorgen entdeckte eine Joggerin in Bernau eine weibliche Leiche. Neben einem Radweg, nahe der Schwarnebeker Chaussee, lag die leblose Frau am Ufer der Panke. Herbeigerufene Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der bisher Unbekannten feststellen. Kriminaltechniker sowie Ermittler der Mordkommission haben die Arbeit aufgenommen und sicherten Spuren am Fundort. Aus Polizeikreisen hieß es, dass die Frau möglicherweise vor ihrem Tod Opfer eines Sexualverbrechens geworden ist.

Die Polizei bittet Anwohner, die am Donnerstagmorgen Beobachtungen oder mögliche Hilfeschreie vernommen haben, sich an die Kriminalpolizei der Direktion Ost oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden. „Wo wird gegenwärtig eine Frau von schlanker Statur, im Alter von 20 bis 30 Jahren und einer Größe von ca. 165 cm vermisst?“, fragt die Polizei. Die an der Panke aufgefundene Frau habe grüne Augen und sei wahrscheinlich Brillenträgerin gewesen.