Biesdorf

Nach Brand: Asylbewerber müssen Unterkunft verlassen

Eine Asylbewerber-Unterkunft in Biesdorf musste wegen eines Feuers evakuiert werden. Die Bewohner stehen derzeit unter Quarantäne.

Einsatzwagen der Feuerwehr.

Einsatzwagen der Feuerwehr.

Foto: dpa

Berlin. Wegen eines Brandes ist in Biesdorf (Marzahn-Hellersdorf) eine Asylbewerber-Unterkunft mit Bewohnern in Quarantäne kurzfristig evakuiert worden. Die Feuerwehr rückte am späten Mittwochabend aus und löschte das Feuer schnell. Die 288 Bewohner stehen laut dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) derzeit unter Quarantäne, weil sich unter ihnen Kontaktpersonen zu Corona-Infizierten und Beobachtungsfälle befinden. Sie mussten das Gebäude wegen der Rauchentwicklung vorsorglich verlassen und konnten nach den Löscharbeiten zurückkehren.

Feuer in Asylbewerber-Unterkunft: Eine Person mit Verdacht auf Rauchvergiftung

Laut einem Sprecher der Feuerwehr seien die Einsatzkräfte um 22.24 Uhr alarmiert worden. Gebrannt habe ein Handtuchhalter in einem Toilettenraum. Eine Person sei mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gekommen.

Die Asylbewerber befinden sich laut Landesamt noch bis zum 8. April in Quarantäne. "Das war aber kein Hindernis für den Einsatz", sagte ein Feuerwehr-Sprecher am Donnerstag. Die Einsatzkräfte, die das Feuer direkt gelöscht hätten, trugen demnach ohnehin Schutzausrüstungen. Alle anderen seien unter anderem mit Gesichtsmasken ausgestattet und hielten sich an die Hygienevorschriften.