Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Feuerwehr in Rummelsburg im Großeinsatz

| Lesedauer: 9 Minuten
Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten in Rummelsburg

Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten in Rummelsburg

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonntag, 2. Februar 2020

+++ Brand in Wohnhaus in Rummelsburg - 120 Feuerwehrleute im Einsatz +++

In Rummelsburg hat es am Sonntag in einem zweistöckigen Wohngebäude gebrannt. Rund 120 Feuerwehrleute seien vor Ort in der Einbecker Straße, sagte ein Sprecher. Mehrere Menschen wurden aus dem Gebäude geführt. Eine Person sei per Drehleiter gerettet worden, so die Feuerwehr. "Die Dachkonstruktion ist ebenfalls betroffen und wird aktuell umfangreich kontrolliert". schrieb die Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Laut Feuerwehr wurden zwei Personen schwer verletzt. Eine Person sei mittelschwer verletzt worden. Neun weitere Personen, darunter fünf Kinder, hätten leichte Verletzungen davongetragen. Der Einsatz dauerte am Sonntag noch an.

Die Feuerwehr wurde am Sonntag auch zu einem Feuer in den Ortsteil Weißensee gerufen. Dort war laut Twitter-Mitteilung in einer Einrichtung für betreutes Wohnen ein Feuer ausgebrochen. Drei Bewohner wurden in Sicherheit gebracht. Zwei von ihnen wurden anschließend ins Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr war mit 85 Kräften im Einsatz. Der Einsatz war nach zwei Stunden beendet, berichtete der Sprecher. Die Brandursache ist noch unklar.

+++ Chinesin in Mitte rassistisch beleidigt und geschlagen +++

Zwei Frauen sollen in Mitte eine Chinesin rassistisch beleidigt, bespuckt, an den Haaren zu Boden gerissen und dann geschlagen und getreten haben. Die Polizei ordnet die Tat laut Angaben vom Sonnabend als „fremdenfeindlich“ ein. Die 23-Jährige wurde demnach am Kopf verletzt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt, ihre Brille zerbrach.

Die chinesische Staatsangehörige war den Angreiferinnen laut Polizei am Freitagnachmittag in der Beusselstraße auf dem Weg zum dortigen S-Bahnhof begegnet. Zwei Zeugen, die unbekannt blieben, schritten laut Polizeibericht während des Angriffs ein, so dass die Frauen von der 23-Jährigen abließen und in Richtung Turmstraße flüchteten.

+++ Polizeiauto mit Steinen beworfen - Polizist verletzt +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag einen Funkwagen der Berliner Polizei mit Steinen beworfen. Dabei wurde ein Polizist leicht verletzt. Wie die Polizei mitteilte, befand sich die Funkwagen-Besatzung kurz nach 2 Uhr auf dem Bethaniendamm Richtung Köpenicker Straße in Kreuzberg, als plötzlich ein Mann einen Kleinpflasterstein gegen die Windschutzscheibe des Polizeifahrzeugs geworfen hätte. Kurz darauf schlugen demnach weitere Steine, die von drei weiteren Männern geworfen worden waren, auf dem Einsatzwagen ein. Die Kollegen fuhren mit dem Fahrzeug weg und alarmierten Unterstützungskräfte. Als diese eintrafen, waren die Steinewerfer bereits geflüchtet. Der Beifahrer wurde von umherfliegenden Glassplittern an einer Hand leicht verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Der Fahrer des Funkwagens blieb körperlich unverletzt. Beide beendeten ihre Dienste. Der Funkwagen wies starke Beschädigungen auf und wurde in eine Werkstatt gebracht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

+++ Bengalos gezündet und Hausfassaden beschmiert - 15 Festnahmen +++

An der Bergmannstraße in Kreuzberg ist es am späten Sonnabendabend zu einer Demonstration gekommen. Die etwa 70 Unterstützer der teilbesetzten Häuser am der Rigaer und Liebiegstraße in Friedrichshain zündeten laut Polizei Bengalos, beschmierten die Fassaden von Wohnhäusern und riefen Parolen. Einsatzkräfte der Berliner Polizei konnten rund um den Marheinekeplatz mehrere Personen festnehmen. Die Beamten beschlagnahmten unter anderem Sturmhauben, Handschuhe und Plakate mit Aufschriften wie "Wir bleiben alle. Interkiezionale Offensive". Gegen die Personen wird nun wegen Landfriedensbruchs, Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und Sachbeschädigung ermittelt.

+++ Frau rassistisch bedroht und angegriffen +++

Ein 57 Jahre alter Mann hat am Samstagabend an der Karl-Marx-Allee in Friederichshain eine 24-Jährige bedroht und verletzt. Der Mann stieß der Frau zunächst mit dem Ellenbogen gegen den Oberarm und spuckte dann vor ihr und ihrem sechs Jahre alten Sohn aus. Die Frau alarmierte daraufhin ihren Lebensgefährten per Telefon und folgte dem 57-Jährigen unauffällig. Der 27 Jahre alte Partner der Frau stellte den Pöbler zur Rede, der daraufhin ein Messer zog und den Lebensgefährten bedrohte. Polizisten nahmen den Mann fest. Der Staatsschutz ermittelt.

+++ Betrunkener fährt mit Auto ins Gleisbett +++

Ein betrunkener Autofahrer ist in der Nacht zu Sonntag in Prenzlauer Berg ins Gleisbett der Straßenbahn gefahren. Die Irrfahrt ereignete sich, als der Mann von der Malmöer in die Bornholmer Straße abbog. Vor Ort hieß es, dass der Mann die Warnblinkanlage des Autos einschaltete, ausstieg, den Wagen verschloss und flüchtete. Die Feuerwehr benötigte eine Stunde, um das Auto aus den Gleisen zu holen. Einsatzkräfte konnten den Mann später aufspüren. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,36 Promille. Polizisten beschlagnahmten seinen Führerschein.

+++ Roller brennt - Flammen greifen auf Fassade über +++

In Lichtenberg hat am frühen Sonntagmorgen ein Roller gebrannt, der direkt an einem Wohnhaus parkte. Die Flammen griffen auf die Fassade des Hauses an der Rutnikstraße über und drohten auch in den Keller zu gelangen. Die Bewohner des Hauses brachten sich selber in Sicherheit. Die Feuerwehr löschte den Brand, verletzt wurde nach ersten Angaben niemand. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Passant das Feuer gegen 2.15 Uhr bemerkt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Bei ersten Ermittlungen wurde festgestellt, dass Unbekannte auch versucht hatten, die Plane eines abgedeckten Fahrrades, das einige Meter weiter weg stand, in Brand zu setzen, wie die Polizei mitteilte. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Taschendiebstahl beobachtet und von Tatverdächtigen schwer verletzt worden +++

Ein Zeuge eines versuchten Taschendiebstahls ist in der Nacht zu Sonntag in Spandau schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, beobachtete der 31-Jährige gegen 22.45 Uhr, wie zwei Männer auf einer Treppe des U-Bahnhofs Rathaus Spandau einer Frau das Handy stehlen wollten. Der 31-Jährige soll die Frau auf den versuchten Diebstahl aufmerksam gemacht haben. Daraufhin sollen die beiden mutmaßlichen Taschendiebe den Zeugen angeschrien und angegriffen haben, woraufhin es zwischen den drei Männern ein Gerangel gegeben haben soll. Dieses verlagerte sich in die Vorhalle des Bahnhofs. Dort soll einer der beiden mutmaßlichen Taschendiebe den 31-Jährigen mit der Schnalle eines um die Hand gewickelten Gürtels attackiert haben. Polizisten nahmen die Tatverdächtigen vorläufig fest. Rettungskräfte versorgten den 31-Jährigen und brachten ihn mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Die Festgenommenen im Alter von 25 und 27 Jahren kamen in ein Polizeigewahrsam, in dem auch ein Atemalkoholtest gemacht wurde. Bei dem Jüngeren wurden rund 0,3 Promille festgestellt. Bei seinem mutmaßlichen Mittäter, der auch der Angreifer mit dem Gürtel gewesen sein soll, etwa 0,4 Promille. Anschließend wurden die Tatverdächtigen entlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ Fußgängerin bei Unfall schwer verletzt +++

Eine Fußgängerin ist am Sonnabendnachmittag bei einem Unfall in Köpenick schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war eine 63-Jährige gegen 17.45 Uhr mit ihrem Toyota in der Kaulsdorfer Straße in Richtung Kleinschewskystraße unterwegs und erfasste kurz hinter dem Wongrowitzer Steig die 39-Jährige, die am Zebra-Streifen die Straße überquerte. Die Fußgängerin erlitt Kopfverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.

+++ Autofahrer bei Unfall schwer verletzt +++

Bei einem Unfall am frühen Sonntagmorgen in Reinickendorf ist ein Autofahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 28-Jährige gegen 4.25 Uhr mit einem VW im Eichborndamm in Richtung Waldstraße unterwegs. Dabei soll er Schlangenlinien gefahren sein, kam dann kurz vor der Kienhorststraße nach links ab und stieß gegen einen am linken Fahrbahnrand geparkten Peugeot. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen eine Laterne und gegen einen Transporter geschoben, der wiederum gegen einen geparkten VW. Sanitäter und ein Notarzt brachten den Autofahrer mit Kopfverletzungen in eine Klinik. Dort wurde ihm auch Blut abgenommen. Eine zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle hatte einen Wert von rund 0,7 Promille ergeben.

+++ Überfall auf Geschäft +++

In Neukölln ist am Sonnabendabend die Mitarbeiterin eines Geschäfts überfallen worden. Wie die Polizei mitteilte, machte die 54-Jährige kurz nach 19 Uhr im Hinterhof der Filiale in der Hermannstraße vor der Tür zum Pausenraum eine Raucherpause. Plötzlich soll ein maskierter Mann auf sie zugekommen sein, habe ihr ein Messer vorgehalten, sie in den Raum gestoßen und die Herausgabe von Geld gefordert. Die 54-Jährige habe dann dem Maskierten das geforderte Geld gegeben. Mit der Beute flüchtete der Räuber durch eine Notausgangstür in unbekannte Richtung. Die Mitarbeiterin wurde leicht an der Hand verletzt, lehnte eine Behandlung ab. Die Kriminalpolizei ermittelt.

( BM )