Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Gasaustritt in Wohnhaus - Haus evakuiert

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Dienstag, 25. Februar 2020

Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild)

Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild)

Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto

+++ Gasaustritt in Wohnhaus in Schöneberg - Haus evakuiert und Heizung aus +++

Wegen eines Gasaustritts in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Schöneberg ist das Gebäude am Dienstag für drei Stunden geräumt worden. Danach durften die Bewohner wieder in ihre Wohnungen. „Die Gefahr ist vorbei und die Bewohner dürfen wieder rein, aber das Gas bleit abgestellt“, sagte ein Sprecher der Energieversorgers Gasag am Nachmittag.

In einem Keller in dem Gebäude in der Luitpoldstraße war es zu dem Gas-Austritt gekommen, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzt wurde niemand. Das Gebäude wurde mit Drucklüftern belüftet. Im Haus würden undichte Stellen in den Leitungen vermutet. Die Betreiber der Hausverteileranlage müsste nun die Stelle finden.

Bereits am Montagabend war in Berlin-Charlottenburg Gas vor einem Wohngebäude ausgetreten. Das Haus wurde evakuiert und die Bewohner konnten in der Nacht in ihr Haus zurückkehren. Grund für das Leck war ein Kurzschluss an einer Stromleitung. Die dadurch entstandenen hohen Temperaturen beschädigten die Gasleitung, so der Sprecher.

+++ Wolf bei Autounfall in Herzberg getötet +++

Ein Wolf ist einer Autofahrerin auf der Bundesstraße 101 in der Nähe von Herzberg (Elbe-Elster) vor den Wagen gelaufen und dabei getötet worden. Die Frau sei bei dem Unfall am frühen Dienstagmorgen unverletzt geblieben, teilte die Polizei mit. Für die Bergung des Wolfs wurde das Landesumweltamt informiert. Wölfe sind in Deutschland streng geschützt Tiere. Seit 1990 wurden laut der Behörde in Brandenburg mehr als 150 tote Wölfe gemeldet; 19 davon wurden illegal geschossen, die anderen starben im Straßenverkehr oder durch sonstige Umstände.

+++ Wohnungstür in Neukölln in Brand - Rauchmelder weckt Bewohner +++

In einem Wohnhaus im Berliner Ortsteil Neukölln ist eine Wohnungstür vermutlich in Brand gesetzt worden. Das Feuer brach am Dienstagmorgen gegen 6.25 Uhr am Weigandufer aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. „Wie wichtig Rauchmelder sind, zeigte sich bei einem Wohnungsbrand heute Morgen“, hieß es in einem Tweet der Feuerwehr. Bevor der Rauch in die Schlafzimmer der Wohnung drang, wurden die Bewohner durch das Piepen der Rauchmelder geweckt und konnten sich dadurch auf den Balkon retten. Die Flammen wurden von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht. Verletzte gab es demnach keine.

+++ Liebigstraße: Papiertonne brennt und beschädigt Auto +++

Am frühen Dienstagmorgen hat in Friedrichshain eine Papiertonne gebrannt und ein Auto beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte ein Postbote gegen 4 Uhr eine in Flammen stehende Mülltonne auf einem Gehweg der Liebigstraße und alarmierte die Feuerwehr. Die Feuerwehrleute löschten die mittlerweile vollständig niedergebrannte Tonne. Ein Skoda, welcher im unmittelbarer Nähe des Feuers stand, wurde leicht an der hinteren Stoßstange beschädigt. Für die Zeit der Löscharbeiten war die Liebigstraße zwischen der Rigaer Straße und der Bänschstraße gesperrt. Das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Festnahme nach Autodiebstahl in Pankow +++

Ein Polizeibeamter außer Dienst hat am Montagnachmittag einen mutmaßlichen Autodieb im Pankower Ortsteil Rosenthal festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, stellte der Beamte gegen 14.40 Uhr den am selben Tag als gestohlen gemeldeten Nissan im fließenden Verkehr an der Blankenfelder Chaussee/Rosenthaler Weg fest. Er setzte sich mit seinem eigenen Fahrzeug vor den Wagen und zwang den Fahrer dadurch zum Anhalten. Der Polizist nahm den 21-jährigen mutmaßlichen Dieb fest und übergab ihn seinen Kollegen. Im gestohlenen Nissan wurden unter anderem Einbruchswerkzeug und Kennzeichen eines anderen Autos gefunden. Der 21-Jährige wurde einem Fachkommissariat übergeben.

+++ Zwei 16-Jährige nach versuchtem Einbruch festgenommen +++

In der Nacht zu Dienstag hörte ein Anwohner in Niederschönhausen einen lauten Knall aus Richtung eines Lokals und rief die Polizei. Als die Zivilstreife gegen 0.45 Uhr bei dem Restaurant in der Grabbeallee eintraf, bemerkte sie in einem Hauseingang neben der zersplitterten Schaufensterscheibe des Restaurants zwei Jugendliche und nahm sie fest. Die beiden 16-Jährigen wurden in ein Polizeigewahrsam gebracht. Danach wurden sie nach Rücksprache mit ihren Erziehungsberechtigten entlassen. Bei einem der Festgenommenen fanden die Beamten bei der Durchsuchung ein Einhandmesser sowie ein Tütchen Marihuana und beschlagnahmten beides. Er muss sich nun wegen des Verdachts des versuchten schweren Diebstahls, Verstoß gegen das Waffengesetz und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

+++ Unfall auf der Warschauer Brücke - Tram M10 am Morgen unterbrochen +++

Nach einem Unfall auf der Warschauer Brücke in Friedrichshain ist es am Dienstagvormittag zu Einschränkungen bei der Tramlinie M10 gekommen. Die Linie sei bis Revaler Straße zurückgezogen worden, meldet die Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) unter Berufung auf die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Autofahrer mussten in Richtung Kreuzberg mit Stau und einer längeren Fahrzeit von etwa 20 Minuten rechnen. Gegen 9.15 Uhr wurde die Unfallmeldung aufgehoben.

+++ Defekte Gasleitung: Bewohner können zurück in Wohnungen +++

Nach dem Abdichten einer defekten Gasleitung in der Wundtstraße in Charlottenburg konnten die Bewohner in der Nacht in ihr Haus zurückkehren. Das Leck hatte am Abend Feuerwehr und Gasag auf den Plan gerufen. Vor dem Wohngebäude sei Gas aus dem Rohr getreten, das auch in das Haus führe, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Leitung wurde freigelegt und von der Gasag repariert. Alle Sperren seien aufgehoben worden und die Bewohner konnten zurück in das Haus, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Dienstagmorgen. Zehn Bewohner hatten zuvor in einem benachbarten Café Unterschlupf gefunden und waren dort von der Feuerwehr betreut worden.