Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Doppelhaushälfte in Wannsee eingestürzt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 14. Februar 2020.

Doppelhaushälfte in Wannsee eingestürzt
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+++ Doppelhaushälfte in Wannsee eingestürzt +++

In der Alsenstrasse in Wannsee ist am Donnerstagabend eine unbewohnte Doppelhaushälfte eingestürzt.. Da sich das Haus, das in den 30-er Jahren gebaut wurde, gerade im Umbau befindet, wurde niemand verletzt.

Ein Statiker erklärte die andere Haushälfte nach dem Einsturz am Donnerstagabend für unsicher. Der 83 Jahre alte Bewohner kam bei Nachbarn unter. Die Feuerwehr war mit 34 Einsatzkräften am Ort im Einsatz. Das Haus soll laut Polizei am Freitag genauer untersucht werden, in der Nacht war die Einsturzursache demnach noch völlig unklar.

+++ An Haltestelle in Lichtenberg vorbeigefahren: Busfahrer mit Flasche geschlagen +++

In Niederschönhausen (Lichtenberg) haben zwei Männer einen 50 Jahre alten Busfahrer mit einer Flasche geschlagen. Der Busfahrer erlitt leichte Schnittverletzungen. Zuvor sollen die zwei mutmaßlich betrunkenen Männer gegen 0.25 Uhr zu spät den Halteknopf im Bus gedrückt haben. Der Busfahrer der Linie 250 fuhr also an der gewünschten Haltestelle vorbei. Es kam zu einem Streit. Einer der beiden Betrunkenen zertrümmerte eine Flasche im Bus. An der Haltestelle Lindenberger Straße hielt der Busfahrer an. Er stieg mit den beiden Männern aus uns stellte diese zur Rede. Einer der beiden Männer soll ihn dabei zuerst mit der Faust und dann mit einer Flasche geschlagen haben, bevor beide in unbekannte Richtung flüchteten. Der Busfahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Beamte suchten nach den Tatverdächtigen, konnte diese aber nicht finden. Die Videoaufnahmen des Busses wurden gesichert. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Direktion 1 übernommen

+++ Durchsuchungen in Britz und Neukölln: Haftbefehl gegen 60-Jährigen erlassen +++

In Britz und Neukölln haben Beamte am Donnerstagmorgen gegen 7 Uhr Wohnungen und Keller am Britzer Damm und an der Weisestraße von einem 50-Jährigen und 60-Jährigen durchsucht. Im Keller des 50-Jährigen fanden Polizisten mit Hilfe eines Drogenspürhundes laut Generalstaatsanwaltschaft ein 2,7 Kilogramm schweres Heroingemisch und ein danebenliegendes 27 Zentimeter großes Küchenbeil. Beides wurde beschlagnahmt. Der 60-Jährige, dem das Heroingemisch zuzuordnen war, wurde festgenommen und in ein Gewahrsam gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde er einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl. Der 50-Jährige wurde nicht angetroffen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln dauern an.

+++ Drei Männer nach Drogenhandel in Kreuzberg festgenommen +++

Zivilpolizisten haben drei Männer im Alter von 21, 26 und 47 Jahren nach einem Drogenhandel in Kreuzberg festgenommen. Zuvor beobachteten sie gegen 14.15 Uhr, wie das Trio am U-Bahnhof Gneisenaustraße Drogen an Passanten verkauften. Einer der Männer sprach zuerst ankommende Fahrgäste an und führte sie dann zu seinen Komplizen, die an der Kreuzung Schleiermacher Straße/Gneisenaustraße standen. Der 47-Jährige verkaufte dort kleine Drogen-Kügelchen. Der 21-Jährige holte regelmäßig Nachschub aus Drogenbunkern in umliegenden Grünanlagen. Nachdem die Beamten das eine Weile beobachtet hatten, nahmen sie das Trio fest. Es wurden mehrere Hundert Euro Bargeld sowie Heroin in händlertypischen Verkaufspackungen gefunden. Außerdem entdecken die Ermittler weitere Drogenkugeln in einem Versteck. Insgesamt wurden mehrere Verkaufseinheiten mit Rauschgift und das Bargeld beschlagnahmt. Der 21-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und dort der weiterermittelnden Fachdienststelle des Landeskriminalamtes überstellt. Die beiden anderen Tatverdächtigen konnten ihren Weg, nach der Feststellung ihrer Personalien, fortsetzen. Gegen alle drei wurden Strafermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

+++ Dieb schlägt Ladendetektiv und verletzt Kind +++

Ein mutmaßlicher Dieb hat einen Ladendetektiv im Ahrensfelder Ortsteil Eiche (Barnim) mit einem Messer bedroht, geschlagen und ein Kind sowie einen Mann verletzt. Zuvor hatte der Detektiv den Unbekannten am Donnerstagabend in einem Geschäft an der Landsberger Chaussee beim Stehlen von Kleidung erwischt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Er war demnach mit einer Komplizin unterwegs. Das Pärchen griff die Ware, versteckte sie am Körper und verließ den Laden ohne zu bezahlen. Der Detektiv verfolgte das flüchtende Duo und brachte den Mann zu Boden, die Frau entkam.

Der mutmaßliche Ladendieb schlug dem Detektiv daraufhin ins Gesicht und zog ein Messer. Anschließend lief er weg und verletzte auf der Flucht ein Kind und einen Fußgänger leicht. Die Beamten suchen nun Zeugen und Hinweise zu den Tätern. Der Mann wird als muskulös beschrieben, 1,90 Meter groß und auf beiden Unterarmen tätowiert. Er trug blaue Jeans und ein schwarzes T-Shirt. Seine Begleiterin hatte lange blonde Haare, eine rote Jacke, ebenfalls blaue Jeans und schwarze Stiefel. Hinweise nimmt jedes Polizeirevier entgegen.

+++ Spiegelverkehrtes Hakenkreuz an Fassade in Schöneberg gesprüht +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag eine Fassade in einem Hinterhof in Schöneberg mit Farbe beschmiert. Ein 60-Jähriger bemerkte gegen 8 Uhr beim Gassigehen in einem Hinterhof an der Potsdamer Straße den Schriftzug und das spiegelverkehrte Hakenkreuz. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

+++ Auto kommt von Straße ab - Alle Insassen ohne Führerschein +++

Ein Auto ist in Templin (Landkreis Uckermark) von der Straße abgekommen und in die Umfriedung eines Vorgartens gefahren. Alle drei Insassen, darunter eine Jugendliche im Alter von 16 Jahren, wurden bei dem Unfall am Donnerstagabend verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein 23-Jähriger trug schwere Verletzungen davon. Zunächst war unklar, wer den Wagen lenkte - ob der 23-Jährige oder ein anderer, gleichaltriger Mann. Beide waren laut Polizei betrunken und beide besitzen keinen Führerschein. Einer wird zudem verdächtigt, Drogen genommen zuhaben. Der Wagen war nicht versichert und zugelassen. Die angebrachten Kennzeichen gehörten zu einem anderen Auto.

+++ Auto prallt gegen Baum - 22-Jährige tot +++

Eine 22 Jahre alte Autofahrerin ist bei einem Unfall im Landkreis Teltow-Fläming ums Leben gekommen. Die junge Frau war in der Nacht auf Freitag auf der Bundesstraße 96 zwischen Zossen-Wünsdorf und Baruth/Mark mit ihrem Auto gegen einen Baum geprallt, wie es von der Polizei hieß. Sie starb noch am Unfallort. Die Unfallursache war zunächst unklar. Zuvor hatte die „BZ“ über den Unfall berichtet