Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Lkw-Fahrer prallt gegen Baum - Verletzte

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 21. Februar 2020.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Lkw-Fahrer prallt gegen Baum - zwei Verletzte +++

Bei einem Unfall in Plänterwald (Treptow-Köpenick) am Freitagmorgen gegen acht Uhr sind zwei Personen verletzt worden. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer kam am Dammweg aus noch nicht geklärter Ursache von der Straße ab und krachte gegen einen Baum. Das Grünflächenamt musste den umgekippten Baum zerlegen. Auch weitere Pkws wurden beschädigt. Der Lkw wird durch eine Privatfirma geborgen. Wie die Berliner Feuerwehr mitteilte, waren 20 Kräfte mit sieben Fahrzeugen im Einsatz.

+++ Autofahrer fährt auf Transporter auf - nicht ansprechbar +++

Ein Autofahrer musste am Donnerstagmittag nach einem Unfall in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Wie die Polizei am Freitagnachmittag mitteilte, war der 59 Jahre alte Fahrer eines Transporters kurz nach 13 Uhr auf der rechten Spur des Saatwinkler Damms in Charlottenburg unterwegs, als ein 61-Jähriger mit seinem Opel von hinten auffuhr. Der Opel-Fahrer war zwar nicht bewusstlos, laut Polizei aber auch nicht ansprechbar und konnte nicht selbstständig aus dem Auto steigen. Der Saatwinkler Damm wurde während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme kurzzeitig gepserrt.

+++ Drogenkuriere in Neukölln festgenommen ++

In der Nacht zu Freitag gegen ein Uhr sind zwei Drogenkuriere in Neukölln festgenommen worden. Zuvor fiel den Zivilpolizisten im Bereich Manitiusstraße/Nansenstraße ein roter Audi auf. Aus dem Auto stieg der 23 Jahre alte Beifahrer aus und lief die Manitiusstraße suchend auf und ab. Die Zivilpolizisten wollten den 23-Jährigen überprüfen und gaben sich als Beamte zu erkennen. Der 23-Jährige ergriff die Flucht, konnte aber kurz darauf gestellt werden. Der Fahrer bemerkte die Festnahme und fuhr in Richtung Maybachufer davon. Dort wurde er von weiteren Polizisten gestoppt. Bei der Durchsuchung der Männer wurden Drogen, Bargeld und ein Einhandmesser entdeckt. Im Fahrzeug und in den Wohnungen der Männer wurden weitere Drogen gefunden. Es handelte sich augenscheinlich um Kokain und Cannabis. Gegen beide wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Rauschgift eingeleitet. Zudem muss sich der Fahrer des Audis wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

+++ Haftbefehle gegen zwei Räuber vollstreckt +++

Nach intensiven Ermittlungen sind am Freitagmorgen gegen sieben Uhr Haftbefehle gegen zwei Räuber vollstreckt worden. Ein 20-Jähriger wurde in seiner Kreuzberger Wohnung festgenommen - der 17-Jährige in Wilhelmstadt (Spandau). Diese beiden Wohnungen sowie eine Nebenwohnung des 20-Jährigen in Staaken wurden durchsucht, teilte die Polizei mit. Einsatzkräfte fanden die mutmaßliche Tatbekleidung, ein Messer, erbeutete Gegenstände sowie diverse Ausweise und Scheckkarten.

Der 20-Jährige und der 17-Jährige sollen seit Mitte Januar mindestens neun Raubtaten begangen haben. Das Duo soll ausschließlich an Wochenenden in den Abend- und Nachtstunden mit der U-Bahn unterwegs gewesen sein, um nach Personen Ausschau zu halten, die überfallen werden könnten. Den Personen sollen sie ein Messer vorgehalten oder in den Schwitzkasten genommen haben. Das Duo soll auch Personen genötigt haben, Geld von einem Automaten abzuheben.

Bei den jüngsten Taten sollen sie die Überfallenen sogar in deren Wohnungen begleitet haben, um Anwesende auch zu berauben beziehungsweise Wertgegenstände aus den Wohnungen zu entwenden. Dabei sollen auch Ausweispapiere gestohlen oder fotografiert worden sein. Damit wurden die Beraubten bedroht, nicht die Polizei einzuschalten, da sonst die Familien mit Repressalien zu rechnen hätten.

+++ Betrunkener geht mit Gewehr in Supermarkt - Festnahme +++

Ein Betrunkener mit einem Gewehr vor der Brust hat Donnerstagnachmittag gegen 15.15 Uhr einen Supermarkt an der Forckenbeckstraße in Schmargendorf (Charlottenburg-Wilmersdorf) betreten. Der 30-Jährige wollte dort einkaufen. Als Polizisten den Mann im Kassenbereich festnehmen wollten, leistete er Widerstand. Neben dem Luftdruckgewehr wurden auch eine Schreckschusspistole sowie Munition für beide Waffen sichergestellt. In einem Polizeigewahrsam wurde ihm Blut abgenommen - außerdem wurden seine Personalien aufgenommen. Danach wurde er wieder entlassen. Der Mann muss sich nun wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Die Polizei prüft zudem einem Sprecher zufolge, ob die Tat womöglich einen politischen Hintergrund hat. Bei der Durchsuchung sei festgestellt worden, dass der vorübergehend Festgenommene rechte Symbole als Tattoos an seinem Köper trug. Es werde deshalb davon ausgegangen, dass er eine rechte Gesinnung habe. Bei der Tat habe er sich jedoch nicht rechtsextrem geäußert. Der Staatsschutz ermittelt.

+++ Autofahrer kann nicht mehr ausweichen: Frau in Neukölln erfasst +++

Eine Fußgängerin hat bei einem Unfall am Donnerstagabend in Neukölln Rumpfverletzungen erlitten. Die 52-Jährige betrat kurz nach 18.30 Uhr die Hermannstraße und wurde von einem 38 Jahre alten Autofahrer erfasst, der nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen konnte. Während die Polizei den Unfall aufnahm, sammelten sich Familienangehörigen der Verletzten und erschwerten die polizeilichen Maßnahmen. Weitere Beamte mussten zum Unfallort kommen. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Mercedes-Fahrer erlitt einen leichten Schock. Wegen der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme blieb die Hermannstraße zwischen der Biebricher Straße und dem Hermannplatz kurzzeitig gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

++ Versuchter Diebstahl in Kreuzberg: Mann wurde mit Haftbefehl gesucht +++

Eine 56-Jährige Frau hat Donnerstagabend gegen 23.45 Uhr in Kreuzberg bei einem Überfall Verletzungen am Rumpf sowie an den Armen und Beinen erlitten. Zuvor versuchte ein 44-Jähriger, ihr die Handtasche zu entreißen. Die Frau hielt die Handtasche fest und wurde vom 44-Jährigen zu Boden geschubst. Ein 38 Jahre alter Zeuge kam der Frau zu Hilfe. Er hielt den Tatverdächtigen fest. Polizisten stellten bei der Überprüfung fest, dass gegen den Mann bereits ein Haftbefehl wegen Diebstahls bestand. Er wurde in ein Gewahrsam gebacht. Die weiteren Ermittlungen führt nun das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5.

+++ Autofahrerin erfasst in Mariendorf beim Wenden einen Motorradfahrer +++

Ein 19 Jahre alter Motorradfahrer hat bei einem Unfall in Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) am Donnerstagabend gegen 19.35 Uhr schwere Kopf- und Rumpfverletzungen erlitten. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, ist er nicht in Lebensgefahr. Eine 54 Jahre alte BMW-Fahrerin fuhr vom Fahrbahnrand auf die Ullsteinstraße und wollte auf dem Mittelstreifen wenden. Dabei erfasste sie den Kradfahrer, der von der Gradestraße aus kommend in Richtung Mariendorfer Damm unterwegs war. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 4 übernimmt die weiteren Ermittlungen.

+++ Mitsubishi mit Fake-Kennzeichen beschlagnahmt +++

In Neukölln ist am Donnerstagabend ein Mitsubishi mit einem Fake-Kennzeichen sichergestellt worden. Auf den Plaketten steht sogar in kleiner Aufschrift das Wort "Fake". Zudem war das Fahrzeug mit der Zulassungsplakette aus der Stadt Nürnberg versehen, trug aber "KU" für Kulmbach im Kennzeichen.

Kulmbach ist rund 120 Kilometer von Nürnberg entfernt, das Kürzel wird nur vom dortigen Landratsamt vergeben. Mehr darüber lesen Sie hier.

+++ Autoanhänger in Flammen - Verdacht auf Brandstiftung +++

In Charlottenburg ist am frühen Freitagmorgen ein Autoanhänger in Brand geraten. Wie eine Polizeisprecherin sagte, bestehe der Verdacht auf Brandstiftung. Ein Anwohner bemerkte gegen 2.00 Uhr das Feuer und alarmierte die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr löschte die Flammen, bevor sie auf andere Wagen übergreifen konnten. Die Schadenshöhe blieb zunächst unklar. Verletzt wurde niemand.

+++ Rentner fährt auf Lastwagen auf und stirbt +++

Ein Autofahrer ist auf der Bundesstraße B167 in der Nähe von Schorfheide (Barnim) ungebremst auf einen Lastwagen aufgefahren und dabei ums Leben gekommen. Seine Beifahrerin kam nach dem Unfall am Freitagnachmittag schwer verletzt ins Krankenhaus, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte. Warum der Anfang Siebzigjährige auf den Lkw fuhr, war zunächst unklar. Auch medizinische Ursachen würden geprüft, erklärte die Sprecherin.