Berlin-Neukölln

Mitsubishi mit Fake-Kennzeichen rast vor Polizei davon

In Neukölln ist ein Mitsubishi mit einer "Fake"-Plakette von der Polizei beschlagnahmt worden. Die Insassen konnten flüchten.

Auf der Hermannstraße stoppte die Polizei einen Autofahrer mit einem Fake-Kennzeichen.

Auf der Hermannstraße stoppte die Polizei einen Autofahrer mit einem Fake-Kennzeichen.

Foto: Morris Pudwell

Einsatz in Neukölln: Polizisten des Abschnitts 55 fiel am Donnerstagabend gegen 21 Uhr ein blauer Mitsubishi auf. Sie wollten das Fahrzeug auf der Hermannstraße kontrollieren. Doch der Fahrer des Wagens gab Gas und raste durch den Schillerkiez davon. An der Herrfurthstraße verlor er allerdings in der Linkskurve auf die Oderstraße die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Mitsubishi krachte gegen einen Zaun am Tempelhofer Feld.

Nur wenige Sekunden später kam der Einsatzwagen mit Blaulicht und Martinshorn an die Unfallstelle. Diese Zeit nutzten die beiden Insassen, um die Flucht in unbekannte Richtung zu ergreifen.

Mitsubishi in Neukölln beschlagnahmt: Auf den Plaketten stand das Wort "Fake"

Vor Ort stellte sich dann heraus, dass die Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehören. Die Plaketten am Fahrzeug sind gefälscht. Auf den Plaketten steht sogar in kleiner Aufschrift das Wort "Fake". Zudem war das Fahrzeug mit der Zulassungsplakette aus der Stadt Nürnberg versehen, trug aber "KU" für Kulmbach im Kennzeichen. Kulmbach ist rund 120 Kilometer von Nürnberg entfernt, das Kürzel wird nur vom dortigen Landratsamt vergeben.

Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Nach den Insassen wird gefahndet. Mitarbeiter des Tempelhofer Felds richteten provisorisch den Zaun.