Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Bei Verfolgung gegen Zaun gefahren

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 15. April 2020.

Ein ziviles Polizeiauto fuhr während einer Verfolgungsfahrt gegen einen Zaun.

Ein ziviles Polizeiauto fuhr während einer Verfolgungsfahrt gegen einen Zaun.

Foto: Morris Pudwell

+++ Polizeiauto rammt bei Verfolgungsfahrt Straßenschild und Gartenzaun +++

Ein Autofahrer hat sich am Mittwoch eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Diese endete für die zivilen Beamten in einen Zaun - weitere Polizisten kollidierten mit dem Ford-Fahrer. Zuvor fiel den Zivil-Polizisten gegen 13 Uhr ein Ford mit verdächtigen Kennzeichen auf der Kopenhagener Straße in Reinickendorf auf. Als der Wagen an der Residenzstraße/Emmentaler Straße an einer roten Ampel halten musste, forderten die Polizisten den Fahrer auf, den Motor auszuschalten. Doch als die Ampel auf grün schaltete, gab der Ford-Fahrer Gas. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Der Fahrer raste über die Residenzstraße, wendete mehrmals auf dieser, überfuhr einen Gehweg und passierte diverse Straßenzüge, um den Beamten zu entkommen.

Auf der Kastanienallee in Rosenthal (Pankow) legte der Ford dann eine Vollbremsung hin, um nach links in die César-Franck-Straße abzubiegen. Ein weiteres Polizeiauto, das sich zwischen den Raser und die Zivilstreife gesetzt hatte, stieß dabei mit dem Ford zusammen. Der Ford geriet ins Schleudern, drehte sich und kam entgegen der Fahrtrichtung auf einer Rasenfläche zum Stehen.

Das zivile Polizeiauto versuchte durch Bremsen einen Zusammenstoß zu verhindern, lenkte nach links und stieß gegen ein Straßenschild sowie einen Gartenzaun. Der Ford-Fahrer versuchte nun zu Fuß zu entkommen. Polizisten konnten ihn aber festnehmen. Dabei leistete er Widerstand - zwei Beamte wurden leicht verletzt.

Ermittlungen ergaben, dass der 33-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und dass das am Heck angebrachte Kennzeichen zu einem VW gehört. Der leicht verletzte Mann wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Das Auto wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Geldautomat in Westend aufgebrochen +++

Unbekannte haben vergangene Nacht einen Geldautomaten in Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) aufgehebelt. Gegen 3.40 Uhr wurde die Polizei von einer 59 Jahre alten Zeugin an die Halenseestraße alarmiert. Ersten Ermittlungen zufolge sollen drei Maskierte einen Geldautomaten aufgebrochen und Geld entnommen haben. Anschließend entkamen sie unerkannt. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Massenschlägerei in Mariendorf - Frau will mit Hunden dazwischen gehen +++

In Mariendorf (Tempelhof-Schönberg) hat es Mittwoch kurz nach 22 Uhr eine Schlägerei zwischen circa 20 Personen gegeben. Ersten Ermittlungen zufolge soll es am Forddamm Ecke Friedenstraße zu einer Konfrontation zwischen mehreren Mitarbeitern zweier Gastronomiebetriebe gekommen sein. Die Hintergründe sind bislang unklar. Rund 30 Polizisten versuchten, die Personen, die immer wieder aufeinander losgingen auseinanderzuhalten. Es sollen auch Schlagwerkzeuge genutzt worden sein. Ein 19-Jähriger erlitt eine Kopfplatzwunde. Laut Polizei hatte zwischenzeitlich eine unbekannt gebliebene Frau zwei Kampfhunde ohne Maulkörbe in die Menge geführt und bei einem die Leine gelöst. Erst nach Androhung eines Polizisten, dass er die Waffe gegen den Hund einsetzen würde, leinte die Frau das Tier wieder an. Sie ging mit den Hunden in Richtung eines Wohnhauses. Die Polizei schrieb Strafanzeigen wegen Landfriedensbruches und gefährlicher Körperverletzung.

+++ Einbrecher in Charlottenburg festgenommen +++

Nach einem Einbruch sind zwei Männer in Charlottenburg festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, hörte ein 23 Jahre alter Anwohner gegen 0.20 Uhr in einem Geschäft an der Kaiser-Friedrich-Straße laute Geräusche und beobachtete kurz darauf, wie sich zwei Einbrecher im Geschäft bewegten. Polizisten nahmen einen 46-Jährigen vor und einen 35-Jährigen im Geschäft fest. Bei der Durchsuchung des Älteren wurden ein Tablet, zwei Bluetooth-Boxen und ein Rasierapparat gefunden. Die Männer wurden in ein Gewahrsam gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Betrunkener Mercedes-Fahrer flüchtet vor Polizei - Schreckschusswaffe im Auto +++

Ein Autofahrer hat in der Nacht zu Mittwoch in Gesundbrunnen (Mitte) versucht, sich einer Kontrolle zu entziehen. Der Mercedes-Fahrer fiel den Beamten gegen 1 Uhr auf, weil er die Kreuzung Osloer Straße/Prinzenallee trotz roter Ampel überquerte. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Der Mercedes-Fahrer ignorierte bei der Flucht mehrfach rote Ampeln. Auf der Wollankstraße stellten die Polizisten den 37-Jährigen, der mit seinem 16-jährigen Sohn unterwegs war. Eine Atemalkoholmessung beim Vater ergab einen Wert von rund 1,5 Promille Alkohol im Blut. Im Auto wurde eine Schreckschusswaffe gefunden. Weder Vater noch Sohn hatten einen Waffenschein. Die Schusswaffe, dazugehörige Munition und der Führerschein des Fahrers wurden beschlagnahmt, der 37-Jährige musste zur Blutentnahme. Den Fall bearbeitet nun die Polizeidirektion 1.

+++ Auseinandersetzung in Neukölln: Mann leicht verletzt +++

Ein 28-Jähriger hat am Mittwoch kurz nach 20 Uhr bei einer Auseinandersetzung in Neukölln eine leichte Schnittverletzung an einer Hand erlitten. Der Mann traf mit seiner 21 Jahre alten Freundin auf der Schönstedtstraße auf eine Gruppe junger Frauen. Es soll zu einem Streit gekommen sein. Ein Mann kam hinzu, der wohl ein Angehöriger einer der jungen Frauen sein soll. Dieser soll dann mit einem Messer auf die Frontscheibe des Autos der 21-Jährigen geschlagen sowie den 28-Jährigen mit dem Messer angegriffen haben. Anschließend flüchteten der Mann und die Frauen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Bereits gegen 19.45 Uhr sollen der 28-Jährige und seine Begleiterin an der Karl-Marx-Straße Ecke Fuldastraße mit zwei 20-Jährigen und einer 17 Jahre alten Jugendlichen in einen Streit geraten sein. Sie sollen sich gegenseitig verletzt haben. Ob zwischen beiden Sachverhalten ein Zusammenhang besteht, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

+++ Betrunkener Taxi-Fahrgast randaliert +++

Die Polizei hat Mittwochabend in Friedrichshain Mühe gehabt, einen betrunkenen Taxi-Fahrgast zu bändigen. Zuvor regte sich der Betrunkene beim Taxifahrer über die Fahrstrecke auf und beleidigte den Fahrer. Außerdem schlug der 56-Jährige eine im Taxi verbaute Schutzscheibe heraus. Kurze Zeit später trat der Mann von innen eine Seitenscheibe des Taxis heraus. Durch die Splitter wurde ein danebenstehendes Fahrzeug leicht beschädigt. Als die Beamten sich dem Fahrgast näherten, versuchte er sie durch das Fenster zu treten. Weil der Mann so heftig um sich schlug und trat, setzten die Polizisten Pfefferspray ein. Erst mit der Unterstützung weiterer Polizisten konnte der Mann fixiert werden. Nach der Einholung einer richterlichen Anordnung wurde dem 56-Jährigen Blut abgenommen. Die Ermittlungen wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Beleidigung dauern an.

+++ Autofahrer landet in Friedrichshain in Tram-Gleisen +++

Ein Autofahrer ist in Friedrichshain beim Abbiegen von der Straßmannstraße in die Petersburger Straße in die Gleise der Straßenbahn geraten. Er fuhr mit seinem Wagen 20 Meter ins Gleisbett und blieb dann stecken. Mit einem Spezialfahrzeug der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wurde der Pkw wieder herausgezogen. Der Autofahrer wurde vorläufig festgenommen, da der Verdacht bestand, dass er alkoholisiert war. Er wurde zur Blutabnahme gebracht.

+++ Mann läuft in Friedrichshain auf der Fahrbahn herum +++

Die Polizei ist am Dienstagabend gegen 19 Uhr zur Frankfurter Allee nach Friedrichshain gerufen worden. Ein Mann randalierte auf der Straße und lief immer wieder mitten im Verkehr auf die Fahrbahn. Autofahrer mussten deshalb scharf bremsen. Der Mann wurde von den eintreffenden Beamten überwältigt, ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

+++ Randalierer auf Klinik-Gelände in Friedrichshain festgenommen +++

Auf dem Gelände des Vivantes Klinikum in Friedrichshain ist der Fahrer eines Taxis und ein Mann in Streit geraten. Polizisten wollten schlichten, doch der Mann wurde so aggressiv, dass er auch die Beamten angriff. Der Randalierer wurde überwältigt, gefesselt und auf eine Wache gebracht.

+++ Linke Gruppe bekennt sich zu Brandanschlag in Charlottenburg +++

Nach einem Brandanschlag auf einen Kabelschacht in Berlin prüft der Staatsschutz, ob er die Ermittlungen übernimmt. Das sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zu Mittwoch. In Charlottenburg waren am Dienstagmorgen Telekommunikationskabel in einer Baugrube angezündet worden. Wenig später wurde auf einer linken Internet-Plattform ein Bekennerschreiben veröffentlicht. Darin heißt es, Ziel des Anschlags sei das nahe Heinrich-Hertz-Institut gewesen, das an einer Corona-App arbeite. Mit einer solchen App sollen Infizierte und deren Kontakte schneller nachvollzogen werden können. Die Verfasser sehen darin eine „Aufweichung der Grundrechte“.

+++ Laube steht in Fredersdorf in Flammen +++

An der Chamissostraße in Fredersdorf im Landkreis Märkisch Oderland hat am frühen Mittwochmorgen gegen 2.15 Uhr eine Laube auf einem Gartengrundstück in Flammen gestanden. Die Feuerwehr konnte den Brand zwar rasch löschen, aber ein komplettes Ausbrennen nicht verhindern. Nach ersten Informationen wurde niemand verletzt. Die Brandursache wird nun von der Kriminalpolizei ermittelt.

+++ Mann überfällt Supermarkt-Kassiererin mit Messer +++

Ein Mann hat in Erkner (Kreis Oder-Spree) einen Supermarkt mit einem Messer gestürmt und die Tageseinnahmen aus der Kasse gestohlen. Der Maskierte zückte am Dienstagabend - noch während der Markt geöffnet war - ein Messer und bedrohte damit eine Mitarbeiterin, wie ein Polizeisprecherin sagte. Anschließend sei er mit dem Geld aus einer Kasse geflohen. Die Supermarktmitarbeiterin habe einen Schock erlitten. Kunden seien nicht verletzt worden.