Polizeibericht

Autofahrer lässt nach Unfall verletzte Beifahrerin zurück

Ein Autofahrer rammte bei der Flucht vor Zivilpolizisten eine Ampel. Er flüchtete zu Fuß und ließ die verletzte Beifahrerin zurück.

Bei der Flucht vor einer Zivilstreife landete das Fahrzeug an einer Ampel.

Bei der Flucht vor einer Zivilstreife landete das Fahrzeug an einer Ampel.

Foto: Thomas Peise

Berlin. Die Flucht vor einer Zivilstreife der Polizei endete für den Fahrer eines Land Rover in Berlin-Schöneberg in einem schweren Unfall. Der Autofahrer ließ die Beifahrerin im Unfallwagen zurück.

Die Zivilpolizisten wollten in der Nacht zu Freitag gegen 2.35 Uhr auf der Bundesallee den Land Rover wegen der auffälligen Beleuchtung kontrollieren. Sie fuhren dem Wagen hinterher und signalisierten dem Fahrer, auf der Hohenstaufenstraße anzuhalten - der Autofahrer fuhr mit hohem Tempo davon.

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Auf der Flucht überholte der Land-Rover-Fahrer teilweise andere Fahrzeuge von rechts auf der Busspur. Er versuchte die Polizei mittels "Lückenspringens" abzuschütteln. Danach fuhr er trotz roter Ampel über die Kreuzung Goltzstraße/Grunewaldstraße. Die Polizeistreife, die mit Blaulicht unterwegs war, verlor den Land-Rover-Fahrer an der Kreuzung Potsdamer Straße/Bülowstraße.

An der Kreuzung Goebenstraße/Mansteinstraße/Yorckstraße verlor der Fahrer vermutlich die Kontrolle über seinen Wagen und war gegen einen Ampelmast gerast. Zeugen gaben der Polizei an, dass der Mann aus dem Auto gesprungen sei und zu Fuß flüchtete. Die Beifahrerin saß noch im Land Rover Sie stand scheinbar unter leichtem Schock und wurde vor Ort behandelt. Eine weitere ärztliche Behandlung lehnte sie jedoch ab. Das Unfallfahrzeug wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

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