Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Jugendliche verletzen Senior schwer

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Dienstag, 18. Februar 2020.

Das Wappen der Berliner Polizei an einer Polizeijacke.

Das Wappen der Berliner Polizei an einer Polizeijacke.

Foto: dpa

++++ Senior wird von Jugendlichen in Spandau lebensgefährlich verletzt +++

Ein Mann ist Montagvormittag im Falkenhagener Feld (Spandau) von einer Jugend-Gruppe lebensgefährlich verletzt worden. Eine Anwohnerin beobachtete gegen 11.40 Uhr, wie sich drei Jugendliche an einer Laube zu schaffen machten. Sie informierte ihren Mann, der mit dem Rad die flüchtende Gruppe verfolgte. Auf der Straße An der Kappe soll der 76-Jährige vom Trio umringt worden sein. Der Senior wurde geschubst und stürzte. Dabei erlitt er schwere Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Er wird derzeit auf der Intensivstation behandelt. Während die Kriminalpolizei ermittelte, erschienen zwei 15-Jährige und ein 16 Jahre alter Junge. Alle drei wurden als Tatverdächtige zu einem versuchten und einem vollendeten Laubeneinbruch und zu der gefährlichen Körperverletzung an dem Radfahrer festgenommen und dem Fachkommissariat der Direktion 2 übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Autofahrer rast mit Tempo 150 über die Avus +++

In Grunewald (Steglitz-Zehlendorf) ist Montagabend gegen 23.30 Uhr ein Raser auf der Avus auf Höhe der Anschlussstelle Hüttenweg erwischt worden. Der Toyota-Fahrer war mit Tempo 150 unterwegs statt der erlaubten 80 km/h. Den Fahrer oder die Fahrerin erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 960 Euro, 3 Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

++ Lkw bleibt in Gleisbett der Straßenbahn stecken +++

Ein Lastwagen ist am frühen Dienstagmorgen in Alt-Hohenschönhausen in Straßenbahngleisen hängen geblieben. Der Technische Dienst der Feuerwehr zog den Sattelschlepper wieder auf die Fahrbahn. Ob das Fahrzeug danach noch fahrtüchtig war, konnte die Feuerwehr zunächst nicht sagen. Verletzt wurde demnach niemand.

Nach Morgenpost-Informationen von vor Ort war der Sattelschlepper-Fahrer an der Kreuzung Hansastraße Ecke Buschallee trotz einer ausgeschilderten "Sackgasse" weitergefahren. An der Absperrung angekommen, soll er sich zu einem Wendemanöver entschlossen haben - das in den Gleisen endete.

An annähernd gleicher Stelle war erst vor etwa eineinhalb Wochen ein Laster mit 23 Tonnen Kondomen im Gleisbett steckengeblieben. Einsatzkräfte benötigten etwa vier Stunden, um den Lkw aus der misslichen Lage zu befreien.

+++ Autofahrer rammt in Schöneberg ziviles Polizeifahrzeug +++

Ein junger Autofahrer ist offenbar so verwirrt und möglicherweise unter Drogen stehend durch Berlin gefahren, dass er Ampeln ignorierte und ein Zivilauto der Polizei rammte. Erst überfuhr der 21-Jährige am Sonntag in Schöneberg eine rote Ampel, dann blieb er an einer grünen Ampel stehen, wie die Polizei am Dienstag twitterte. Zwei Zivilpolizisten bemerkten das, so dass sie mit ihrem Wagen vor das Auto des Verdächtigen fuhren und ihn mit Blaulicht und Kelle zum Straßenrand lotsten. Der 21-Jährige hielt aber nicht an, sondern fuhr so stark auf das Heck des Polizeiautos auf, dass die Zivilpolizisten leicht verletzt wurden. Anschließend stellte sich heraus, dass der junge Mann keinen Führerschein besaß und mit Haftbefehl gesucht wurde.

+++ Betrunken und ohne Führerschein im gestohlenen Auto unterwegs +++

Ein betrunkener Autofahrer mit gestohlenem Wagen und ohne Führerschein ist am frühen Dienstagmorgen in Wedding festgenommen worden. Der 40 Jahre alte Mann war den Beamten wegen seines Fahrstils aufgefallen, wie die Polizei mitteilte. Eine Kennzeichenabfrage ergab demnach, dass das Auto gestohlen war. Der Fahrer soll bei der Atemalkoholkontrolle einen Wert von fast zwei Promille gehabt haben.

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