Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Feuer auf Hochhaus-Dächern

| Lesedauer: 11 Minuten

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 3. April 2020.

+++ Brand auf Hochhaus-Dächern in Neu-Hohenschönhausen +++

Das Feuer auf mehreren Hochhausdächern im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen ist größtenteils gelöscht. Verletzt worden sei niemand, sagte ein Feuerwehrsprecher am frühen Freitagnachmittag. Die Feuerwehr sei nur noch mit Rest-Löscharbeiten beschäftigt. Insgesamt seien rund 120 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen. Der Brand hatte zunächst sehr bedrohlich gewirkt. Eine große Rauchwolke war über die Häuser gezogen und von weitem zu sehen gewesen. Es hatte auch eine Explosion gegeben.

Laut dem Sprecher handelt es sich um fünf direkt aneinanderliegende, jeweils zwölfgeschossige Mietshäuser. Das Feuer sei auf einem Haus ausgebrochen und habe sich dann über die zusammenhängenden Dächer ausgebreitet. Zuvor hatte die Feuerwehr von einem einzigen Hochhaus gesprochen.

Ein Twitter-Nutzer veröffentlichte Videoaufnahmen des Feuers.

Viele Bewohner hätten sich vorsorglich selbst nach draußen begeben. „In dem Haus leben aber viele pflegebedürftige Menschen, die von uns medizinisch betreut werden“, so der Feuerwehrsprecher weiter. Eine ältere Bewohnerin habe darum gebeten, ins Krankenhaus gebracht zu werden, weil sie sich dort besser aufgehoben fühle.

Die Feuerwehr wurde um 11.44 Uhr alarmiert. Sie fand das Gebäude komplett eingerüstet vor, da es gerade saniert wird. Am Freitag fanden demnach Dachdeckarbeiten statt.

+++ Polizei ahndet Raser auf BAB 115 und BAB 113 +++

Die Autobahnpolizei hat am Donnerstag wischen 7.30 und 13 Uhr mehrere Geschwindigkeitsmessungen auf Autobahnen in den Berliner Ortsteilen Westend, Altglienicke, Baumschulenweg und Johannisthal durchgeführt.

BAB 115

  • Auf der BAB 115 in Höhe Eichkampsiedlung haben in fünfeinhalb Stunden 952 von 1391 Autofahrern, die in Richtung Ausfahrt Hüttenweg unterwegs waren, die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h überschritten. 822 Fahrer wurden im Verwarnungsgeldbereich gemessen und 130 müssen Bußgelder zahlen. In 25 Fällen waren die Überschreitungen so hoch, dass zu den Geldstrafen noch Fahrverbote kommen. Spitzenreiterin war die Fahrerin eines Toyota mit 129 km/h.

BAB 113

  • Kurz hinter dem Tunnel Rudower Höhe in Altglienicke erfasste ein Blitzer auf der BAB 113 in Fahrtrichtung Brandenburg in etwas mehr als zwei Stunden 924 Fahrzeuge von denen 325 zu schnell waren. Dabei lagen 294 Fahrzeuge im Verwarnungsgeldbereich und 31 Fahrer befanden sich im Bereich eines Bußgeldes. In zehn Fällen müssen die Überschreitungen zusätzlich mit Fahrverboten geahndet werden. Ein VW-Fahrer war mit Tempo 130 der schnellste.
  • In zwei Stunden wurden in Baumschulenweg in Höhe der Johannisthaler Chaussee in Richtung Späthstraße 238 Fahrzeuge gemessen - davon waren 107 Fahrer zu schnell. 89 Fahrer müssen mit einem Verwarnungsgeld rechnen und 18 mit einem Bußgeld. Sechsmal waren die Überschreitungen so hoch, dass die Ordnungswidrigkeiten auch mit Fahrverboten geahndet werden. Spitzenreiter war der Fahrer eines Renault mit 136 km/h.
  • In Höhe Stubenrauchstraße in Johannisthal wurden auf der BAB 113 in Fahrtrichtung Ausfahrt Adlershof in einer Stunde 200 Fahrzeuge gemessen. 75 Fahrer waren zu schnell. In 57 Fällen wird ein Verwarnungsgeld verhängt werden und in 18 Fällen ein Bußgeld. Sieben der 18 Fahrer erwarten eine Geldstrafe und sie müssen zusätzlich noch mit Fahrverboten rechnen. Spitzenreiter war der Fahrer eines BMW mit 120 km/h.

+++ Ford-Fahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei +++

Ein 46-Jähriger hat sich Donnerstag in Wedding (Mitte) eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Diese endete in einem Crash mit einem Polizeiauto. Der Ford-Fahrer fiel den Beamten an der Scharnweberstraße zuvor auf, weil die Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren. Der 46-Jährige wollte eine Kontrolle vermeiden und flüchtete über die Müllerstraße in Richtung Luxemburger Straße. An der Kreuzung Luxemburger Straße Ecke Amrumer Straße fuhr er auf eine Grünfläche, um den Beifahrer aus dem Wagen springen zu lassen. Auf der Flucht beschädigte der Ford-Fahrer mehrere Pkw - mehr dazu lesen Sie hier.

+++ Frau in Supermarkt mit Messer bedroht - Räuber flüchtet mit Beute +++

Ein Mann mit einem Messer hat Donnerstag einen Supermarkt an der Sonnenallee in Neukölln überfallen. Der Unbekannte soll kurz nach 16 Uhr eine Tür zum Warenlager geöffnet und die 54 Jahre alte Inhaberin nach Desinfektionsmitteln gefragt haben. Die Frau verneinte dies und begab sich in das Geschäftsbüro. Der Mann folgte ihr und zwang sie mit einem Messer zur Herausgabe von Geld. Nach einer kurzen Rangelei mit der 54-Jährigen flüchtete der Räuber. Über den Hinterhof entkam er mit dem Geld. Die Geschäftsinhaberin erlitt bei der Rangelei leichte Verletzungen. Das Raubkommissariat ermittelt.

+++ Einbrecher auf Balkon in Neukölln ertappt +++

Ein Anwohner des Löwensteinrings in Gropiusstadt (Neukölln) staunte nicht schlecht, als er am Donnerstagabend gegen 20.35 Uhr seinen Balkon betrat und zwei fremden Männern gegenüberstand. Er schrie die Unbekannten an, woraufhin diese über die Brüstung sprangen und flüchteten. Zwei vorübergehende Passanten hörten den Schrei des 57-Jährigen, sahen die mutmaßlichen Täter wegrennen und folgten ihnen. Derweil hatte der Anwohner die Polizei verständigt, und Beamte konnten einen der beiden Tatverdächtigen nach kurzer Verfolgung im Löwensteinring festnehmen. Sie beschlagnahmten bei dem 24-Jährigen ein Handy sowie eine Taschenlampe. Der zweite Tatverdächtige entkam.

+++ Jugendliche versuchen in Mitte, Ladentür aufzuhebeln +++

Zu einem versuchten Einbruch in ein Geschäft kam es in der Nacht zu Freitag gegen 3.30 Uhr in der Schwedenstraße in Gesundbrunnen. Ein 33-jähriger Anwohner beobachtete, wie sich zwei Unbekannte mit einer Metallstange an einer Ladentür zu schaffen machten, während ein Dritter Schmiere stand. Als die alarmierte Polizei eintraf, flüchteten die drei. Die Einsatzkräfte der Polizei nahmen kurz darauf einen 18-jährigen Heranwachsenden und einen 17-jährigen Jugendlichen im Treppenaufgang des Wohnhauses sowie einen weiteren 17-Jährigen auf dem zweiten Hinterhof fest. Die Metallstange wurde als mutmaßliches Einbruchswerkzeug sichergestellt. Nach Feststellung der Identitäten wurden der 18-Jährige entlassen und die beiden Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

+++ Feuer in Partyraum - Feuerwehr mit Großaufgebot +++

In der Fichtestrasse in Ahrensfelde (Landkreis Barnim) brannte am Abend ein 70 qm großer Bungalow, der unter anderen als Partyraum genutzt wurde. Es kam zu einer sehr starken Rauchentwicklung, die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und hatte die Flammen nach rund zwei Stunden gelöscht. Die Brandursache ist bislang unklar und wird durch die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ 20-Jähriger schlägt Mann im Zug und entwendet Handy +++

Die Polizei hat am Donnerstag einen 20-Jährigen in Mitte festgenommen, der einen Mann berauben wollte. Der Tatverdächtige sprach gegen 18.10 Uhr im Zug der Linie RE2 in Richtung Wittenberge einen 59-Jährigen an, und forderte ihn auf, sein Handy herauszugeben. Der Angesprochene tat das nicht. Daraufhin schlug der 20-Jährige ihn mehrmals mit der Faust ins Gesicht und nahm das Handy an sich. Fahrgäste griffen ein. Sie hielten den Mann bis zur nächsten Station fest. Am Hauptbahnhof wurde er der Bundespolizei übergeben. Der 59-Jährige erlitt leichte Verletzungen und konnte sein Handy wieder an sich nehmen.

+++ Drogendealer und Käufer in Neukölln festgenommen +++

Ein mutmaßlicher Drogendealer und ein Käufer sind am Donnerstag in Neukölln festgenommen worden. Im Rahmen einer Schwerpunktüberwachung im ÖPNV beobachteten Zivilpolizisten gegen 13.25 Uhr auf dem U-Bahnhof Boddinstraße, wie sich zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren in eine Nische des Bahnhofs zurückzogen. Dort fand die Drogenübergabe statt. Als sie den Bahnhof verließen, wurden sie von den Beamten gestellt. Bei dem 21-Jährigen wurden Verkaufseinheiten Kokain, ein Handy und Geld gefunden. Bei dem anderen Mann entdeckten die Polizisten acht Verkaufseinheiten Kokain, sowie in dessen Brusttasche ein Messer. Ermittlungen am Festnahmeort begründeten den Verdacht, dass der 21-Jährige die Drogen an den jüngeren Mann übergeben haben soll. Beide Tatverdächtige wurden einem Rauschgiftkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt.

+++ Kiosk-Mitarbeiter in Reinickendorf mit Schusswaffe bedroht +++

Zwei Unbekannte haben Donnerstag gegen 21.45 Uhr Kiosk-Mitarbeiter am Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel (Reinickendorf) beraubt. Nach Angaben des 30 Jahre alten Angestellten war er mit dem Auspacken von Zeitschriften beschäftigt, als die beiden Männer ihn mit einer Schusswaffe bedroht hätten. Anschließend soll das Duo Geld aus der Kasse entwendet haben und geflüchtet sein. Der Angestellte wurde nicht verletzt. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 1 ermittelt.

+++ Zwei Balkonbrände in Berlin +++

Auf zwei Balkonen in Berlin hat es gebrannt. Beide Male waren in der Nacht zu Freitag Einrichtungsgegenstände in Flammen aufgegangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen. Sowohl bei dem Brand in der Jablonskistraße in Prenzlauer Berg gegen 0.29 Uhr als auch am Blasewitzer Ring in Spandau kurz vor 3.00 Uhr hätten die Feuerwehrleute ein Übergreifen der Flammen auf die jeweilige Wohnung verhindert. Verletzte gab es demnach keine. In beiden Fällen war die Brandursache zunächst unklar.

+++ Unfall am S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost +++

Am S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost ist in der Nacht zu Freitag ein Mann unter eine S-Bahn geraten. Der 46 Jahre alte Mann soll im Gleisbett gestanden haben, als die S-Bahn um kurz vor 23 Uhr einfuhr. Der Triebwagenfahrer leitete eine Schnellbremsung ein, konnte einen Zusammenstoß aber nicht verhindern, wie ein Sprecher der zuständigen Bundespolizei berichtet. Der Mann wurde von mehreren Wagen überrollt.

Feuerwehrleute konnten ihn befreien, anschließend wurde er schwer verletzt mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Laut dem Einsatzleiter der Feuerwehr am Ort handelt es sich bei dem Vorfall um einen Unfall. Die Untersuchungen, ob der Verletzte unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stand, dauern an. Auch das Videomaterial der S-Bahn befindet sich noch in der Auswertung.

Die Rettung dauerte über eine Stunde. Mehrere S-Bahn-Züge fielen aus. Um 0.06 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben.

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( BM/dpa )