Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Explosion in Lichtenberg - Halle stürzt ein

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Montag, 17. Februar 2020.

Durch die Explosion wurde die Lagherhalle an der Josef-Orlopp-Straße in Lichtenberg schwer beschädigt.

Durch die Explosion wurde die Lagherhalle an der Josef-Orlopp-Straße in Lichtenberg schwer beschädigt.

Foto: Morris Pudwell

+++ Einkaufswagen vor S-Bahn geworfen - Bundespolizei sucht Zeugen +++

Nachdem unbekannte Täter am Sonntag einen Einkaufswagen vor eine einfahrende S-Bahn warfen, sucht die Bundespolizei nun nach Zeugen. Wie die Bundespolizei mitteilte, landete das Gestell eines Einkaufswagens gegen 19 Uhr auf den Gleisen einer einfahrenden S-Bahn der Linie 2 nach einem Wurf von einer Fußgängerbrücke zwischen den Bahnhöfen Humboldthain und Gesundbrunnen. Der S-Bahnzug überrollte das Wagengestell. Die beschädigte S-Bahn musste zur Reparatur ausgesetzt werden. Verletzt wurde niemand. Die Täter flüchteten unerkannt aus dem Bereich der Böttgerstraße.

Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und sucht nun nach Zeugen. Wer hat am Sonntag, gegen 19 Uhr die Tat im Bereich der Böttgerstraße beobachtet und kann Angaben zu möglichen Tätern machen? Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Hotline 0800 / 6888000 und unter 030 / 20622 93 60 entgegen.

+++ Lagerhalle in Lichtenberg stürzt nach Explosion ein +++

Am Montagnachmittag hat sich auf einem Gewerbehof in Lichtenberg eine Explosion ereignet, bei der ein Gebäudeteil einer Halle einstürzte. Nach bisherigen Ermittlungen ereignete sich der Vorfall gegen 16.45 Uhr in einem Lagerraum an der Josef-Orlopp-Straße. Dachbereich wurden abgedeckt, die Außenwände eingedrückt und das Zugangstor herausgerissen. In dem Raum sollen sich zwei bislang unbekannte Männer aufgehalten haben, die dabei schwer verletzt wurden. Ein dritter Mann (72) wurde ebenfalls mit Verletzungen aus dem Gebäude gerettet. Bei keinem der Verletzten soll Lebensgefahr bestehen. Die Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften am Ort. Die Ermittlungen zur Ursache der Explosion dauern an und wurden von einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

+++ Feuer in Berlin-Haselhorst - Person springt aus zweiter Etage +++

Bei einem Feuer an der Gartenfelder Straße in Haselhorst hat sich eine Person durch einen Sprung aus der zweiten Etage gerettet. Rettungsdienst und Notartzt brachten die Person in ein Krankenhaus, wie die Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Der Brand konnte demnach schnell gelöscht werden. 25 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

+++ Unbekannter Toter aus Neukölln: Polizei bittet um Mithilfe +++

Die Polizei hat Fotos eines unbekannten Toten veröffentlicht und bittet um Hinweise. Der Mann wurde bereits am 7. Juli 2019 gegen 4.15 Uhr auf einer Baustelle an der Hermannstraße in Neukölln gefunden. Bislang sei es nicht gelungen, die Identität des Toten zu klären, schreibt die Polizei. Eine passende Vermisstenanzeige sei bisher nicht eingegangen. Auch Ermittlungen um den Ort, an dem die Leiche gefunden wurde, waren erfolglos. Eine Straftat liegt augenscheinlich nicht vor.

+++ 30-Jähriger mit Messer verletzt +++

In Gesundbrunnen ist am Sonntagmorgen ein 30-Jähriger mit einem Messer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, sei der 30-Jährige gegen 6.10 Uhr auf dem Gehweg der Residenzstraße von einem Mann, der in Begleitung eines weiteren Mannes war, mit einem Messer angegriffen worden. Anschließend soll das Duo geflüchtet sein. Der 30-Jährige brach auf dem Gehweg zusammen und konnte noch seine Lebensgefährtin informieren, die daraufhin den Notruf wählte. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Hintergrund des Angriffs wird derzeit im privaten Umfeld vermutet. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Brennendes Auto – Ermittlungen wegen Brandstiftung +++

In Hellersdorf hat in der Nacht zu Montag ein Mercedes gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, hatten Zeugen gegen 0.20 Uhr Polizei und Feuerwehr alarmiert, nachdem sie die Flammen an dem in der Maxie-Wander-Straße parkenden Fahrzeug bemerkt hatten. Durch das Feuer an dem Mercedes wurde auch ein danebenstehender VW beschädigt. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

+++ Drei Männer durch Messerstiche verletzt +++

In Neukölln sind am Sonntagnachmittag drei Männer durch Messerstiche eines Unbekannten verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren zwei Brüder, 33 und 35 Jahre alt, und ein weiterer 33-jähriger Mann gegen 16.15 Uhr in der Fuldastraße unterwegs, als sie auf zwei unbekannte Männer trafen. Der jüngere Bruder geriet zunächst mit einem der Unbekannten in einen Streit, woraufhin es ein Gerangel gab. Der Unbekannte zog dann ein Messer hervor, sodass der 35-Jährige und der Begleiter dazwischen gingen, um den Streit zu schlichten. Dabei verletzte der Unbekannte die beiden Männer mit dem Messer. Anschließend flüchtete der Angreifer mit seinem Begleiter. Der 35-Jährige wurde von einem Notarzt und Sanitätern zunächst vor Ort behandelt und dann in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden anderen Männer wurden ambulant in Kliniken behandelt. Die Fuldastraße war wegen des Polizeieinsatzes, der von einer Vielzahl von Schaulustigen beobachtet wurde, bis kurz vor 18 Uhr zwischen Donaustraße und Karl-Marx-Straße gesperrt. Es befanden sich sieben Funkwagen, Kräfte einer Einsatzhundertschaft und die Kriminalpolizei im Einsatz.

+++ Unbekannte schmieren Hakenkreuz auf Gedenkstein +++

Eine Passantin hat am Sonntagnachmittag in Steglitz einen mit einem Hakenkreuz beschmierten Gedenkstein festgestellt. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Gedenkstein an der Ruth-Andreas-Friedrich-Park mit grünen Spraylack beschmiert. Polizisten machten das Hakenkreuz unkenntlich. Das Grünflächenamt des Bezirks Steglitz-Zehlendorf wird die fachgerechte Entfernung durchführen. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

+++ Auto und Führerschein beschlagnahmt +++

Polizisten haben am Sonntagabend in Westend ein Auto und einen Führerschein beschlagnahmt. Wie die Polizei mitteilte, bemerkten Zivilkräfte gegen 21.45 Uhr auf der A100 in Charlottenburg-Nord einige Meter hinter der Auffahrt Beusselstraße den Mercedes, der sich ihnen im linken Fahrstreifen mit hoher Geschwindigkeit näherte. Der Fahrer überholte dann mit dem Wagen die Zivilstreife und die Beamten beobachteten, wie er seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fortsetzte, dicht auffuhr und mehrmals die Lichthupe betätigte, um die vor ihm Fahrenden zum Fahrstreifenwechsel zu nötigen. Dann wechselte der Autofahrer vom linken in den mittleren Fahrstreifen direkt vor die Zivilstreife, woraufhin der Fahrer des Polizeifahrzeugs abbremsen musste, um ausreichenden Abstand zwischen beiden Fahrzeugen wiederherzustellen. Daraufhin folgten die Zivilkräfte dem Mercedes und riefen Unterstützungskräfte hinzu. Als der Fahrer dann im Spandauer Damm auf eine Tankstelle fuhr, kontrollierten ihn die Polizeikräfte. Der Mercedes und der Führerschein des 33-jährigen Autofahrers wurden beschlagnahmt.

+++ Fußballspieler nach Spiel geschlagen, getreten und bestohlen +++

Zwei Fußballspieler sind in Rummelsburg von Gegenspielern und Fans angegriffen und verletzt worden. Nach einem Freundschaftsspiel am Sonntagnachmittag soll ein 18-jähriger Spieler vom SV Sparta Lichtenberg einen 19-jährigen Spieler der Gastmannschaft (SC Borsigwalde II) in der Kaskelstraße das Handy aus der Hand und mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Angreifer und ein bislang unbekanntes Mannschaftsmitglied sollen das am Boden liegende Opfer mehrfach gegen den Kopf getreten haben. Anhänger der Heimmannschaft sollen einen weiteren Spieler der Gastmannschaft (18) geschlagen und seine Kopfhörer gestohlen haben. Die mutmaßlichen Täter flüchteten vor Eintreffen der Polizei, der 18-jährige Tatverdächtige wurde in der Nähe des Tatorts von den Beamten angetroffen. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruchs und Diebstahl. Zuvor sollen laut Polizei Spieler und Anhänger der Heimmannschaft Spieler der Gastmannschaft "fremdenfeindlich beleidigt" haben.

+++ Tödliche Schüsse vor Tempodrom: Polizei fahndet nach Tätern +++

Nach den tödlichen Schüssen vor dem Berliner Tempodrom am späten Freitagabend fahndet die Kriminalpolizei weiter nach den Tätern. Medienberichten zufolge soll es sich bei den Angreifern um mehrere Männer handeln. Am Tatort sollen am Freitagabend zwei verschiedene Arten Patronenhülsen gefunden worden sein. Am Montagvormittag gab es laut Staatsanwaltschaft in dem Fall nichts Neues. Während in der Veranstaltungshalle am Freitagabend noch eine türkische Comedyshow lief, waren kurz vor 23.00 Uhr die Schüsse gefallen. Ein 42-jähriger Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit starb an einem Schuss in den Oberkörper. Vier weitere türkischstämmige Männer im Alter zwischen 28 und 52 Jahren wurden durch Schüsse verletzt, einer davon schwer. Den Opfern soll in die Beine geschossen worden sein. Die Staatsanwaltschaft bestätigte Beinverletzungen. Dies könnte auf einen gezielten Angriff im kriminellen Milieu hindeuten. Nach Informationen des "Tagesspiegels" fahndet die Polizei nach vier Verdächtigen.