Fahndung

Versuchter Raubüberfall: Männer ermittelt

Die drei Unbekannten sollen im November versucht haben, einen 19-Jährigen zu berauben. Nun wurden die Männer ermittelt.

Eiin Einsatzfahrzeug mit Blaulicht (Symbolfoto).

Eiin Einsatzfahrzeug mit Blaulicht (Symbolfoto).

Foto: dpa

Berlin. Die drei Tatverdächtigen, welche am 22. November 2019 versucht haben sollen einen 19-Jährigen auszurauben und diesen dabei verletzten, konnten namenhaft gemacht werden. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Die Berliner Polizei hatte zuvor mit Fotos nach den drei Unbekannten gefahndet. Laut Polizei war der 19-Jährige am 22. November gegen 16.30 Uhr in dem Bus der Linie M29 unterwegs. An der Haltestelle Agathe-Lasch-Platz in Charlottenburg-Wilmersdorf wollte er vom Oberdeck zur Tür des Busses gehen.

Auf dem Weg dorthin soll ihm einer der Gesuchten ein Bein gestellt haben. Der 19-Jährige konnten einen Sturz noch abfangen. Direkt nach dem Aussteigen soll ihn einer der Tatverdächtigen von hinten umklammert haben, während ein zweiter versucht haben soll, ihm das Handy aus der Hand zu reißen.

Der 19-Jährige konnte sich aus der Umklammerung befreien und flüchten. Er wurde dann von den drei mutmaßlichen Räubern auf die andere Straßenseite verfolgt. Dort soll ihn das Trio eingeholt und zu Boden gebracht haben. Einer der mutmaßlichen Täter soll versucht haben, eine Deo-Sprühdose mit einem Feuerzeug zu entzünden und auf den 19-Jährigen zu richten. In diesem Moment schritt ein unbekannt gebliebener Passant ein; die Angreifer flüchteten ohne Beute.

Der 19-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Alle drei mutmaßlichen Täter werden als Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren, von schlanker Statur und mit dunkler Bekleidung beschrieben.

Wann wird eigentlich öffentlich gefahndet?
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