Steglitz

Mann durch Messerstiche verletzt - Zeugen gesucht

Ein 20-Jähriger wurde durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Auch ein Mann, der ihm half, wurde angegriffen.

Foto: Rene Ruprecht / dpa

Ein 20-Jähriger ist am 8. Februar 2020 in Steglitz durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Zwei Tatverdächtige befinden sich bereits in Untersuchungshaft. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde in dem Bus ein weiterer, bisher unbekannter Mann von den Angreifern verletzt. Er soll versucht haben, dem 20-Jährigen zu helfen.

Laut Polizei gelang es ihm, zwei Angreifer mit körperlicher Gewalt aus dem Bus zu drängen. Er soll dabei verletzt worden sein. Danach soll er Zeugen mitgeteilt haben, dass er sich selbst in ein Krankenhaus begibt. Laut Ermittlungen der Polizei hat er das aber nicht getan. Nach einer Öffentlichkeitsfahndung konnte der Mann ermittelt werden. Es handelt sich um einen 25-Jährigen.

Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen, die Angaben zum Geschehen machen können.

Die Ermittler fragen:

  • Wer hat am Samstag, den 8. Februar 2020, Beobachtungen gemacht, die im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung in der Schloßstraße oder im Bus der Linie M48 stehen könnten?
  • Wer hat vor oder nach der Tat Beobachtungen gemacht, die mit der Personengruppe oder der Auseinandersetzung im Zusammenhang stehen könnten?
  • Wer hat sich an besagtem Tag zwischen 22.48 Uhr und 22.55 Uhr im Bus der Linie M48 am Rathaus Steglitz befunden und wurde bisher noch nicht von der Polizei als Zeuge oder Zeugin befragt?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt die ermittelnde 7. Mordkommission beim Landeskriminalamt, 10787 Berlin-Tiergarten, Keithstraße 30, unter der Telefonnummer (030) 4664-911777, der Faxnummer (030) 4664 -911799 oder per Mail unter lka117@polizei.berlin.de entgegen. Selbstverständlich können sich Zeugen auch bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.

Fahnder nehmen 19-Jährigen im Landkreis Mettmann fest

Intensivfahnder der Polizei Berlin nahmen in der Nacht zum 26. März gemeinsam mit Spezialkräften der Polizei aus Nordrhein-Westfalen einen 19-Jährigen im Landkreis Mettmann wegen versuchten Totschlags fest. Dem 19-Jährigen, der in Berlin bereits als Intensivtäter geführt wird, sollte noch am Donnerstag der Haftbefehl verkündet werden.

In der Nacht zum 9. Februar war ein 20-Jähriger in Steglitz durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. „Der Verletzte hatte sich selbstständig in ein Krankenhaus begeben, wo er notoperiert werden musste“, teilte die Polizei damals mit.

Zuvor war es gegen 22.50 Uhr auf der Schloßstraße zu einer Auseinandersetzung gekommen. An dem Streit sollen laut Zeugen bis zu 20 Personen beteiligt gewesen sein. Im Zuge des Konflikts wurde der 20-Jährige wohl von dem jetzt festgenommenen 19-Jährigen schwer verletzt.

20-Jähriger in Steglitz lebensgefährlich verletzt: Zwei Personen festgenommen

Nachdem der 20-Jährige angegriffen wurde, flüchtete er in einen Bus. Er soll hier von mehreren Verfolgern weiterhin attackiert worden sein. Als die Polizei eintraf, entfernten sie sich. Beamte nahmen in der Nähe der Schloßstraße zwei 15- und 18-Jährige vorläufig fest, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren.