Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Rollerfahrerin stirbt nach Unfall in Pankow

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 26. Februar 2020

Ein Notarztwagen der Feuerwehr (Symbolbild).

Ein Notarztwagen der Feuerwehr (Symbolbild).

Foto: Wolfram Steinberg/dpa / picture alliance/Wolfram Steinberg

+++ Rollerfahrerin stirbt nach Unfall +++

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen im Pankower Ortsteil Heinersdorf ist eine 39 Jahre alte Rollerfahrerin so schwer verletzt worden, dass sie in einem Krankenhaus verstarb. Wie die Polizei mitteilte, soll die Frau gegen 8 Uhr mit dem Roller hinter einem Lkw gefahren sein, der die Blankenburger Straße stadteinwärts befuhr. Als der Lastwagen nach rechts in die Mimestraße abbog, soll die Zweiradfahrerin links an dem Lkw vorbeigefahren und dabei mit einem entgegenkommenden Nissan, den ein 38-Jähriger fuhr, zusammengestoßen sein.

+++ Ungeduldiger Autofahrer bedroht weiteren Autofahrer mit Axt +++

Mit einer Axt in der Hand hat ein ungeduldiger Autofahrer an einer Berliner Kreuzung einen anderen Autofahrer bedroht und beleidigt. Der Verdächtige trat zudem am Dienstag gegen den Wagen des anderen, weil dieser an der Ampel nicht losgefahren ist, wie die Polizei Brandenburg am Mittwoch mitteilte. Laut Polizei ging die Fahrt beider Wagen auf der Bundesstraße 1 Richtung Osten weiter. In der Nähe von Dahlwitz-Hoppegarten (Landkreis Märkisch-Oderland) sah der attackierte Fahrer einen Polizeiwagen und hielt an, um den Vorfall an der Ampel zu melden. Der mutmaßliche Angreifer fuhr seinen Wagen daraufhin auf ein weiteres Auto, das zwischen den beiden gefahren war, und schob es auf den angehaltenen Wagen.

Bei der Unfallaufnahme sei der Verdächtige laut Polizei zunehmend aggressiv geworden und wollte den Unfallort verlassen. Auch schubste er einen Beamten. Die Axt wurde sichergestellt. Nähere Angaben zu den beiden Autofahrern lagen zunächst nicht vor.

+++ Autofahrerin von Polizist gedemütigt? - Polizei prüft Vorfall +++

in Berliner Polizist muss sich einer internen Untersuchung stellen, weil er eine Frau, die sein Auto zugeparkt hatte, drangsaliert haben soll. Der Sachverhalt werde jetzt bei der Disziplinarstelle der zuständigen Polizeidirektion geprüft, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Es stehe Aussage gegen Aussage, das müsse man versuchen, zu klären. Fraglich ist wohl auch, ob der Polizist überhaupt selber tätig werden durfte, wenn es um sein eigenes Auto ging.

Die Autofahrerin hatte der Tageszeitung „Taz“ berichtet, dass der Polizist und eine Kollegin sie Anfang Februar aus ihrer Wohnung in Schöneberg geholt hätten, weil sie ein Auto zugeparkt habe. Der Polizist habe sie auf der Straße angeschrien, ihr Auto ausparken lassen, das kaputte Nummernschild an dem anderen Auto auf Knien anschrauben lassen und dann mehrfach aufsagen lassen, dass sie einen Fehler gemacht habe und es ihr leid tue.

Erst auf Nachfrage der „Taz“ bei der Polizei kam heraus, dass das zugeparkte Auto mit dem losen Nummernschild dem Polizisten selber gehörte. Die Pressestelle der Polizei sagte, nach Angaben des Polizisten sei das Gespräch „sachlich und höflich“ verlaufen. Zudem sei es vorwiegend von der Kollegin des Polizisten geführt worden.

+++ Mustang-Fahrer verliert in Treptow-Köpenick Kontrolle über Wagen +++

Auf der Sonnenallee in Baumschulenweg (Treptow-Köpenick) ist es am Mittwochnachmittag zu einem Unfall gekommen. Ein Autofahrer verlor in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über seinen Mustang GT und prallte zuerst gegen ein Geländer und dann gegen einen Baum. Der Baum knickte um. Entgegen der Fahrtrichtung kam der Mustang zum Stehen. Der Fahrer und die Beifahrerin stiegen unverletzt aus. Die Feuerwehr räumte die Unfallstelle.

+++ BVG-Kontrolleur schwer verletzt +++

Zwei Männer haben bei einer Kontrolle auf dem U-Bahnhof Kurfürstenstraße in Tiergarten auf zwei BVG-Kontrolleure eingeschlagen und -getreten. Einer von ihnen wurde schwer verletzt.

+++ Schwerer Unfall auf der A113 mit fünf Fahrzeugen und sechs Verletzten +++

Auf der A113 Fahrtrichtung Berlin hat sich gegen 22.45 Uhr in Höhe des Flughafens Schönefeld und der Anschlussstelle Schönefeld-Süd ein schwerer Unfall mit insgesamt fünf Fahrzeugen ereignet. Dabei wurden sechs Personen verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. An drei der Fahrzeuge entstand Totalschaden. Die Autobahn war an der Unfallstelle etwa 90 Minuten voll gesperrt.

Ein Kleintransporter fuhr aus bisher unbekannter Ursache auf einen Kleinwagen auf, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Polo stieß daraufhin gegen die Leitplanke. Als die Fahrer die Unfallstelle absichern wollten, rasten drei weitere Fahrzeuge ungebremst in die Unfallstelle. Die A113 war während der Unfallaufnahme voll gesperrt. In der Nacht war sie wieder komplett befahrbar.

+++ Dreijähriger auf Laufrad in Friedrichshain von Auto erfasst +++

Am Dienstagnachmittag ist ein Kind bei einem Verkehrsunfall in Friedrichshain schwer verletzt worden. Ein 62-jähriger Mann fuhr kurz nach 16 Uhr mit einem Mercedes auf der Lichtenberger Straße in Richtung Straußberger Platz, als der dreijährige Junge von rechts in Höhe der Weydemeyerstraße mit einem Laufrad auf die Fahrbahn gefahren sein soll. Das Kind wurde vom Auto erfasst. Durch den Aufprall flog der Junge mehrere Meter durch die Luft, stürzte auf die Fahrbahn und erlitt schwere Verletzungen am Rumpf. Rettungskräfte brachten das Kind und seinen 34 Jahre alten Vater in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

+++ Führerschein auf Probe: 21-Jähriger rast mit 205 km/h über Stadtautobahn +++

Mittwoch früh ist ein Autofahrer in Schöneberg über die Stadtautobahn gerast. Gegen 3.10 Uhr bemerkte eine Zivilstreife den Mann kurz hinter der Anschlussstelle Innsbrucker Platz, der mit einem Audi auf der A100 in Richtung Autobahndreieck Funkturm unterwegs war. Seine Fahrt wurde per Video aufgezeichnet und eine Geschwindigkeit von 205 km/h bei erlaubten 80 Stundenkilometern gemessen. An der Anschlussstelle Hohenzollerndamm wurde der Wagen dann gestoppt und der Fahrer kontrolliert. Den 22-Jährigen erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 1360 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot. Darüber hinaus leiteten die Beamten ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann, der sich noch innerhalb seiner Führerschein-Probezeit befindet, entlassen.

+++ Mustang-Fahrerin rammt in Kreuzberg beim Wenden Rollerfahrer +++

Dienstagabend ist ein Rollerfahrer bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg schwer verletzt worden. Der 25-Jährige fuhr gegen 20.20 Uhr auf der Köpenicker Straße in Richtung Bethaniendamm. Als er den vor ihm fahrenden Ford Mustang einer 29-Jährigen überholte, wendete die Frau zeitgleich. Bei dem Zusammenstoß stürzte der Rollerfahrer und erlitt dabei schwerste Kopf- Rumpf- und Beckenverletzungen. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Verletzen in eine Klinik. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Zur Verkehrsunfallaufnahme musste die Köpenicker Straße zwischen Manteuffelstraße und Bethaniendamm bis 20.50 Uhr komplett gesperrt bleiben.

+++ Unfallfahrer flüchtet in Westend zu Fuß über die Stadtautobahn +++

Ein Auffahrunfall hat am Dienstagnachmittag in Westend auf der A100 in Richtung Nord für einen kilometerlangen Stau gesorgt. Ein 24-Jähriger war mit einem Fiat auf der mittleren Spur auf der Rudolf-Wissell-Brücke unterwegs, als er gegen 17.40 Uhr auf den VW einer 39 Jahre alten Autofahrerin auffuhr. Verletzt wurde niemand. Nach einem kurzen Gespräch mit der VW-Fahrerin flüchtete der 24-Jährige zwischen den langsam rollenden Fahrzeugen hindurch zu Fuß in Richtung Spandauer Damm. Dabei bedachte Mann nicht, dass die Autobahn durch die Verkehrsleitzentrale per Kameras beobachtet wird und sein Fluchtweg verfolgt wurde.

Als eine Autobahnstreife der Polizei den 24-Jährigen fast erreicht hatte, versteckte sich der Mann hinter einem Transporter. Auch das zeichnete die Kamera auf. Die Beamten nahm ihn fest und brachten ihn zum Unfallort zurück. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er nicht im Besitz eines gültigen Führerscheines ist und der Verdacht besteht, dass er unter Drogen stand. Der 24-Jährige wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht, wo er sich einer Blutentnahme unterziehen musste.Er muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinwirkung sowie Verkehrsunfallflucht verantworten

+++ Fußgängerin wird bei Unfall mit Tram durch die Luft geschleudert +++

Bei einem Unfall in Mitte ist am Dienstagvormittag eine Frau schwer verletzt worden. Die 24-Jährige überquerte gegen 10 Uhr die Straßenbahngleise an der Friedrichstraße kurz hinter der Claire-Waldoff-Straße und wurde von einer Straßenbahn der Linie M1 erfasst, die in Richtung Reinhardtstraße fuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Frau durch die Luft geschleudert und schlug auf den Boden. Rettungskräfte brachten sie mit schweren Kopf-, Rumpf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Auch der 57 Jahre alte Straßenbahnfahrer wurde in einer Klinik behandelt. Die Polizei ermittelt den Unfallhergang.

+++ Razzia in Schöneberg - Vier Lokale geschlossen +++

Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes in Schöneberg haben Polizisten gemeinsam mit Mitarbeitenden des Bezirksamtes und der Steuerfahndung in der vergangenen Nacht insgesamt acht Gaststätten und eine Bar kontrolliert. Dabei stellten die Beamten unter anderem Verstöße wegen unerlaubten Glücksspiels, Urkundenfälschung sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz und die Spielverordnung fest. Vier Lokale an der Innsbrucker Straße, Dominicusstraße, Kolonnenstraße und Potsdamer Straße wurden geschlossen.

+++ Polizisten löschen in Hellersdorf Flammen an Auto +++

Polizisten haben am Dienstagabend Flammen an einem geparkten Opel in Hellersdorf gelöscht. Zwei Frauen im Alter von 24 und 25 Jahren hatten gegen 20.20 Uhr an der Etkar-Andre-Straße Ecke John-Heartfield-Straße das Feuer an einem Reifen des Wagens bemerkt und Polizei und Feuerwehr gerufen. Die Polizisten bekämpften den Brand mit einem Feuerlöscher, sodass ein Einschreiten der Feuerwehr nicht mehr nötig war und ein Übergreifen des Feuers auf den kompletten Wagen verhindert werden konnte. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, führt nun ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

+++ Maskierte überfallen Zeitungsläden in Hellersdorf und Kaulsdorf +++

Am Dienstagnachmittag sind zwei Zeitungsläden überfallen worden. Ein Maskierter stürmte gegen 14.20 Uhr in einen Zeitungsladen am Mädewalder Weg in Kaulsdorf, bedrohte eine 50 Jahre alte Mitarbeiterin mit einem Messer und forderte von einer ebenfalls anwesenden 68 Jahre alten Angestellten Geld. dann flüchtet der Täter mit seiner beute. Gegen 17.30 Uhr betrat ein ebenfalls Maskierter einen Kiosk an der Ludwigsluster Straße in Hellersdorf und verlangte unter Vorhalten eines Messers von einer 58 Jahre alte Mitarbeiterin Geld und Zigaretten. Anschließend flüchtete er.