Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: S-Bahn erfasst betrunkene 21-Jährige

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Mittwoch, 12. Februar 2020.

+++ S-Bahn erfasst betrunkene 21-Jährige +++

Eine betrunkene 21-Jährige ist in der Nacht zu Mittwoch in der Nähe des S-Bahnhofs Yorckstraße in Schöneberg von einer S-Bahn erfasst und schwer verletzt worden. Wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte, saß die junge Frau laut ersten Erkenntnissen gegen 0.45 Uhr auf einer abgedeckten Stromschiene. Der Fahrer einer S-Bahn sah die Frau auf den Schienen und leitete eine Schnellbremsung ein. Dennoch wurde sie von der S-Bahn erfasst und schwer am Bein verletzt. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,8 Promille. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an. Warum sich die 21-Jährige auf den Schienen aufgehalten hat und ob sie dort allein war, ist Gegenstand der Ermittlungen. Zunächst war an dieser Stelle davon die Rede, dass es sich bei der erfassten Person um ein Mädchen gehandelt habe.

+++ Mann schießt an Flüchtlingsunterkunft mit Schreckschusswaffe in die Luft +++

In der Nacht zu Mittwoch hat ein Mann in Hellersdorf an einer Flüchtlingsunterkunft mit einer Waffe in die Luft geschossen. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei riefen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Unterkunft an der Albert-Kuntz-Straße gegen 1 Uhr die Einsatzkräfte, nachdem sie zunächst Knallgeräusche gehört hatten. Daraufhin gingen sie auf die Straße, wo sie nach eigenen Angaben mitbekamen, wie ein Mann in die Luft schoss und dabei fremdenfeindliche sowie drohende Worte Richtung Flüchtlingsunterkunft rief. Der Tatverdächtige entfernte sich anschließend und lief davon.

Kurz darauf nahmen Polizeikräfte den Mann am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße vorläufig fest. Eine Waffe hatte er nicht mehr dabei. Einsatzkräfte suchten danach, fanden in der Nähe eine Schreckschusswaffe und stellten sie sicher. Derzeit wird geprüft, ob es sich dabei um die Waffe handelt, mit der zuvor geschossen wurde. Einsatzkräfte brachten den festgenommenen 27-Jährigen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Da der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gestanden haben könnte, wurde ihm dort auch Blut abgenommen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen zu dem Verdacht der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten und dem Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

+++ Transfrau in Neukölln beleidigt +++

Eine 64 Jahre alte Transfrau soll am Dienstagabend gegen 21 Uhr nach eigenen Angaben auf der Böhmischen Straße in Neukölln von einer Männergruppe transphob beleidigt worden sein. Die Transfrau wurde bereits vor zwei Wochen von mehreren bisher unbekannt gebliebenen Männern beschimpft. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

+++ Drogen in Auto und in Wohnung gefunden +++

Polizisten haben am Dienstagvormittag in Gesundbrunnen einen mutmaßlichen Drogenhändler festgenommen. De Beamten stoppten gegen 11.40 Uhr das Auto des 36-Jährigen an der Pankstraße und fanden darin 80 Verkaufsportionen Drogen und zwei Messer. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnten weitere Beweismittel aufgefunden und beschlagnahmt werden. Da der Drogenvortest beim Tatverdächtigen positiv verlief, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Ein fachkommissariat führt die weiteren Ermittlungen.

+++ Mann mit Fäusten in Neukölln geschlagen +++

Ein Mann ist Dienstag gegen 11.50 Uhr bei einem Angriff in Neukölln verletzt worden. Einem 30-Jährigen wurde in der Vorhalle des U-Bahnhofs Neukölln mit Fäusten ins Gesicht geschlagen. Danach flüchteten die Angreifer. Der Mann wurde mit Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Es besteht der Verdacht, dass ihm das Nasenbein gebrochen wurde. Laut Ermittlungen gab es bereits vor dem Angriff einen Kontakt auf dem U-Bahnhof Karl-Marx-Straße zwischen dem Verletzten und den Tatverdächtigen. Der 30-Jährige sei nach eigenen Angaben Palästinenser, die Angreifer beschrieb er als Libanesen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin prüft das Vorliegen einer politischen Motivation.

+++ Autofahrer überollt Arm eines gestürzten Radfahrers in Lichtenrade +++

Ein Radfahrer ist Dienstagnachmittag gegen 14.50 Uhr in Lichtenrade (Tempelhof-Schöneberg) schwer verletzt worden. Als ein 58 Jahre alter Ford-Fahrer auf der Bahnhofstraße in eine Parkbucht fuhr, erfasste er einen 50 Jahre alten Radfahrer, der ebenfalls in Richtung Goltzstraße unterwegs war. Der Radfahrer stürzte. Ein Arm wurde von dem Wagen überrollt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

+++ Mann in Kreuzberg rücklings von Treppe gestoßen: Bein gebrochen +++

Ein 33-Jähriger hat am Dienstagabend gegen 21 Uhr in Kreuzberg nach einem Diebstahl eine Beinfraktur erlitten. Zuvor war der Mann auf der Zwischenebene des U-Bahnhofes Kottbusser Tor unterwegs. Dort wurde er von einem Unbekannten angesprochen und nach Geld gefragt. Er gab an, dass er kein Geld habe. Der Unbekannte soll ihm dann in seine Jackentaschen gegriffen, ein Handy sowie Münzgeld herausgeholt und ihm mit einer Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der Angreifer flüchtete auf die nächst höhere Ebene des Bahnhofs. Der 33-Jährige verfolgte ihn. Als er ihn erreichte, soll der Unbekannte ihm einen Fußtritt gegen die Brust versetzt haben. Er stürzte rücklings die Treppe hinunter. Durch den Sturz wurde der 33-Jährige an der Hüfte sowie am Bein verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Ein Raubkommissariat der örtlichen Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Discounter in Plänterwald mit Macheten überfallen +++

Ein Trio hat Dienstagabend gegen 21 Uhr kurz vor Ladenschluss einen Discounter an der Eichbuschallee in Plänterwald (Treptow-Köpenick) überfallen. Sie bedrohten die 28 Jahre alte Filialleiterin und eine 69 Jahre alte Mitarbeiterin mit Macheten sowie einem Pfefferspray und forderten Geld. Ein Täter soll der Filialleiterin ins Gesicht geschlagen haben. Die Täter flüchteten unerkannt mit der Beute. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Feuer am Leopoldplatz +++

Am Leopoldplatz in Wedding hat in der Nacht zu Mittwoch eine Sitzgelegenheit gebrannt, die oft als Schlafplatz von Obdachlosen genutzt wird. Die Flammen griffen auch auf die Überdachung über. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

+++ Gewaltsamer Streit auf dem Vorplatz des Tempodroms +++

Auf dem Vorplatz des Tempodroms an der Möckernstraße in Kreuzberg ist es am Dienstagabend offenbar zu einem gewaltsamen Streit gekommen, bei dem mindestens zwei Personen verletzt worden. Weitere Details zu dem Vorfall waren zunächst nicht bekannt. Im Tempodrom trat am Abend der britische Musiker Liam Gallagher auf.