Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mann in Lokal mit Waffe bedroht

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Donnerstag, 20. Februar 2020.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

+++ Mann in Lokal in Wedding mit Waffe bedroht und geschlagen +++

Ein 33-jähriger Mann ist am Mittwochabend gegen 22 Uhr in einem Lokal an der Reinickendorfer Straße in Wedding (Mitte) von drei Maskierten angegriffen worden. Er erlitt stark blutende Gesichts- und Kopfverletzungen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, sollen sie den 33-Jährigen mit Pfefferspray besprüht und mit Fäusten geschlagen haben. Einer der Angreifer soll den Gast mit einer Schusswaffe bedroht und ihn mit dieser Waffe mehrmals auf den Kopf geschlagen haben. Unter Schlägen soll das Trio versucht haben, den 33-Jährigen aus dem Lokal zu zerren. Plötzlich sollen die Schläger von dem Mann abgelassen haben und flüchteten mit einem Pkw in unbekannte Richtung. Weitere Gäste wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an und wurden von einem Fachkommissariat der Direktion 1 übernommen.

+++ Drogendealer in Charlottenburg festgenommen +++

Ein 57 Jahre alter Drogendealer ist Mittwochmittag in Charlottenburg festgenommen worden. Nachdem Einsatzkräfte einen Hinweis bekommen hatten, beobachteten sie gegen 13.10 Uhr, wie der Mann auf dem Karl-August-Platz einem 35-Jährigen etwas übergab. Als die Beamte den 35-Jährigen überprüfen wollten, weigerte er sich. Die Polizisten brachten ihn zu Boden und fesselten ihn. Bei der Durchsuchung wurden zwei Tütchen mit weißem Pulver gefunden. Bei einer weiteren Überprüfung des Drogenhändlers wurden Bargeld und drei Tütchen mit weißem Pulver entdeckt. Auch bei der Wohnungsdurchsuchung wurden Bargeld und Drogen gefunden. Insgesamt wurden 20 Gramm Kokain und mehrere Hundert Euro beschlagnahmt. Dem Drogendealer erwartet ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Kokain. Gegen den Käufer wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen des Erwerbes von Rauschgift eingeleitet

+++ Zwei zeitgleiche Unfälle wegen Glätte in Bernau - zwei Verletzte +++

Durch Glätte sind bei zwei zeitgleich ablaufenden Unfällen auf der Bundesautobahn 11 zwei Menschen verletzt worden. An der Anschlussstelle Bernau Nord geriet am Mittwoch ein Auto ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Insassen im Alter von 31 und 59 Jahren wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die an der Unfallstelle vorherrschende Straßenglätte führte etwa zeitgleich zu einem zweiten Verkehrsunfall. Ein 33-jähriger Autofahrer kam an der Anschlussstelle ebenfalls ins Schleudern und kollidierte mit der rechten Schutzplanke. Laut Polizei blieb er jedoch unverletzt.

+++ Schlägerei in Charlottenburg: Mehrere Verletzte +++

In Charlottenburg haben sich Mittwochmittag mehrere Personen geprügelt. Als die Polizei gegen 13.40 Uhr an der Kaiser-Friedrich-Straße eintraf, waren nur noch ein 24-Jähriger und 34-Jähriger da. Der Jüngere hatte Verletzungen am Oberkörper. Er gab an, mit einer Flasche oder einem Messer attackiert worden zu sein. Die Angreifer sollen in Richtung Kantstraße geflüchtet sein. Die Polizisten bemerkten bei der Suche nach den Angreifern zwei Männer, die Blut an der Kleidung hatten und ebenfalls verletzt waren. Der 29-Jährige und 31-Jährige wurden festgenommen. Nachdem ihre Verletzungen versorgt waren, wurden sie der Kriminalpolizei übergeben. Die beiden Männer machten keine Angaben zu dem Ablauf und den möglichen Hintergründen der Schlägerei. Die beiden Festgenommenen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen des Fachkommissariats der Direktion 2 dauern an.

+++ Tram und Auto kollidieren in Köpenick +++

Eine Straßenbahn und ein Pkw sind am Mittwochabend auf der Mahlsdorfer Straße in Köpenick zusammengestoßen. Dabei erlitt eine Person Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Pkw entstand Sachschaden. Die Feuerwehr räumte die Unfallstelle. Der Tramverkehr war für rund 40 Minuten unterbrochen.

+++ Zivil-Polizeiauto erfasst Fußgängerin +++

Ein Zivilstreife der Polizei war mit Blaulicht und Sirene unterwegs zu einer Körperverletzung zum Innsbrucker Platz in Schöneberg. Das Fahrzeug fuhr auf der Rheinstraße. An der Ecke Hedwigstraße betrat eine dunkel gekleidete Frau plötzlich die Fahrbahn und wurde von dem Zivilfahrzeug angefahren. Dabei wurde sie von einem der Außenspiegel am Kopf getroffen. Die Frau erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Unfalldienst der Polizei sowie ein Gutachter haben an der Unfallstelle die Ermittlungen übernommen.

+++ Hauswand in Alt-Treptow beschmiert +++

In Alt-Treptow ist eine Hauswand beschmiert worden. Am Mittwoch bemerkte gegen acht Uhr eine 46 Jahre alte Mitarbeiterin eines Kiezladens die Schmierereien an der Fassade des Hauses an der Karl-Kunger-Straße. Die Schmierereien wurden durch die Wohnungsbaugesellschaft entfernt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Person stirbt in Feuer in Neu Zittau +++

Ein Wohnwagen brannte am frühen Donnerstagmorgen auf einem Gelände für alternatives Wohnen am Kesselberg in Neu Zittau im Landkreis Oder-Spree. Während der Löscharbeiten fanden Feuerwehrleute eine verbrannte Person. Andere Bewohner hatten vorher schon versucht, mit Feuerlöschern den Brand zu bekämpfen. Das Feuer war nach gut einer Stunde gelöscht. Zur Brandursache sowie zur Identität des oder der Toten war am Donnerstagmorgen nichts bekannt. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

+++ Obdachlose entzünden Lagerfeuer unter Warschauer Brücke +++

Einsatz für die Feuerwehr in Friedrichshain: Unter der Warschauer Brücke entzündeten Obdachlose ein Lagerfeuer. Gegen 21.45 Uhr nahmen Passanten von der Brücke aus Brandgeruch und Rauchschwaden wahr. Mehrere Notrufe gingen bei der Polizei und Feuerwehr ein. Polizisten stellten unter der Warschauer Brücke eine Menschenansammlung fest, woraufhin die Beamten Verstärkung anforderten. Auch Diensthunde wurden hinzugeholt.

Die Gruppe hatte eine Schubkarre aus Metall und zwei Gummireifen mit Holz befüllt und ein Feuer entfacht. Die Polizisten forderten die Personen auf, den Brand zu löschen. Dem kamen sie aber offenbar nur sehr widerwillig nach.

Ein Mann wurde kurzzeitig festgenommen und in einen Einsatzwagen gesetzt. Er widersetzte sich den Anweisungen der Ordnungshüter. Die Berliner Feuerwehr rückte an, um die Schubkarre zu löschen und abzukühlen. Die teilweise stark alkoholisierten Menschen äußerten, sie hätten mühsam Holz gesammelt, um sich am Feuer zu wärmen. Die Polizei erteilte Platzverweise.