Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Auto prallt in Kreuzberg gegen Laterne

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonnabend, 22. Februar 2020.

Unfall an der Gitschiner Straße in Kreuzbeg: Feuerwehrleute schieben das Unfallauto von der Straße.

Unfall an der Gitschiner Straße in Kreuzbeg: Feuerwehrleute schieben das Unfallauto von der Straße.

Foto: Thomas Peise

+++ Auto prallt in Kreuzberg gegen Laterne ++++

Am Samstagabend ist ein Auto an der Gitschiner Straße in Kreuzberg gegen eine Laterne gefahren und dabei schwer beschädigt worden. Die Feuerwehr brachte eine Person ins Krankenhaus. Die Straße wurde während der Aufräumarbeiten ab Prinzenstraße in Richtung Osten gesperrt.

+++ BMW-Fahrerin kracht erst gegen Poller und dann gegen Ampel +++

Bei einem Unfall an der Bundesallee Ecke Hohenzollerndamm in Wilmersdorf ist die Fahrerin eines BMW verletzt worden. Die Frau raste gegen 3.10 Uhr mit ihrem Auto zunächst gegen einen Poller. Im Anschluss wurde der BMW gegen ein Halteverbotsschild geschleudert. Die 38-Jährige kam mit Hämatomen, Hautabschürfungen und einem Knochenbruch in ein Krankenhaus. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,8 Promille.

+++ Männer stürzen sich mit Messern auf 25-Jährigen +++

Ein 25-Jähriger ist in der Nacht in Altglienicke durch Messerstiche in sein linkes Bein verletzt worden. In einem Imbissrestaurant an der Ortolfstraße waren mehrere Männer in Streit geraten. Als der Streit vor dem Imbiss weiterging, flüchtete der 25-Jährige. Mehrere Männer folgten ihm. Als der Mann an der Siriusstraße stürzte, stachen seinen Angaben zufolge fünf der Verfolger mit Messern auf sein Bein ein. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den stark blutenden 25-Jährigen nach einer notärztlichen Versorgung am Ort zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

+++ Nach Besäufnis im Park Mann gegen den Kopf getreten +++

Ein 22-Jähriger ist in der Nacht im Müsinger Park in Spandau schwer verletzt worden. Der Mann hatte bis etwa 3.30 Uhr mit drei anderen Männern ausgiebig gezecht. Im Anschluss wurde er von seinen Trinkkumpanen so heftig geschlagen, dass er zu Boden ging. Die Tatverdächtigen sollen den am Boden Liegenden mehrfach gegen den Kopf getreten haben und dann geflüchtet sein. Der 22-Jährige erlitt einen Joch- und Nasenbeinbruch und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

+++ Polizeiauto mit Steinen beworfen +++

Ein Polizeiwagen ist in Friedrichshain mit Steinen beschädigt worden. Die Objektschutzmitarbeiter hatten am Freitagabend in der Rigaer Straße einen kurzen Stopp eingelegt, als plötzlich Steine gegen den Wagen flogen, wie eine Sprecherin mitteilte. Demnach wurde dabei die Frontscheibe beschädigt, der Rückspiegel sei abgefallen. Woher die Steine geworfen wurden, war nach Polizeiangaben zunächst unklar. „Die Fallrichtung war eher von oben“, ein Täter war jedoch nicht zu sehen. Einer der Polizisten habe über Augenschmerzen geklagt. Er wurde im Krankenhaus auf eventuelle Glassplitter untersucht. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

+++ Keine Zigarette - Mann schlägt mit Machete zu +++

En Mann soll am Freitagabend gegen 22.50 Uhr am Mehringplatz in Kreuzberg zwei 19 und 20 Jahre alte Männer mit einer Machete angegriffen haben. Nach bisherigen Erkenntnissen sprach der Unbekannte, der in Begleitung eines weiteren Mannes war, zunächst die Männer an und fragte sie nach Feuer sowie Zigaretten. Beide verneinten das. Daraufhin soll der Unbekannte dem Älteren mit der Machete auf den Kopf geschlagen und den Jüngeren, der einen Schlag abwehren wollte, an einem Unterarm verletzt haben. Anschließend flüchteten der Angreifer und sein Begleiter mit einem Auto. Die Angegriffenen erlitten Schnittverletzungen und kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Alkoholisierter Mann beleidigt Paar homophob +++

Wegen Beleidigungen, Volksverhetzung und versuchten Körperverletzungen wird seit der vergangenen Nacht gegen einen 34-Jährigen ermittelt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der alkoholisierte Mann zunächst gegen 23 Uhr am S-Bahnhof Wollankstraße in Pankowzwei Männer homophob beleidigt und versucht, mit einer Flasche zu schlagen. Zudem hatte er nach Angaben des Paars versucht, nach den beiden zu treten. Als wenig später Polizisten eintrafen, beleidigte der Mann diese ebenfalls umgehend. Er verhielt sich aggressiv und weigerte sich zunächst, seine Personalien zu nennen oder Personalpapiere auszuhändigen. Während der Befragung des Mannes durch die Polizei gab dieser mehrfach volksverhetzende Aussagen von sich. Die Beamten legten ihm Handschellen an und brachten ihn aufs Revier, wo er seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen konnte.

+++ Carsharing-Autos angezündet, auch Firmenfahrzeug brennt+++

Am frühen Sonnabendmorgen brannte an der Naunynstraße in Kreuzberg das E-Auto eines Carsharing-Anbieters. Eine Frau hatte gegen 5 Uhr Polizei und Feuerwehr alarmiert. Sie hatte gesehen, wie aus dem VW Flammen schlugen. Feuerwehrleute löschten den Brand an dem E-Auto und an einem BMW, der vor dem Wagen geparkt war. Das LKA ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Auch in Mitte brannte am Morgen ein Auto. In der Singerstraße bemerkte eine Anwohnerin gegen 7.40 Uhr Rauch und Flammen und alarmierte die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr löschte einen in Vollbrand stehenden VW-Transporter sowie einen Anhänger und zwei Holzpaletten. Ein Brandkommissariat ermittelt.

+++ Frau stirbt bei Unfall nahe Briesen +++

Bei einem Unfall auf der Autobahn 12 ist nahe Briesen (Landkreis Oder-Spree) ine 48-jährige Frau tödlich verletzt worden. Vier Menschen wurden nach Angaben eines Polizeisprechers vom Samstag außerdem verletzt. Die tote Frau und drei der vier Verletzten gehörten zu einer Familie - darunter war auch ein Kind. Nach ersten Erkenntnissen fuhr das Auto, in dem auch die später tödlich Verletzte saß, in einen Kleinlasttransporter. Ein Insasse im Kleintransporter wurde ebenfalls verletzt. Der genaue Unfallhergang war zunächst unklar. Die Autobahn war in Richtung Polen vorläufig gesperrt.

+++ Polizei stoppt Auto nach Unfallflucht und findet Drogen +++

Ein Mann ohne Führerschein ist nach einer Unfallflucht in einem Auto mit Drogen in Reinickendorf gestoppt worden. Sein Beifahrer wurde bereits wegen eines Haftbefehls gesucht, wie die Beamten am Samstag mitteilten. Der Wagen fiel den Polizisten demnach am Freitagabend an der Lindauer Allee auf. Drei Stunden zuvor soll das Auto an einer Tankstelle an der Prinzenallee in Gesundbrunnen rückwärts einen anderen Wagen gerammt haben.

Der 24-Jährige hat den Angaben zufolge keinen Führerschein und keine Haftpflichtversicherung für den Wagen. Auf der Rückbank lagen in Portionen abgepackte Drogen. Der ebenfalls 24 Jahre alte Beifahrer wurde festgenommen, weil er per Haftbefehl gesucht wurde. Die Beamten vermuten, dass der Fahrer unter Drogen stand. Der Wagen wurde beschlagnahmt.