Kriminalität

Mann springt nach Verfolgungsjagd in den Landwehrkanal

Ein Autofahrer hat in Berlin-Neukölln versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen - dabei verursachte er mehrere Unfälle.

Das Wappen der Berliner Polizei prangt an einer Jacke.

Das Wappen der Berliner Polizei prangt an einer Jacke.

Foto: dpa

Berlin. Ein betrunkener Autofahrer hat auf der Flucht vor der Polizei in Berlin-Neukölln zwei Unfälle verursacht und ist anschließend in den Landwehrkanal gesprungen. Der Mann war am Mittwoch zu schnell unterwegs und ignorierte Haltesignale der Beamten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Er rammte zunächst ein geparktes Auto und krachte dann mit einem vor ihm fahrenden Kleintransporter zusammen. Dessen 56-jähriger Fahrer wurde leicht verletzt. Der Raser wurde nach seinem Sprung aus dem Wasser gezogen und festgenommen. Er besaß keinen Führerschein, der Wagen war nicht versichert und wurde beschlagnahmt. Der Raser klagte über Schmerzen und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.

Ein weiterer Autofahrer ignorierte am Mittwochnachmittag in Berlin-Lichterfelde die Stoppzeichen der Beamten und mehrere Verkehrsregeln. Er raste zum Teil entgegen der Fahrtrichtung und mit einer Höchstgeschwindigkeit von Tempo 90 durch den Ortsteil. Die Polizei nahm den 32-Jährigen nach einer Verfolgungsjagd auf einer Grundstücksauffahrt in der Frobenstraße fest. Sein Führerschein und der Wagen wurden beschlagnahmt.