Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Fußgänger in Köpenick von Tram überrollt

| Lesedauer: 7 Minuten
Eine Tram in Berlin (Archivbild).

Eine Tram in Berlin (Archivbild).

Foto: Thomas Schubert

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 6. März 2020.

+++ Fußgänger tödlich verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall mit einer Straßenbahn ist am Freitagvormittag in Köpenick ein Fußgänger tödlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, überquerte der Mann gegen 11.30 Uhr die Gleise der Tramlinie 62 in Höhe der Karlstraße. Dabei wurde er durch eine in den Haltestellenbereich einfahrende Bahn, die von der Altstadt kommend in Richtung Wendenschloßstraße fuhr, erfasst und überrollt. Der Fußgänger erlitt tödliche Verletzungen. Der Tramfahrer musste mit einem Schock ambulant behandelt werden. Die Ermittlungen zu dem tödlichen Unfall dauern an.

Nach Angaben der Polizei starben damit in diesem Jahr bisher 17 Menschen bei Verkehrsunfällen. Darunter waren mindestens drei Radfahrer, die von abbiegenden Lkw oder Bussen überfahren wurden, sowie zwei Fußgänger, die von Polizeiautos angefahren wurden.

+++ Schwerer Unfall in Mitte: Fünf Personen verletzt +++

Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Karl-Liebknecht-Straße in Mitte sind zwei Personen schwer und drei Personen leicht verletzt worden. Das teilte die Berliner Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die fünf Personen seien in Krankenhäuser gebracht worden. Nähere Angabe zum Unfall und zur Identität der Personen lagen zunächst nicht vor. Aufgrund des Unfalls wurden die Buslinien 100, 200 und 245 umgeleitet, hieß es von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Die Karl-Liebknecht-Straße war in Richtung Prenzlauer Berg zwischen Alexander- und Wadzeckstraße gesperrt.

+++ Mutmaßlicher Drogendealer nahe Görlitzer Park festgenommen +++

Polizeikräfte des Abschnitts 57 haben am Donnerstagabend in Kreuzberg einen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Kurz vor 18.30 Uhr beobachteten eine Zivilbeamtin und ihr Kollege, wie der 36 Jahre alte Tatverdächtige im Bereich des Görlitzer Parks Personen ansprach und ihnen seinen geöffneten Rucksack zeigte. Nach Verlassen des Parks sprachen die Einsatzkräfte den mutmaßlichen Drogenhändler an der Liegnitzer Straße an, woraufhin dieser versucht zu flüchten versuchte. Die Polizisten hinderten ihn darauf und durchsuchten den Rucksack. Dabei fanden sie eine größere Menge Bargeld sowie verschiedene abgepackte Drogen. Über 700 Ecstasy-Tabletten, rund 80 Gramm Ecstasy in Pulverform, über 100 Gramm Kokain, etwa 225 Gramm Amphetamin, rund 500 Gramm Cannabis und ca. 38 Gramm Haschischstreifen beschlagnahmten die Einsatzkräfte. Gegen den mutmaßlichen Dealer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmittel eingeleitet.

Außerdem stellte sich bei der Überprüfung seiner Personlien heraus, dass gegen den Mann eine Fahndung der Stadt Cottbus vorlag. Der 36-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und dem zuständigen Fachkommissariat des Landeskriminalamtes übergeben. Er sollte noch am Freitag einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

+++ Erneut brennende Autos in Berlin +++

Drei Autos haben in der Nacht zum Freitag gegen zwei Uhr in Kreuzberg gebrannt. Ein vorbeifahrender Autofahrer wurde auf einen brennenden Mercedes an der Kreuzung Dessauer Straße Ecke Hafenplatz aufmerksam. Das Feuer habe sich von einem Wagen auf zwei weitere ausgebreitet, sagte ein Sprecher der Leitstelle der Berliner Polizei am frühen Freitagmorgen. Der Mercedes brannte vollständig aus. Ein BMW und ein Peugeot, die neben dem geparkten Mercedes standen, wurden durch die Flammen stark beschädigt. Verletzt worden sei niemand, hieß es weiter. Ein Feuerwehrsprecher sagte, rund 14 Einsatzkräfte seien zu dem Brand an der Dessauer Straße Ecke Hafenplatz angerückt. Für die Dauer der Löscharbeiten waren die Dessauer Straße sowie der Hafenplatz für knapp eine Stunde vollständig gesperrt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen Verdachts der Brandstiftung übernommen.

In Berlin brennen nachts immer wieder Fahrzeuge, häufig handelt es sich um Brandstiftung. Zuletzt beschädigte ein Feuer am frühen Donnerstagmorgen zwei Autos in Berlin-Neukölln. Am Dienstagabend stand ein Wagen in Charlottenburg in Flammen, in der Nacht zuvor brannten zwei Autos in Spandau und Köpenick.

+++ Boote brennen am Pichelsee in Spandau +++

Am Pichelsee in Spandau haben am Freitag zwei Sportboote gebrannt, zwei weitere wurden durch die Flammen beschädigt. Ein Mensch erlitt eine Rauchgasvergiftung. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr war 60 Einsatzkräften vor Ort. Am Pichelsee wurde vorsorglich eine Ölsperre gelegt.

+++ Kontrolle: 14 Fahrer unter Drogen - Betäubungsmittel gefunden +++

In Prenzlauer Berg (Pankow) sind am Donnerstag von 13.30 Uhr bis 18 Uhr Drogen- und Alkoholkontrollen durchgeführt worden. An der Kreuzung Danziger Straße/Margarete-Sommer-Straße wurden 40 Autofahrer überprüft. "Dabei wurden, nach dem Vorliegen eines Anfangsverdachts, Drogenvortests in Form freiwillig abgegebener Urinproben durchgeführt", teilte die Behörde am Freitag mit. Von diesen 15 abgegebenen Urinproben wurden 14 positiv auf Drogen getestet. Anschließend wurde eine Blutentnahme im Gewahrsam durchgeführt. Gegen 13 Männer und eine Frau wurden Anzeigen wegen des Verdachts des Führens eines Kraftfahrzeuges unter der Einwirkung von Rauschmittel eingeleitet. Bei einem 37-Jährigen wurden Betäubungsmittel gefunden. Diesen erwartet nun noch eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

+++ Vermummte bewerfen Gebäude in Alt-Treptow +++

Fünf bis sechs Vermummte haben in der Nacht zu Freitag gegen 0.45 Uhr die Außenfassade eines Bürogebäudes an der Lohmühlenstraße in Alt-Treptow beschädigt. Sie sollen mit Kleinpflastersteinen und Farbbehältnissen die Fassade beworfen haben. Anschließend flüchtete die Gruppe unerkannt in Richtung Görlitzer Park. Es konnten beschädigte Fensterscheiben sowie diverse Farbanhaftungen am Gebäude festgestellt werden. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Auto rammt Ampel - Fahrer flüchtet und lässt verletzte Beifahrerin zurück +++

Eine Zivilstreife der Polizei wollte in der Nacht in Schöneberg ein Fahrzeug anhalten und kontrollieren. Der Fahrer gab jedoch Gas und raste davon. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, verloren das Fahrzeug dann aber aus den Augen. Kurz darauf entdeckten sie das Auto - es hatte eine Ampel gerammt. Der Fahrer flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. Die Beifahrerin ließ er am Ort zurück, sie erlitt Verletzungen. Die ganze Meldung und Foto finden Sie hier.

+++ Schwimmbagger in See umgekippt - Insassen können sich retten +++

Bei der Suche nach Munition aus dem Zweiten Weltkrieg ist ein Schwimmbagger im Wandlitzer See (Barnim) umgekippt. Der Fahrer und ein Mitarbeiter konnten sich am Freitagmorgen durch einen Sprung ins Wasser retten, wie ein Polizeisprecher sagte. Sie trugen Rettungswesten. Die beiden Männer wurden nicht verletzt, aber waren leicht unterkühlt und wurden vor Ort versorgt. Die Beamten gehen den Angaben nach von einem Arbeitsunfall aus. Die Polizei und das Amt für Arbeitsschutz ermitteln nun den genauen Hergang. Zuvor hatte die „Märkische Oderzeitung“ berichtet.

+++ Hochzeitskorso: Mehrere Fahrzeuge beschlagnahmt +++

Ein Hochzeitskorso hat in Mitte die Polizei auf den Plan gerufen. Donnerstagabend hätten mehrere Fahrzeuge am Hotel Adlon waghalsige Fahrmanöver gemacht, teilte die Polizei mit. Die Beamten kontrollierten die Fahrzeuge und beschlagnahmten einige davon. Lesen Sie hier mehr.

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( BM )